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RE: Was ist ein Christ?

#16 von Eifelgeist , 28.03.2011 17:03

Jesus wollte keine Religion gründen.
Jesus hat keine Religion gegründet.

Das Christentum ist den 300 Jahren n. Chr. entstanden!
Das Christentum von Theodosius I gab es
zur Zeit von Jesus noch gar nicht.


Irren ist menschlich. Darum könnte alles, was wir glauben, ganz anders sein!

 
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RE: Was ist ein Christ?

#17 von emporda , 28.03.2011 19:00

Zitat von Eifelgeist
Das Christentum ist den 300 Jahren n. Chr. entstanden!
Das Christentum von Theodosius I gab es
zur Zeit von Jesus noch gar nicht.

Da stimme ich Dir uneingeschrönkt zu, nur habe ich immer gerne unwiderlegbare Dokumente auf meiner Seite

Als erste christlichen Schriften gelten die „1.te Epistel des Clement an die Korinther 96 n.C.“, die „2.te Epistel des Clement an die Korinther 150 n.C.“, die „Epistel des Barnabas 130 n.C.“, die „Didache 150 n.C.“, „Der Hirte von Hermas 150 n.C.“, „Epistel des Polycarp an die Philipper 130 n.C.“, „Martyrium des Polycarp ca. 180 n.C.“, die Schriften des “Ignatius an die Epheser, Magnesier, Trallianer, Römer, Philadelphier, Smyrnianer, Polycarp nach 150 n.C.“. Diese Texte enthalten nur sinnfreies religiöses Geschwurbel. Der älteste nachweisbare Bibeltext ist eine lateinische Übersetzung aus dem Jahr 250 n.C. Von diesem Text sind nur wenige Zitate erhalten, die Schrift selber gilt als "verloren".

Der Mithras-Kult entsteht um 1800 v.C. im persischen Baktrien, Zarathustra (630-553 v.C.) legt viele Details fest, das römische Militär praktiziert ihn intensiv bis 400 n.C. Der Gott der Welten Ahura-Mazda bekommt am 25. Dezember durch unbefleckte Empfängnis den Gott Mithras (Anahita). Der Mithras-Kult hat wie der davon kopierte Jesus-Mythos 12 Apostel, 7 Sakramente, ein Abendmahl, Wunder von Saoschjant, Seelenkult als Auferstehung, Sintflut und jüngstes Gericht, Taufe, Kommunion, Leben in Keuschheit, Eucharistie mit Brot und Wein sowie den Teufel Anromainyus. Weinachten wird ab 200 v.C. im Januar (11 Tybi) als Geburt des ägyptischen Gottes Osiris gefeiert. Im Jahr 353 n.C. verlegt der Vatikan Weihnachten als Geburt seines fiktiven Jesus auf den Geburtstag von Gott Mithras.

Der neue Jesus-Mythos integriert viele Elemente des Apollonius-Mythos von Tyrana, der Lahme und Blinde heilt und mit Jüngern durchs Land zieht, er nutzt Götter wie Baal und Asherah aus Tyros und Ugarit sowie Elemente des Herakles Kults. Zeus sagt die Herakles Geburt voraus, Mutter Alkmene und Adoptivvater Amphitryon reisen zur Geburt von Mykenai nach Theben. Andere Mythen um Apollonius, Eleusius, Menachem, Asklepios, Dionysos und Orphism, Isis und Osisris, Cybela, Adonis usw. enthalten ähnliche Elemente. Die einzig originäre Leistung des Christentums sind neue Namen und Handlungsorte mit der Erbsünde und Beichte als ewiges Schuldgefühl für Analphabeten. Dabei ist die Erbsünde eine sehr späte Erfindung des Augustus von Hippo (354-430 n.C.).

