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RE: wie werde ich gehasst?

#61 von Bierbaron , 02.02.2013 15:12

Zitat von Demogorgon im Beitrag #60
Ich fand Dich zwar immer schon etwas seltsam, aber scheinbar ist es schlimmer, als ich dachte. Du scheinst ja ein richtiger Kotzbrocken zu sein - Gleichheit aller Menschen??? So etwas gab es niemals und kann es auch nie geben, da Menschen alle total unterschiedlich sind. Wenn Du wirklich an die Gleichheit aller Menschen glaubst, so ist Dein Glaube tausendmal irrationaler als das frömmelnde Gewäsch von unserem lieben Aslan.


Ich habe nur gesagt ich halte das für anstrebenswert. Ich habe nicht gesagt, dass es das gibt oder jemals erreicht wird, bzw. dass meine Meinung so viele Menschen teilen, dass sich deswegen die gesamte Menschheit ändert. Das wäre irrational, denn Menschen wie du, die sich nach der Meinung der breiten Maße richten und es als lächerlich ansehen, wenn man eine eigene Meinung hat die vom Mainstream abweicht, werden das schon verhindern. Aber hast recht, wenn man seine Meinung der Mehrheit anpasst, braucht man zumindest nicht denken. Zumindest kann man es als positiv ansehen, dass du offen zu dieser Sichtweise stehst.


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RE: wie werde ich gehasst?

#62 von Instant Karma , 02.02.2013 15:19

Zitat von Demogorgon
So etwas gab es niemals und kann es auch nie geben, da Menschen alle total unterschiedlich sind. Wenn Du wirklich an die Gleichheit aller Menschen glaubst, so ist Dein Glaube tausendmal irrationaler als das frömmelnde Gewäsch von unserem lieben Aslan.



Ich unterstelle mal, dass Bierbaron das nicht allzu wörtlich meint. Es ist ja nun echt offensichtlich, dass jeder Mensch unterschiedlich ist in seinen Fähigkeiten und Defiziten. Ich denke (bzw. hoffe), er hält es für ethisch geboten, alle Menschen gleich zu behandeln, hinsichtlich ihrer Rechte und Chancen. Das hielte ich übrigens auch für sehr ratsam, weil es den sozialen Frieden sichert, von dem jeder profitiert. Spirituelles Überlegenheitsgehabe selbsternannter Auserwählter wirkt dem entgegen.

Zitat von Demogorgon
Ich stehe darauf, andere zu diskriminieren.



Ich auch! Discriminare (=Unterscheiden) ist nämlich dringend nötig, um die Orientierung zu behalten und sich von Gesindel fern zu halten, das einem schadet.

Zitat von Aslan
Bierbaron, deine Erklärungen werden durch Behauptungen und Gegendarstellungen nicht wirklich besser.



Um mit GEGEN-Argumenten zu kommen, muss die andere Seite auch erstmal PRO-Argumente raus hauen. Denn wieso sollte ich was widerlegen was nicht da ist? Naja, und da kommt von dir halt auch nix, außer "das steht in der Bibel". Wenn nun jemand über die Bibel lacht, dann musst du außerhalb der Bibel argumentieren, denn sonst lacht er nur noch mehr. Wenn deine Ansichten auch in der realen Welt Bestand hätten, dürfte das aber ja nicht so schwierig sein, oder?


 
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RE: wie werde ich gehasst?

#63 von Aslan , 02.02.2013 15:30

Zitat von Bierbaron

Warum MUSS ein Nicht-Christ in eine Bibel schauen um etwas zu erreichen, was auch ohne Bibel funktioniert?


Weil die Schrift die Offenbarungsquelle Gottes ist, in der deutlich wird, wie diese Liebe Gottes in Christus Jesus sichtbar wurde.

Zitat von Bierbaron
Wenn "Gott" allgegenwärtig ist, gibt es auch andere Wege das zu erlangen.


Wenn du diesen Weg gefunden haben solltest, dann teile es mir bitte mit!

Zitat von Bierbaron
"Gott" wird niemanden aufgrund seiner Religionszugehörigkeit ausgrenzen, sowas tun nur Menschen und Religionen. Wenn die Bibel dein Weg ist das zu erreichen, ist das ok.


Gott grenzt bestimmt niemanden aus wegen seiner Religionszugehörigkeit, richtig. Aber die Menschen grenzen sich von ihm ab, wenn sie den einzigen Weg zu Ihm nicht annehmen. Daran erkennst du auch, dass es Gott nicht auf Religion ankommt. Es ist die Sünde die trennt.


