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Wer hat recht in seinem Glauben?

#1 von Bebbel , 27.04.2014 00:02

Hallo,

früher war ich (50) Christ, aber im Laufe der Jahre taten sich bei mir immer mehr Ungereimtheiten auf zwischem dem was mir meine Obrigkeiten erzählten und dem was in der Bibel steht. Wenn ich meine "Chefs" darauf angesprochen habe, warum sie das Gegenteil von dem tun bzw. predigen was doch in der Schrift steht, dann wurde mir gesagt dass ich nicht die göttliche Weisheit hätte dies verstehen zu können (diese Weisheit haben anscheinend nur die gut bezahlten Diener Gottes). Also hab ich mir das Hobby Bibelwissenschaften zugelegt und mir dieses Buch genauer angeschaut. Je mehr ich darin gelesen und mir zugleich die einzelnen Auslegungen angeschau habe, desto seltsamer und verworrener kamen mir die christlichen Glaubensgemeinschaften vor. Es gibt auch heute noch unzählige Verwirrungen für mich und im Laufe der Jahre habe ich mich immer mehr vom christlichen Glauben entfernt. Einfach nur deshalb, weil ich nur mit Ausreden und Ausflüchten abgespeist wurde, wenn ich immer mehr von solchen Ungereimtheiten fand.

Heute gleiche ich mich den Juden an und bin davon überzeugt dass Jesus nie der Christus war, für den ihn das Christentum hält. Jesus gilt auch heute noch bei den Juden als Lehrer, aber nicht als Sohn Gottes. Es ist auch verständlich wenn man sich die Bibel genauer anschaut und mal alles hinten anstellt was die christlichen Prediger so sagen. Also mal die Bibel mit eigenen Augen liest. Jesus gab vielen verschiedenen Menschen Ratschläge, aber in theologischen Angelegenheiten waren immer nur die Juden seine Ansprechpartner. Sein Ziel war es die Juden zurück auf den eigentlichen Weg zu bringen, er hatte nie vor eine neue "Religion" zu gründen. Jesus wurde oft gefragt ob er der Sohn Gottes wäre, diese Frage hat er nie mit Ja beantwortet - warum nicht wenn er es doch angeblich gewesen ist. Wenn man heute einen Pastor danach frägt, dann meint der immer man müsste zwischen den Zeilen lesen. Warum sollte man das tun?

Wenn man doch davon ausgeht dass die Bibel das geschriebene Wort Gottes ist - warum will dann dieser Gott nicht das Jesus zugibt sein Sohn zu sein, man aber gleichzeitig die Pflicht als Christ hat als ihn als solches anzubeten? Das ist doch vollkommener Blödsinn und ein Widerspruch in sich selbst.

Wenn jemand von euch Gott wäre, würde er dann wollen dass es diese Verwirrungen um sein geschriebenes Wort gibt oder würde er wahrscheinlich eher wollen dass ihn jeder auf Anhieb versteht? Würdet ihr wollen dass nur eine bezahlte Priesterschaft euren Willen versteht oder würdet ihr es gerne sehen wenn alle Menschen euren Zielen folgen? Also ich kann mit einem Gott nix anfangen, wenn er mir erst mal 1000 Rätseln stellt und mir die Lösung von 999 verweigert.

Macht doch keinen Sinn wenn die Priester sagen, dass nur sie seinen Willen verstehen würden, wenn doch aber laut seiner Schrift alle ihn verstehen können/sollen. So zumindest steht es in der Bibel. Wie siehts aus - a) lügt also Gott grundsätzlich, b) will er nur ausgesuchte Gläubige oder c) lügt das Neue Testament? Jedenfalls stimmen die Aussagen der Priester/Pastoren mit dem Neuen Testament und im Vergleich mit dem alten Testament nicht überein.