Pontifex Maximus nennt sich der mit Fischschwanztalar und Fischkopfhut geschmückte oberste Baal-Priester Babylons, Baals unfehlbarer Stellvertreter lässt sich Ring und Schuhe küssen, seine Priester leben zöllibatär wie katholische Priester heute. Die Perser erobern 539 v.C. unter Kyros II Babylon, der Pontifex Maximus flieht ins lydische Pergamon (Bergama zwischen Troja und Izmir). Der letzte Attalide (546-133 v.C.) Atallus Philometor Euergetes überträgt 133 v.C. den Baal-Titel und die Stadt dem Herrscher in Rom. Sein illegitimer Sohn erhebt Anspruch auf die Stadt und den Titel, er verliert aber gegen Rom. Kaiser Flavius Gratianus (359-383 n.C.) will den Baal-Titel nicht, der Bischof von Rom ursupiert ihn mitsamt dem Affenkostüm aus Fischhut, Talar, Hirtenstab und 2 Schlüssel des Gottes Janus. Die Schlüssel werden erst 431 n.C. zu den Schlüsseln Petri umgetauft.

Der paranoide Mumpitz im Vatikan-Himmel und seine Baal-Claquere sind Heiden. Göttliche Triaden als Vater, Mutter und Kind sind aus älteren Mythen bekannt wie Jupiter, Juno, Minerva in Rom, wie Osiris, Isis, Horus in Ägypten usw. Diese Triaden gibt es bevor das AT aus sumerischen Mythen kopiert wird. Das griechische Wort trias für Gott Vater, Sohn und heiliger Geist nutzt Athenagoras von Athen, Justin der Märtyrer, Irinäus von Lyon. Hippolyt von Rom spricht 217 n.C., im Taditio Apostolica vom heiligen Geist. Diese Lehre vom Heiligen Geist wird 325 n.C. vom Konzil von Nicäa noch als Irrlehre verworfen, erst 390 n.C. erfindet dann Bischof Athanasius den Heiligen Geist für die neue Vulgata.

Die Konzile von Laodicea (363 n.C) und Carthage (381 n.C) schließen Evangelien wie Offenbarung, Weisheit, Tobit, Judith, Makkabäer, Nazaräer, Ebionäer, Hebräer, Jesus Loggien und Texte über einen Messias in Koptisch, Hebräisch, Altgriechisch und Latein aus. Auf den Konzilen geht es um die Häresie der Eunomianer, Apollinaristen, Semiarianer, Sabellianer, Marcellianer, Photinianer, Pneumatomachen, Arianer. Es geht um Macht, Mord und Bestechung der Bischöfe wie von St.Cyril, Pope von Alexandria. Bischof Dioscoros ermordet Bischof Flavian von Alexandria mit Fußtritten, Eusebius von Nikomedia schwärzt Athanasius beim Kaiser als Fanatiker an usw. Der Christenstreit wird vom oströmischen Kaisertum gewonnen und endete mit der Eroberung der Gebiete durch den Islam.

Damasus I war ein Gangster, der sich selber zum Papst ausruft obwohl Ursinus als Nachfolger von Papst Liberius gewählt ist. Er nutzt Gladiatoren um Anhänger von Ursinus auszuschalten und mit Gewalt Papst zu werden. 383 n.C. beauftragt er Sophronius Eusebius Hieronymus (347–419 n.C) die Vulgata zu schreiben. Hieronymus warnt in den vielen Quellen wäre kaum die Wahrheit anzutreffen. Er konnte als Einziger neben Altgriechisch etwas Hebräisch und übersetzte drauf los, obwohl Zahlen >400 in den Texten vielfach in ihm unbekannten Hieratischen Zeichen sind. Erst nach 500 Jahren löst seine Vulgata die Vetus Latina ab. Nach der Erhebung zur Staatsreligion 380 n.C. unter Kaiser Theodosius, Nachfolger von Kaiser Constantin, verbrennt die Kirche was ihren Dogmen widerspricht wie Schriften des Adamantius (185 – 254 n.C.) oder 389 n.C. die Serapeion-Bibliothek. Christliche Mönche wollten nur einen heidnischen Tempel abbrennen. Priester wie Markus von Arethusa, Kyrill von Heliopolis, Augustinus usw. werden als mordende "Tempelzerstörer" heilig gesprochen. Augustinus prägt das engstirnige Menschenbild des Katholizismus mit pathologischer Sexualfeindlichkeit der christlichen Lehre und Ethik.