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RE: wie werde ich gehasst?

#64 von Aslan , 02.02.2013 15:41

Zitat von Instant Karma

Denn wieso sollte ich was widerlegen was nicht da ist?


Nichts anderes geschieht aber doch!
Ich würde daher empfehlen, gar nicht erst auf das einzugehen, was Christen sagen und behaupten!

Zitat von Instant Karma
Naja, und da kommt von dir halt auch nix, außer "das steht in der Bibel". Wenn deine Ansichten auch in der realen Welt Bestand hätten, dürfte das aber ja nicht so schwierig sein, oder?


Darüber lässt sich in einem Forum leider nur philosophieren. Mehr als die Diskussion als solches zu gewinnen, kann dabei nicht herauskommen.
Die Realität meines Glaubens funktioniert in der Realität sehr wohl, wenn ich Gott vertraue, sich um meine Belange zu kümmern.
Dies zu beurteilen obliegt dann wieder den Menschen, die mit mir täglich Umgang pflegen.


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RE: wie werde ich gehasst?

#65 von aiem , 02.02.2013 15:50

Ich sehe prinzipiell alles als das Wesen Gottes an; auch die dunklen Seiten des Lebens, ohne die die "guten" Eigenschaften nicht erkannt werden könnten. Ein Schachspiel, das nur aus weißen Steinen besteht, macht wenig Sinn, und das Leben ist nichts anderes als eine Art Spiel: es gibt Regeln, es gibt Ziele, Strategien...

Alles in der Natur beruht auf Anziehung und Abstoßung, auf eine Art von Zentripedal- und Zentrifugalkraft, wobei Letztere, obwohl sie lediglich eine Scheinkraft ist, als GEFÜHLTE Kraft wirkt...

Indem ich Ramana Maharshi zitiert habe, wollte ich aufzeigen, dass den Religionen ein ganz bestimmter Zweck innewohnt, der den wenigsten bewusst ist: Schritt für Schritt vom Ego loszukommen. R.M. hat ja erklärt, worum es geht, und dass es - das kann man eindeutig zwischen den Zeilen lesen - völlig egal ist, ob man den "Geliebten" Jesus, Allah, Krishna oder Wakan Tanka nennt.

Die Inder kennen i. A. aufgrund ihrer vielen Religionen kein "diese ist richtig" und "diese ist falsch". Die Hare Krishna-Bewegung ist eine Ausnahme: das sind die indischen ZJ.

Es ist auch gar nicht wichtig, dass man den tieferen Sinn der Religion(en) versteht - im Gegenteil: je naiver und unwissender man sich seinem/dem Gott hingibt, umso wirkungsvoller ist es.

@Aslan:
Es freut mich für Dich, dass Du Deinen Weg (Jesus Christus) gefunden und dadurch die wahre Liebe kennen gelernt hast. Ich habe sie zum ersten Mal bei einem indischen Heiligen und in der Folge bei muslimischen Heiligen erfahren: da war kein Unterschied. In beiden Fällen war das Erlebnis so intensiv, dass es mein Innerstes nach außen gekehrt hat. Leider habe ich noch keinen Buddhisten oder Kabbalisten kennen getroffen, wo dies der Fall gewesen wäre. Ich zweifle aber nicht im Geringsten daran, dass es auch dort solche Menschen gibt...

Wenn Du jetzt immer noch nicht verstehst, dass es um die (innere) Einstellung und weniger um die Hülle (Religion) geht, weiß ich auch nicht, wie ich das jemals ändern könnte. Muss ich das?


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RE: wie werde ich gehasst?

#66 von Bierbaron , 02.02.2013 15:54

Zitat von Instant Karma im Beitrag #62

Zitat von Demogorgon
Ich stehe darauf, andere zu diskriminieren.


Ich auch! Discriminare (=Unterscheiden) ist nämlich dringend nötig, um die Orientierung zu behalten und sich von Gesindel fern zu halten, das einem schadet.



Das sehe ich ähnlich. Denn wenn ich etwas als schädlich ansehe, greife ich das auch an. Es gibt natürlich so einiges was mich nervt, aber solange ich dem aus dem Weg gehen kann und es keine Schaden anrichtet, halte ich mich da raus. Als schädlich sehe ich z.B. solche Aussagen wie die von Aslan an, der behauptet man könne als Christ etwas erreichen und damit auch anderen etwas geben was sonst niemand kann, und damit jeden Nicht-Christen abstuft. Buddhisten sprechen auch von Liebe die über die "natürliche" rausgeht, aber die bekommen es hin das zu tun ohne zu behaupten, sie hätten daran die Exklusivrechte. Eine Sichtweise wie die von DG, der es als lächerlich ansieht eine Meinung zu haben und zu äußern die nicht dem Mainstream entspricht, ist für mich ebenfalls schädlich und ablehnenswert.