Wenn jetzt wieder jemand mit dieser dusseligen Abstammungslehre kommt, dann kann ich nur eines dazu sagen: 90% der damaligen Zeit konnten weder lesen noch schreiben, wie also soll das geschehen, dass man zu 100% sagen kann, dass nur von der Abstammungslehre Jesus automatisch der Christus war? Völliger Blödsinn!

Wir machen heutzutage einen riesen großen Fehler - wir setzen im Geist die damaligen Zeiten automatisch mit heute gleich. Das geht aber so nicht. Man muss sich allein nur mal die bekannten demographischen Zahlen anschauen um festzustellen dass da im NT der Wurm drin ist. Jerusalem muss man vergleichen mit dem Berlin der 60/70iger Jahre. Jerusalem war zum einen Besatzungszone von den Römern und gleichzeitig ein Handelsknotenpunkt. Dort hat man damals alle Religionen der damaligen Zeit auf einem Haufen gefunden. Jerusalem war damals wie heute Berlin/München/Hamburg usw., alles was Beine hatte und Geld machen wollte war dort vertreten, also alle Völker der damals bekannten Welt mit ihren unterschiedlichen Religionen. Hat Jesus einen von denen versucht zu "bekehren"? Nein, hat er nicht gemacht.

In theologischen Angelegenheiten waren die Juden seine Ansprechpartner und ansonsten hat er versucht den Römern (Besatzungsmacht) zu erklären dass sie den Falschen anklagen. Im Bezug auf die Römer hätte das jeder andere auch so gemacht. Und ansonsten war das Land Israel im Vergleich zu heute Menschenleer. Da gab es wie heute auch Steppe, wüstenähnliche Gebiete und kilometerweit nix, aber mit vieleicht 10% der heutigen Einwohnern. Wenn ganz Israel 500.000 Einwohner hatte, dann ist das wahrscheinlich schon ziemlich hoch gegriffen. Wovon hätten sich die auch ernähren sollen?

Wie gesagt, wir machen immer den gleichen Fehler und vergleichen das automatisch mit den heutigen Verhältnisssen. Aber allein unsere hochtechnologische Landwirtschaft gab es damals nicht. Wir reden von ca. 2000 Jahren vor uns. Kein Kunstdünger, keine Traktoren, keine hochgezüchteten Getreidesorten. Kein Israel von heute. Wenn damals soviele Menschen wie heute versucht hätten in Israel zu leben, dann würden 90% verhungert sein.

Das ganze NT ist unstimmig.


Und wenn ich mir dann den Islam anschaue, dann muss ich festellen dass die anscheinend mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben wie das Christentum - da gibts auch zig verschiedene Glaubensrichtungen. Von gemässigt bis ultra ist da auch alles vertreten. Und trotzdem bekämpfen sie sich untereinander und den Rest der Welt weil sie denken sie hätten die einzig wahre Religion - sind sich selbst aber nicht einig was jetzt richtig oder falsch ist.


Und dann kommen noch die unzähligen anderen Religionen auf unserem Planeten dazu, von denen auch viele denken sie seien das "Gelbe vom Ei".

Wer hat denn jetzt Recht? Und welcher Gott wird eines Tages über uns richten? Wird er/sie/es uns zugestehen dass wir völlig verwirrt sind von der Vielzahl der Religionen und Götter die angebetet werden?

Kann das nicht sein, dass wir alle den gleichen "Gott" anbeten und er kein Gott ist, sondern vieleicht nur irgendeine Art von Energie die noch im Weltraum vorhanden ist oder sind sie /er vieleicht doch Götter, weil sie/er in einer anderen Dimension leben?

Beantwortet mir nur eine Frage "korrekt" - was war eigentlich vor dem Urknall der unser Universum erschaffen haben soll?

Also ich habe keinen blassen Schimmer an was ich heute glauben soll. Da könnte man gleich weiter machen und fragen ob es sowas wie Schicksal gibt - denn wer daran glaubt muss auch an jemanden glauben der dieses Schicksal steuert. Also ich hab keine Ahnung :-)

Gruß

Bebbel  
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RE: Wer hat recht in seinem Glauben?