Das Christentum war nie eine friedliche Religion, der die Menschen freiwillig zuströmten, es wird den Menschen mit Intoleranz und Brutalität aufgezwungen. Auf dem Konzil von Arles (314 n.C.) belegte die Kirche Deserteure des Heeres mit dem Bann. Heidnische Gottesdienste werden ab 356 n.C. mit dem die Tod bestraft. Kaiser Constantin (285-337 n.C.) agiert als Beispiel christlicher Tugenden, er durchtrennt dem Sohn die Kehle, erwürgt die Frau und ermordet den Schwiegervater. Das Christentum usurpierte die Macht und eine Vernichtung ohne Gleichen beginnt mit dem katholischen Kaiser Theodosius I. Im Religionsedikt von Thessaloniki von 380 n.C. heißt es: „Wir befehlen, dass diejenigen, welche dies Gesetz befolgen, den Namen 'katholische Christen' annehmen sollen; die übrigen dagegen, welche wir für toll und wahnsinnig erklären, haben die Schande zu tragen, Ketzer zu heißen. Ihre Zusammenkünfte dürfen sich nicht als Kirchen bezeichnen. Sie müssen zuerst von der göttlichen Rache getroffen werden, sodann auch von der Strafe unseres Zornes, wozu wir die Vollmacht dem himmlischen Urteil entlehnen."


 
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RE: Was ist ein Christ?

#18 von Guest8 ( gelöscht ) , 28.03.2011 20:04

Wenn das Christentum nie eine friedliche Religion war, wie sind dann die ersten Missionierung zu erklären, als es noch kaum Christen gab?

Guest8

RE: Was ist ein Christ?

#19 von RAFA , 28.03.2011 23:58

Zitat von emporda
...rot und Wein sowie den Teufel Anromainyus


...wobei das Wort "Mainyu", "Mayna" bzw. "Manah" nichts weiters als "Geist" bedeutet. Einen solchen Manah haben auch die Menschen, daher heißen sie Man. Das arische Wort "man" wird auch noch verwendet, als die ausgewanderten Arier längst als Kelten durch die nordischen Länder geistern äh mannen und es findet vor allem im Englischen seinen Widerhall: Dort heißt der Menschengeist heutzutage immer noch "man" und auch das Wort "angro" fand dort rüber in das englische Wort "angry". Nach wie vor bedeutet der "Angra Mainyu" aka "the angry man" der wütende, tobende, ungestüme, brachiale und brutale Berserker, dem gegenüber damals der Zarathustra die Disziplin setzte: Durch Kasteiung, Fasten und Enthaltsamkeit soll der Fromme den spenta manah erhalten, den heiligen, gezähmten, verständigen Geist - ein Inbegriff der menschlichen Kultur im Gegensatz zum wilden Tier.

Ja und ob man das nun spenta mainyu und angra mainyu nennt, der im Schlepptau seine Untertanen hat, den Aka Manah und Aesma Daeva, die rasenden Dämonen, oder ob man das Jhwh und Rebell Satan nennt, der Widersacher, Gegner und Kriegsfeind, das Spiel bleibt bis heute dasselbe: Es ist das Über-Ich, die Erziehung, die Sitte, Anstand und Kultur, und es steht gegen die Triebe, die Lust, die Freiheit, den ungezähmten, freien Willen.

Was machen wir nun mit diesen beiden Teilen in uns, wie immer wir sie auch nennen wollen?


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RE: Was ist ein Christ?

#20 von funnyman , 29.03.2011 07:59

Zitat von Guest8
Wenn das Christentum nie eine friedliche Religion war, wie sind dann die ersten Missionierung zu erklären, als es noch kaum Christen gab?


Das waren alles Einzelkämpfer die eine martialische Ausbildung genossen haben.
Somit konnten Sie sehr viele Menschen davon überzeugen, dass es besser für Sie und Ihre Gesundheit wäre, wenn sie sich und Ihre innere Einstellung dem der Einzelkämpfer anpassen würden.

@Eifelgeist
Darum benutzte ich das kleine Wort „ungewollt“.