Zitat von Aslan
Die Realität meines Glaubens funktioniert in der Realität sehr wohl, wenn ich Gott vertraue, sich um meine Belange zu kümmern.



Das glaube ich dir ja. Aber die gleichen Erfahrungen machen auch Nicht-Christen die ganz andere Konzepte haben. Das was du beschreibst ist ein Weg von vielen, aber nicht der einzige.


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RE: wie werde ich gehasst?

#67 von aiem , 02.02.2013 16:18

@DG

Wenn Dir die Repunsationen von BB nicht zusagen, könntest Du daraus schließen, dass er kein Nietzsche-Fan ist, der - von N. ist die Rede - insbesondere in seiner Vor(größen)wahnsinnsphase mit dem Vorschlaghammer alles kurz und klein zu schlagen versucht hat, was "mainstream" war.

Nietzsche hat sicherlich Recht, dass der Buddhismus intelektuell wesentlich mehr hergibt als das Christentum, und er hat auch Recht, dass es den Priestern - egal, welche Religion - in erster Linie um ihren Machterhalt geht. Hierin unterscheiden sie sich nicht von Politikern.

"Also sprach Zarathustra" ist von großer Wortgewalt und Pathetik. Ich habe es aber nicht geschafft, die zweite Hälfte zu lesen: immer dasselbe! Die Aussage seines vielleicht bekanntesten Werkes ist die gleiche Gehirnwäsche wie der Koran, nur in die entgegengesetzte Richtung. Am besten sind seine Schmährepunsationen auf Wagner.

BTW: Kennst Du Dr. Musalam und Adonismus?


@IK:
Schön, dass Du den Angriff auf BB relativierst. Der hat sich aber schon insofern gerächt, als er DG eine dicke Frau andichtet(?), der dieser hörig ist.


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RE: wie werde ich gehasst?

#68 von Bierbaron , 02.02.2013 17:21

Zitat von Aslan im Beitrag #63

Zitat von Bierbaron
Wenn "Gott" allgegenwärtig ist, gibt es auch andere Wege das zu erlangen.

Wenn du diesen Weg gefunden haben solltest, dann teile es mir bitte mit!

Zitat von Bierbaron
"Gott" wird niemanden aufgrund seiner Religionszugehörigkeit ausgrenzen, sowas tun nur Menschen und Religionen. Wenn die Bibel dein Weg ist das zu erreichen, ist das ok.


Gott grenzt bestimmt niemanden aus wegen seiner Religionszugehörigkeit, richtig. Aber die Menschen grenzen sich von ihm ab, wenn sie den einzigen Weg zu Ihm nicht annehmen.




Aber welchen Grund gibt es anzunehmen, dass das der einzige Weg ist? In anderen Religionen oder Weltanschauungen, wie z.B. im Buddhismus, lehrt man ebenfalls Liebe und Mitgefühl und spricht von der Erfahrung der tiefen Verbundenheit, die man durch verschiedene Praktiken erreichen kann. Und das schon lange vor der Geburt Jesu. Das Christentum kam dann irgendwann dazu und hat einen weiteren Weg aufgezeigt, aber mehr auch nicht und schon gar nicht den einzigen. Als Christ wirst du den Glauben haben, dass Gott bereits vor der Geburt Jesu existierte. Also gibt es keinen Grund anzunehmen, dass das was du beschreibst nicht ohne oder vor der Begründung des Christentums möglich war.


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RE: wie werde ich gehasst?

#69 von Aslan , 02.02.2013 17:34

Zitat von Bierbaron

Aber welchen Grund gibt es anzunehmen, dass das der einzige Weg ist? In anderen Religionen oder Weltanschauungen, wie z.B. im Buddhismus, lehrt man ebenfalls Liebe und Mitgefühl und spricht von der Erfahrung der tiefen Verbundenheit, die man durch verschiedene Praktiken erreichen kann.


Genau DAS ist der Grund - weil alle etwas TUN müssen.


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RE: wie werde ich gehasst?