#2 von wana-gi-owachi ( gelöscht ) , 27.04.2014 15:51

Als Joseph Smith, der Glaubenslehre gemäß, in seiner ersten Vision (Erste Vision) im Jahre 1820, nachdem er Gott angerufen und gefragt hatte, welche unter allen Kirchen denn die richtige sei, offenbart wurde, dass keine der Kirchen die richtige sei, und sie alle im Unrecht seien (Joseph Smith Lebensgeschichte, JSLg 1:15-20, Kirche Jesu Christ der Heiligen der Letzten Tage), führte dies in der Folgezeit zu einer Neugründung der Kirche Christi.

Auch Anekdoten und nachdenkenswerte Begebenheiten sollte man dabei nicht außer Acht lassen, so wie diese:

Im Jahre 1831 sorgte eine weibliche Wanderpredigerin in Ohio für Aufsehen. Als sie Joseph Smith, dem Propheten, eines Tages zufällig begegnete und ihn öffentlich in Bezug auf das Buch Mormon und die Goldenen Platten herausfordernd befragte, verblüffte folgender Wortwechsel sogar die ärgsten Spötter nachhaltig:

"Könnt Ihr...", fragte sie ihn in einem inquisitorischen Ton,

"mir im Angesicht des Allmächtigen Euer Wort durch Euren Eid geben, dass ein himmlischer Engel Euch den Ort der Platten zeigte, und dass Ihr die Dinge, die in dem Buch geschrieben sind, jenen Platten entnommen habt?"

Er antwortete fest: "Ich werde keineswegs schwören."

Daraufhin geriet die Wanderpredigerin in Rage und wandte sich ihm wutentbrannt zu:

"Schämt Ihr euch nicht solcher Lügen? Ihr seid nichts als ein ignoranter Landjunge aus unserer Gegend! Oh! Schamesröte angesichts solcher Abscheulichkeiten! Und soll Scham für immer euer Gesicht zeichnen!"

Er antwortete nur:

"Die Gabe ist, wie auch in früherer Zeit, zu den unbelesenen Fischern zurückgekehrt."

("The gift has returned back again, as in former times, to illiterate fishermen.")


Quelle: "No Man Knows My History" by Fawn M. Brodie, Chapt. VII The Perfect Society

Interpretative Übersetzung ins Deutsche: wana-gi-owachi


________________________________

“I only go when all of us go. Men and women. If I have my baby here, then good. I’m here and that’s all there is to that.”

Mary Crow Dog

wana-gi-owachi
zuletzt bearbeitet 27.04.2014 15:55 | Top

RE: Wer hat recht in seinem Glauben?

#3 von RAFA , 28.04.2014 16:30

Zitat von b
desto seltsamer und verworrener kamen mir die christlichen Glaubensgemeinschaften vor.


ja. Man muss sich echt fragen, wie so mancher Christ noch an den Lehren seiner Kirche festhalten kann, wenn er die Bibel gelesen hat.


Zitat von b
n überzeugt dass Jesus nie der Christus war, für den ihn das Christentum hält.


Davon bin ich auch sehr, sehr überzeugt.
Das ganze "Jesus-Ding" ist eine riesige (Selbst-)Verarsche der Christenheit.


Zitat von b
Jesus wurde oft gefragt ob er der Sohn Gottes wäre, diese Frage hat er nie mit Ja beantwortet - warum nicht wenn er es doch angeblich gewesen ist.


Dass man der Sohn Gottes oder der Sohn Belials oder sonst wessen Sohn war, war eine Bezeichnung, die sich auf das Gedankengut bezog, das man hatte. Man war desjenigen Geistes
Kind.