Allgemein gesprochen:
Du, Annaxim und emporda haben ja Recht, es ist nicht erstrebenswert einer von denen zu werden oder zu sein, gegen die Ihr hier ins Feld zieht.
Deshalb muss es auch noch eine andere Seite des Christ sein geben, und nach dieser anderen Seite zu suchen ist meiner Meinung nach nichts für das man sich schämen müsste.


>> Ich weiß wie ich aussehe, ich weiß aber auch was mir gefällt <<

 
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RE: Was ist ein Christ?

#21 von Eifelgeist , 29.03.2011 09:12

Zitat
Deshalb muss es auch noch eine andere Seite des Christ sein geben, und nach dieser anderen Seite zu suchen ist meiner Meinung nach nichts für das man sich schämen müsste.


Was hältst Du von der Formulierung: "eine andere Seite des Mensch Seins"?

Den alten Religionen ist die Zeit davon gelaufen.
Ein denkender Mensch kann sich doch heute nicht mehr mit willkürlichen Eingriffen von irrealen Mächten seine Welt erklären.

Warum willst Du Dich "Christ" nennen?
Über Jesus Christus gibt es kein sicheres Wissen, nur wenig bis un- begründete Ansichten und Meinungen!

Was Du suchst, das könnte die Rheinisch-Preußische Heterodoxie sein.
Jeder soll nach seiner Fasson selig werden.


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RE: Was ist ein Christ?

#22 von funnyman , 29.03.2011 09:43

Zitat von Eifelgeist

Was Du suchst, das könnte die Rheinisch-Preußische Heterodoxie sein.
Jeder soll nach seiner Fasson selig werden.


Ja, wäre dass dann nicht eine Art der Anarchie.


Es ist nun mal nicht jeder so „klug“ um selber zu entscheiden was „gut“ für Ihn ist.
Deshalb sollte doch etwas vorhanden sein, an das man sich halten kann.
Die weltliche Exekutive kann nicht für alle da sein, und schon gar nicht zu dem Zeitpunkt an dem Sie gebraucht werden.

Was oder wen würdest du da als Kandidaten für eine Wahl des „Vorbildes“ aufstellen?

Ich Frage dich das, weil ich bei Dir der Meinung bin das auch du für ein friedliches Miteinander bist, und Ausbeutung jeglicher Art ablehnst.


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RE: Was ist ein Christ?

#23 von Eifelgeist , 29.03.2011 10:09

Anarchie?
Souveräne Staaten existieren (theoretisch) in Anarchie nebeneinander.
Warum sollen auch einzelne Menschen nicht nach mehr Souveränität streben?
Für mich ist also Anarchie ein Idealzustand, kein Schreckgespenst.

Speziell in Religionsfragen sollte man die Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen stärken. Kein anderer als jeder selbst kann in diesen Fragen besser beurteilen, was für ihn selbst das Beste ist. Die Vorgabe von religiösen Theorien hat bisher immer Ausbeutung bedeutet. Darum sollen die Stromanbieter für die Religionen ein Vorbild sein:
Jeder Ochse kann sich seinen Metzger selbst aussuchen.


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RE: Was ist ein Christ?

#24 von emporda , 31.03.2011 12:50

Zitat von Eifelgeist
Anarchie?
Souveräne Staaten existieren (theoretisch) in Anarchie nebeneinander.


Totalitäre Staaten können nur in einer Diktatur überleben, Anarchie ist die Diktatur des Chaos. In der Regierungsform gibt es keine Konstanten ausgenommen der Gott gleiche Oberbimbo ist der Allergrößte - wie bei Gaddafi.

Nichts ist in der Anarchie konstant, man kann nich darauf zählen, dass morgen der Markt noch Waren anbietet, dass morgen das Geld noch gültig ist, dass der Supermarkt morgen noch die Waren bestimmter Länder verkauft (die Produktion im Land selber ist NULL), dass man morgen nicht schon ausgewiesen wird, dass die Tankstellen morgen noch Treibstoffe verkaufen dürfen, usw. usw. (eigene Erfahrungen in Libyen)

Wer hier locker von Anarchie redet, der hat überhaupt keine Ahnung was das im eigenen Leben bedeutet. So ein Leben ist nicht lebenswert.