#70 von Bierbaron , 02.02.2013 18:06

Zitat von Aslan im Beitrag #69

Zitat von Bierbaron

Aber welchen Grund gibt es anzunehmen, dass das der einzige Weg ist? In anderen Religionen oder Weltanschauungen, wie z.B. im Buddhismus, lehrt man ebenfalls Liebe und Mitgefühl und spricht von der Erfahrung der tiefen Verbundenheit, die man durch verschiedene Praktiken erreichen kann.

Genau DAS ist der Grund - weil alle etwas TUN müssen.



Das sehe ich ebenso, deswegen halte ich es ja für falsch, etwas das Allgemeingut sein sollte auf eine einzige Religion zu reduzieren. Es werden nie alle Menschen einer einzigen Religion oder Weltanschauung angehören, deswegen kann es nie ein ALLE geben, wenn so etwas religionsabhängig wäre, bzw. erst mal alle Menschen zur gleichen Religion konvertieren müssten. Wenn das so wäre, wäre Gott dagegen, dass alle etwas tun.

Diese Buch passt gut zum Thema: "Das Buch der Menschlichkeit: Eine neue Ethik für unsere Zeit" http://www.amazon.de/Das-Buch-Menschlich.../dp/3404605144/

Der Dalai Lama sagt da u.a. offen, dass der Buddhismus (genau wie jede andere Religion auch), nie die alleinige Antwort sein kann. Das müssen die Oberhäupter verschiedener anderer Religionen erst noch lernen. Es ist einfach nur destruktiv und widersinnig, etwas zu lehren was für jeden Menschen das Richtige sein soll, aber gleichzeitig zu behaupten, dass jeder der einer anderen Religion angehört davon ausgeschlossen ist.


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RE: wie werde ich gehasst?

#71 von Loki666 , 02.02.2013 18:24

Zitat
Das sehe ich ebenso, deswegen halte ich es ja für falsch, etwas das Allgemeingut sein sollte auf eine einzige Religion zu reduzieren. Es werden nie alle Menschen einer einzigen Religion oder Weltanschauung angehören, deswegen kann es nie ein ALLE geben, wenn so etwas religionsabhängig wäre, bzw. erst mal alle Menschen zur gleichen Religion konvertieren müssten. Wenn das so wäre, wäre Gott dagegen, dass alle etwas tun.

Diese Buch passt gut zum Thema: "Das Buch der Menschlichkeit: Eine neue Ethik für unsere Zeit" http://www.amazon.de/Das-Buch-Menschlich.../dp/3404605144/

Der Dalai Lama sagt da u.a. offen, dass der Buddhismus (genau wie jede andere Religion auch), nie die alleinige Antwort sein kann. Das müssen die Oberhäupter verschiedener anderer Religionen erst noch lernen. Es ist einfach nur destruktiv und widersinnig, etwas zu lehren was für jeden Menschen das Richtige sein soll, aber gleichzeitig zu behaupten, dass jeder der einer anderen Religion angehört davon ausgeschlossen ist.



Das sind so Gründe, die mir den Buddhismus symphatisch, aber nit Ethik habe ich es nicht so, weil die oft genauso falsch sein kann wie so manche Moral. Das was ich teilweise als Ethik gesehen habe fand ich ehr unmenschlich und zudem empfinde ich Ethik auch als Hinderlich in manchen Fällen und zwar für die gesamte Meschheit.


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RE: wie werde ich gehasst?

#72 von aiem , 02.02.2013 19:01

Zitat von Aslan im Beitrag #69

Zitat von Bierbaron

Aber welchen Grund gibt es anzunehmen, dass das der einzige Weg ist? In anderen Religionen oder Weltanschauungen, wie z.B. im Buddhismus, lehrt man ebenfalls Liebe und Mitgefühl und spricht von der Erfahrung der tiefen Verbundenheit, die man durch verschiedene Praktiken erreichen kann.

Genau DAS ist der Grund - weil alle etwas TUN müssen.



Ja und nein. Die Taoisten z. B. behaupten, dass sie sich im Nichtstun üben würden.


Zum Christentum:

Nietzsche hat nicht nur richtig erkannt, dass die Kirche im Prinzip dieselbe degenerierte Institution ist, die von Jesus angegriffen wurde (Geldwechsler vor dem Tempel und die Pharisäer), sondern auch, dass das Christentum durch Paulus, der (gemäß jüdischer Tradition) Jesus als Sündenbock hinstellt, komplett verwässert wurde. Lt. Paulus (und den Protestanten) reiche es, an Jesus (und natürlich an den wiedergeborenen Paulus) zu glauben! Jesus aber sagt: "Wer mich liebt, haltet meine Gebote", und das ist es, was er unter "an ihn glauben", versteht. Der Glaube an das, was er LEHRT, wird gefordert!
Lt. Jesus musst du nämlich etwas TUN als Christ:

Du musst also lieben (können): 1.) den Vater und 2.) deinen Nächsten wie dich selbst.
Und ganz nebenbei noch die 10 Gebote einhalten, was dann aber nicht mehr schwer sein dürfte.