Vermutlich waren das glaubensgeile Wunder-Fans, die daraus einen leiblichen Sohn Gottes machten. Ich kann das nicht verstehen, weil je mehr solcher abstrusen Behauptungen, desto schwieriger ist es doch, dem Zeug noch Vertrauen zu schenken und dran zu glauben? Also MIR ist es desto lieber, je weniger unnatürliche Dinge in einer Lehre stecken. Ich möchte alles nachvollziehen können und bin froh um jedes Wunder, das ich NICHT glauben muss.


Zitat von b
ht dass die Bibel das geschriebene Wort Gottes is


also bitteschön!

Im Namen des ganzen Universums frage ich dich: Warum in aller Welt sollte dessen Schöpfer ... ein Buch schreiben?
Was? Findste auch total obskur? Dann:

Im Namen dieses schönen Planeten und aller Meere und deren Tiefen, aller hohen Berge, aller Wüsten und Urwälder, aller Tiere und Pflanzen frage ich dich: Warum in aller Welt sollte dessen Schöpfer ... ein Buch schreiben, noch dazu ein solch dämliches?
Was? Der Schwachsinn fiel dir auch schon auf?

Na gut. Also im Namen eines steinzeitlichen Rebellen vom ägyptischen Königshof, der das Gesockse aus den Steinbrüchen gegen den Pharao aufhetzen wollte, frage ich dich: Warum in aller Welt sollte der ein Buch schreiben, in dem steht, dass dieses Gesockse das wichtigste Volk der Welt ist?

Siehst du: So einfach erkennt man, wes Geistes Kind so ein Buch ist. Das eines Gottes bestimmt nicht.


Zitat von b
iese Verwirrungen um sein geschriebenes Wort gibt oder würde er wahrscheinlich eher wollen dass ihn jeder auf Anhieb versteht?


Vor allem: Wenn du Gott wärst, warum setzt du als wichtigstes Kriterium, dass die Leute an dich GLAUBEN müssen? Ja gut, dass dich die Leute lieben sollen, dass sie dir gehorchen sollen, dass sie deine Gebote halten sollen, dass sie lieb und nett sein sollen ... das ist noch alles akzeptabel, aber warum in aller Welt soll man denn GLAUBEN? Warum zeigt sich Gott nicht einfach? Der Rest aller religiösen Kraftakte wäre doch schwierig genug!


Zitat von b
Also ich kann mit einem Gott nix anfangen, wenn er mir erst mal 1000 Rätseln stellt und mir die Lösung von 999 verweigert.


Das ganze Gedönse liegt daran, dass die Menschen unter einem "Gott" meistens ein soziales Wesen verstehen, gleich einem Menschen. Sie meinen, es müsste sich wie ein Mensch verhalten, müsste wütend sein, müsste liebend sein und müsste ihre kleinen Wehwehchen wichtig finden, so wie sie selbst.

Derartige Gedanken sind allerdings so kleingeistig wie nochmal was und eigentlich für einen echten Gott die pure Beleidigung...


Zitat von b
oder c) lügt das Neue Testament?


Das neue Testament ist ein Kasperlebuch. Vergiss es einfach. Es ist ein Irrglaube.


Zitat von b
Das ganze NT ist unstimmig.


Das AT nicht weniger.


Zitat von b
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RE: Wer hat recht in seinem Glauben?

#4 von Instant Karma , 28.04.2014 17:16

Zitat von RAFA
aber warum in aller Welt soll man denn GLAUBEN? Warum zeigt sich Gott nicht einfach?



Und warum prallt diese Frage immer an den Christen ab?

Der Weißlicht-Religiöse denkt ja, dass er mit "Zeugnissen" seines Gottes nur so dicht geschissen wird. Die meisten Gläubigen, die ich kennengelernt habe, würden schon so weit gehen, von Wissen zu sprechen.
Das macht leider auch schon das Ausmaß der Borniertheit deutlich, mit der man es da zu tun bekommt, und welche zu sehr merkwürdigen Unterhaltungen führt, die man mit normalen Menschen so nicht gewohnt ist.