Und dann musst du noch das Gut vermehren, das dir anvertraut wurde. Das einzige, was du nicht tun sollst, ist dir Sorgen zu machen, wenn du dich redlich bemühst.

Wenn DAS Nichtstun bedeutet, dann Gute Nacht!


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RE: wie werde ich gehasst?

#73 von Bierbaron , 02.02.2013 19:04

Zitat von Loki666 im Beitrag #71
aber nit Ethik habe ich es nicht so, weil die oft genauso falsch sein kann wie so manche Moral.


Wenn Ethik oder Moral falsch ist, dann liegt das daran was Menschen daraus machen. Deswegen verweise ich in meinem letzten Beitrag ja auf das Buch vom Dalai Lama, weil ich das was er da beschreibt als vernünftig und sinnvoll ansehe.


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RE: wie werde ich gehasst?

#74 von RAFA , 03.02.2013 15:48

Zitat von BB
Das Ego steht auf Ego, redet einem ein es wäre das Ich und hält einen so davon ab, das wirkliche Ich zu erkennen.


Mir ist es egal, wer wer ist. Von mir aus nennen wir es auch X und Y. XY entscheide mich jedenfalls für das Ego und finde das Ich/Selbst nicht unbedingt langweilig, aber reizlos.


Zitat von BB
...zu sagen das ist nichts für mich, bringt einen nicht weiter.


...weiter wohin?

Im Prinzip funktionieren wir doch nach Lust/Unlust-Prinzip und wollen das haben, was uns am besten kommt - und das ist doch irgendwie Geschmacksache. Der eine chillt halt lieber euphorisch mit seinem Ich herum, der andere stresst halt lieber voller Action mit seinem Ego, weil ihm die Befriedigung seiner Eitelkeit mehr bringt als das Chillen.


Zitat von Aslan
Das ist im Prinzip aber kontraproduktiv, da Haß von Christen mit Liebe erwidert wird!


Nur von wahren Christen, aber wer ist denn das schon?


Zitat von aiem
die Angst vor dem Zeitpunkt genommen wird, an dem Du Dich an dummen, sektiererischen Christen nicht mehr aufgeilen KANNST


Dann gibt es schon nach andere geile Sachen. Aber du hast Recht: Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo es nichts mehr Geiles gibt und das finde ich schrecklich und davor habe ich natürlich Angst. Du meinst, darum sollte ich diesen Zeitpunkt vorziehen und gleich leben? ...und jetzt, wo es glücklicherweise noch geile Sachen gibt, mich von diesen verabschieden und GLEICH in den Zustand wechseln, vor dems einem graust?

Das finde ich reichlich dysfunktional.

Außerdem denke ich, dass man die Bedürfnisse ausleben soll, wenn man sie hat. Das bringt Glück und Freude und ist sehr schön. Es passiert dann recht oft, dass man irgendwann SATT ist und die Bedürfnisse gar nicht mehr ausleben will oder sie gar nicht mehr hat. Dann können sie einem von mir aus auch genommen werden.

Warum soll ich mich irgendeiner Sache enthalten, die mir jetzt noch Freude bringt, nur weil die mal irgendwann wegfallen wird? Das wär doch vollkommen gaga! ...und noch dazu momentan sehr unangenehm. ...und noch dazu nachher dann vielleicht nicht einmal nützlich.

Also: nö.


Zitat von BB
"e nennt) von dem diese Liebe ausgeht"


von dem eine Liebe ausgeht?

Liebe ist eine Tat und wer sie tut, WENN sie denn einer tut, dann bin das ICH.


Zitat von Aslan
Sorry, aber diesen Herrn kenne ich nicht. Ist das etwa eine bekannte Persönlichkeit?


naja naja. Der Herr Todoroff ist so ein redlicher Christenfanatiker, dass man nicht weiß, ob er einer von den Redlichen ist oder es ernst meint, ob er einen Schuss hat oder sich nur einen Witz macht oder ob er sich nur dran aufgeilt, andere Leute zu ärgern. Allemal kann man den nicht für voll nehmen.