Ein gutes Beispiel ist so ein Gespräch zwischen einem christlicher Talk Show Moderator und Richard Dawkins, das ich neulich mal gesehen habe. An Dawkins ging die Frage "Wenn jedes Wesen durch die Evolution perfekt angepasst sei, warum produzieren sie dann Ausscheidungen?". Der arme Herr Dawkins wusste gar nicht wie ihm geschieht, hat mehrmals bekundet, dass er die Frage nicht verstehe.

Ich musste auch kurz darüber nachdenken. Der Christ denkt also allen Ernstes, sein persönliches, primitives Moralgebilde (kaka = unrein, böse, satanisch) hätte irgendwas mit objektivierbaren Kriterien zu tun.
Das ist imo charakteristisch für die meisten Gespräche mit Christen. Sie greifen Wörter auf, die im Gespräch fallen, modeln sie in ihr christliches Quatsch-Schema um, und halten einem dann vermeintliche Widersprüche vor, die sie selbst konstruiert haben. Und das aller, aller Schlimmste daran ist: Sie sind so furchtbar bräsig, dass sie das noch nicht einmal selbst raffen. Wäre es wenigstens eine perfide Strategie, dann würde ich sogar meinen Hut davor ziehen. Denn es scheint ja bei genug Dumpfbacken zu fruchten, so dass die Religion sich so weit erst ausbreiten konnte.

Um den Kreis wieder zu schließen: Dass Gott sich nicht zeige, macht im christlichen Selbstverständnis keinen Sinn, denn er "zeigt" sich ihnen andauernd, so wie SIE es für sich definiert haben.
Wenn du dich nun darüber beschwerst, dass Gott sich dir nicht zeige, dann denken die Christen, du würdest seine Zeichen nicht erhalten: Dass du seine "Liebe" nicht spürst, sein "Licht" nicht siehst und dieser ganze andere Quatsch, den jeder spürt, wenn er nur mal einen Spaziergang bei gutem Wetter macht, aber eben auf andere Ursachen zurückführt.

Entschuldige den kurzen Exkurs, aber das hat mich zur Zeit ziemlich beschäftigt.


 
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RE: Wer hat recht in seinem Glauben?

#5 von wana-gi-owachi ( gelöscht ) , 03.05.2014 23:06

Zitat
Zitat von bWer hat denn jetzt Recht? Und welcher Gott wird eines Tages über uns richten?


Das kann ich dir ganz genau sagen: DU SELBST!



Damit machst du es dir zu einfach, Rafa. Außerdem würde das ja bedeuten, dass jemand sich vorher selbst gewissermaßen anklagt. Welcher psychopathische oder Mensch ohne Moral wäre dazu fähig oder willens? Oder welches Wesen...? Wie heißt es so schön: sich selbst verzeiht man die größten Fehler. Und es wäre schon ziemlich ungerecht, wenn nur Menschen mit Gewissen sich selbst anklagen würden, und die anderen davonkämen... oder? Aber wo findet man schon Gerechtigkeit...?

Arthur C. Clarke, früher einer meiner Lieblingsautoren aus dem Science-Fiction-Genre, sagte einmal, dass es "da draußen" etwas gäbe, dass uns so überlegen sei wie wir den Ameisen oder den Pflanzen. Und was das "Christentum" anbelangt, dass durch eine gefallene Kirche zur dogmatisierten Buchreligion einerseits und zu einer ein vielleicht völlig falsches Gottesbild prägenden Religion andererseits verkommen ist, so kann ich nur sagen, dass man es auch neu entdecken kann, angefangen bei den außerbiblischen Evangelien.


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RE: Wer hat recht in seinem Glauben?

#6 von wana-gi-owachi ( gelöscht ) , 03.05.2014 23:15

Zitat
Ich musste auch kurz darüber nachdenken. Der Christ denkt also allen Ernstes, sein persönliches, primitives Moralgebilde (kaka = unrein, böse, satanisch) hätte irgendwas mit objektivierbaren Kriterien zu tun.



Und so ein undifferenzierter Eiferer wie du nimmt für sich in Anspruch, "wissenschaftlich" und objektiv zu denken...? Da kann ich ja nur lachen. "Der 'Christ".... "sein persönliches, primitives Moralgebilde" ... was sind das für Aussagen? Und dann deine albernen Ableitungen und Schlüsse...

Du musstest mal kurz darüber nachdenken? War wohl sehr kurz, oder...? Naja, "Wissenschaftler" brauchen eben ihre Zeit...


“There’s probably no god. Now stop worrying and enjoy your life.”

Kommt dir dieses Zitat vielleicht bekannt vor, Instant? Du weißt sicherlich, von wem es ist. Es stand eine zeitlang auf Londoner Bussen... Es gibt eben intelligente Menschen, die dennoch ignorante Geister sind. Folge demnach diesem Aufruf und genieße dein Leben. Dieses Leben. Denn über den Rand seiner mentalen Suppenschüssel kann eben nicht jeder blicken.

Ach so... warum hatte Dawkins denn nicht die richtige Antwort drauf, in Bezug auf die Frage , die du zitiert hast. Ich persönlich hätte sofort eine Antwort parat gehabt: die Evolution hat eben noch keine perfekte Lebensform hervorgebracht. Und mich selbst hätte ich als Paradebeispiel angeführt. Aber über soviel Humor und Selbstrefexion verfügt Dawkins nicht. Aber er will andere zum Nachdenken bewegen... dieser selbsternannte kleine Idiotenguru mit seinem geschlossenen Weltbild, der sich mit seiner ihm auf dem Präsentierteller geschenkten Intelligenz selbst in den geistigen Abgrund führt...


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RE: Wer hat recht in seinem Glauben?

#7 von magnusfe , 19.05.2014 19:56

Ich habe Recht weil es ja dumm wäre hätte ich in meinem glauben unrecht hätte und viele andere hätten recht da käme ich mir ja dumm vor und man will ja nicht als dummkopf dastehen deshalb glaubt man das richtige zumindest wenn man es öffentlich sagt

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RE: Wer hat recht in seinem Glauben?

#8 von magnusfe , 19.05.2014 19:58

jesus wollte keine religion gründen sondern er wollte sich als sohn gottes verehren und anbeten lassen und er wollte dass menschen ihn glauben und nachfolgen er wollte sich also selbst zum gott machen im auftrag jahwehs seines vaters

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RE: Wer hat recht in seinem Glauben?

#9 von magnusfe , 19.05.2014 19:59

aber erst nach seinem erlösungswerk so richtig vorher war wollte er gelten als einer von uns und deshalb keine anbetung noch nicht

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RE: Wer hat recht in seinem Glauben?

#10 von Salih , 21.05.2014 14:00

Mormonen haben Recht! Denn wir werden direkt durch Christus geführt.


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RE: Wer hat recht in seinem Glauben?

#11 von Instant Karma , 21.05.2014 18:09

Diesen Anspruch erheben wohl alle christlichen Sekten...

 
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RE: Wer hat recht in seinem Glauben?

#12 von RAFA , 21.05.2014 20:06

Satan hat Recht! Der sagt zwar gleich, dass er das Blaue vom Himmel runter lügt, aber das stimmt wenigstens!



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RE: Wer hat recht in seinem Glauben?

#13 von Salih , 24.05.2014 12:07

Zitat von Instant Karma im Beitrag #11
Diesen Anspruch erheben wohl alle christlichen Sekten...
Aber nur bei uns ist es tatsächlich so.


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RE: Wer hat recht in seinem Glauben?

#14 von Instant Karma , 24.05.2014 12:56

Auch das sagen sie alle...

 
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RE: Wer hat recht in seinem Glauben?

#15 von Salih , 24.05.2014 17:20

Ja, aber bei uns gibt es auch Beweise dafür.


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