Zitat von BB
Ich Christ, du nix

Die Arroganz zu behaupten, man könne als Christ anderen Menschen etwas geben (in dem Fall eine Art von "Liebe" zu der nur Christen gelangen können) was sonst niemand kann, also alle Nicht-Christen zu diskriminieren und das dann noch als etwas positives auszulegen, macht nur noch deutlicher wie ablehnenswert eine solche Denkweise ist.


Das kann ich nur unterschreiben!!


Zitat von Demo
Ich sag` Dir mal was, lieber Bierbaron: Ich stehe darauf, andere zu diskriminieren. Zwar nicht aus religiösen Gründen, da ich ja selber Atheist bin, aber aus genug anderen, die sogar sinnvoll sind.


Ich seh das auch so und ich finde das auch natürlich und sinnvoll (ja freilich sozialdarwinistisch). Nur so haben sich die fitteren Menschen gegen weniger fitte durchgesetzt, dass sie meinten, sie seien die Besseren, die anderen provoziert haben und sie dann ausgefochten haben, wer der Platzhirsch war. Der andere wurde diskriminiert, weil Sinn des Ganzen ist, die "Guten" zu Potte kommen zu lassen und dann erst die "Schlechten", damit sich die Population lebenstauglich hält und durchsetzen kann.


Zitat von Aslan
Weil die Schrift die Offenbarungsquelle Gottes ist, in der deutlich wird, wie diese Liebe Gottes in Christus Jesus sichtbar wurde.


Na, aber garantiert NICHT.

Mei, ehrlich, ihr Christen immer mit eurer dummen Idee, dass der eventuelle Schöpfer des Universums irgendwas mit einer "Schrift" zu tun hätte. Wenn der so geil aufs Schreiben gewesen wäre, dann hätte er Buchstaben statt Planeten um die Sonnen kreisen lassen!

Die SCHRIFT war mal eine tolle Erfindung und ihre Erfinder fanden sie so geil, dass sie sie als höchste Weisheit eines Gottes empfunden haben und ihre archetypischen Gottgeschichten in Schriften verfasst haben. Diese war dann überaus heilig, weil das halt damals der allerneueste Schrei technischer Entwicklung war. Darum hatten die damals so ein Gedönse mit der Schrift und hielten die so heilig.

Heiligt ihr eigentlich auch das Rad?



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RE: wie werde ich gehasst?

#75 von Loki666 , 03.02.2013 18:37

Zitat
Zitat von AslanDas ist im Prinzip aber kontraproduktiv, da Haß von Christen mit Liebe erwidert wird!


Rafa: Nur von wahren Christen, aber wer ist denn das schon?



Antwort Niemand, weil das Ideal nicht erreichbar ist, außer man heuchelt sich was vor, also sebst Betrug. Deswegen ist das von Aslan pures gewäsch, man kann von Jedem die "Dunkle Seite" ansprechen. Ich habe auch schon das friedlichste Lamm vor Hass kotzen lassen. das war für diese Christliche Person sicher mal eine Befreiung von falschen dauergrinsen und der Lüge ich habe alle lieb. Die Heilung war nur von kurzer Dauer dann fiel der „Patient“ wieder zu rück in sein Christenkoma, weil der Selbstbetrug leichter ist als die Realität zu ertragen, das man auch durch Jesus nichts besonderes ist, nie wird und es sich in gewisser Weise ja unwissend ja besser lebt, weil man zu schwach ist für die Wahrheit, selbst der eignen Natur gegenüber.


Zitat
Ich seh das auch so und ich finde das auch natürlich und sinnvoll (ja freilich sozialdarwinistisch). Nur so haben sich die fitteren Menschen gegen weniger fitte durchgesetzt, dass sie meinten, sie seien die Besseren, die anderen provoziert haben und sie dann ausgefochten haben, wer der Platzhirsch war. Der andere wurde diskriminiert, weil Sinn des Ganzen ist, die "Guten" zu Potte kommen zu lassen und dann erst die "Schlechten", damit sich die Population lebenstauglich hält und durchsetzen kann.



Ich nenne das schlicht und einfach Evolution, und dieser ganze Religionsquark verschlechtert da unsere Spezies, weil wir ja Jeden durchschleifen, auf kosten Aller. Überleben und sich verbessern kennt keine Moral, ist aber Nächstenliebe der ganzen Spezies gegenüber weil man sich auf lange Sicht von allem was schlecht ist frei macht.


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