Zitat
Bei gesellschaftlichen Gruppen der Hominiden und Primaten ist die Akzeptanz des Führerprinzips Bedingung um im Wettstreit der Sippen zu bestehen. Für <25% der Menschen wird die Führung weder in Frage gestellt noch werden ihre Inhalte diskutiert, diese Menschen sind unfähig eine Demokratie aktiv zu gestalten. Die Führer negieren ihre vielen Schwächen mit pseudo-göttlichen Kriterien wie all-fähig, all-wissend und dem gefährlichen Auserwählt-Syndrom als paranoide Selbsüberhöhung, die jedes freie Denken unterbindet. Solch absurde Kriterien kaschieren das kriminelle Handeln, welches immer Teil eines der vielen Kulte ist.

Wie demaskiert sich die RKK in 245 ewig wahren Dogmen „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des christlichen Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der…---.Drohung, Drohung“. Durch Drohung sichert sich ein sinnfreier Humbug seine zahlenden Idioten; die Führer lassen morden, rauben, stehlen, plündern, missbrauchen, bespitzeln usw. ganz wie es momentan lukrativ ist. Totalitäre oder paranoide Systeme überleben nur, wenn sie brutal gegen Protest, Kritik oder Abweichung vorgehen. Dies wird wortreich umschrieben mit Begriffen wie Antichrist, Anathema, Konterrevolution usw. Den Kirchen gelingt es so sich einen Freiraum zu verschaffen, die staatliche Kontrolle auszuhebeln und abzuzocken.


Zitat von Eifelgeist
Speziell in Religionsfragen sollte man die Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen stärken.

Eigenverantwortung setzt gewisse geistige Fähigkeiten voraus, die sind bei Religioten selten bis gar nicht gegeben. Was im Kopf nicht drin ist, das kann niemand wie auch immer stärken - einmal Idiot bleibt immer Idiot

Zitat
Religiotie ist eine Form geistiger Behinderung hervorgerufen durch Glaubensindoktrination vornehmlich im Kindesalter verursacht. Sie führt schnell zu unterdurchschnittlich kognitiven Leistungen und Einschränkungen des affektiven Verhaltens in Glaubensfragen. Im Unterschied zu den pathologischen Formen der Intelligenzminderung bedingt Religiotie nicht immer einen generell reduzierten Intelligenzquotienten. So wie es beim autistischen Syndrom eine „Inselbegabung" gibt, so gibt es auch eine „Inselverarmung". Religiotie sollte deshalb vornehmlich als „partielle Entwicklungsstörung" verstanden werden - ein Begriff, den bereits der Psychologe Franz Buggle vor vielen Jahren vorgeschlagen hat.


 
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RE: Was ist ein Christ?

#25 von Guest8 ( gelöscht ) , 31.03.2011 14:27

Du hast eine merkwürdige Definition von Anarchie. Ist mir bisher noch nie untergekommen. Im allgemeinen sieht man das so: Eine Diktatur ist ein totalitärer Staat, nicht der totalitärer Staat in einer Diktatur. Das sind verschiedene Kategorien. Anarchie ist das Fehlen von Herrschaft. Wie kann Gaddafi also der Herrscher einer Anarchie sein, wenn Anarchie als das Fehlen eines Herrscher (von Herrschaft) definiert ist?

Guest8

RE: Was ist ein Christ?

#26 von funnyman , 31.03.2011 15:05

Ich finde seine Art sich Mitzuteilen so nett und erfrischend.
Aber das muss so sein, einmal nett und erfrischend, immer nett und erfrischend.
Jeder beeindruckt seine Mitmenschen anders, da muss man mit leben können.


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RE: Was ist ein Christ?

#27 von emporda , 31.03.2011 17:33

Zitat
@Guest8
Du hast eine merkwürdige Definition von Anarchie.

Ein Staat ohne Führung kann nich existieren, folglich gibt es Deine Form der Anarchie auch nicht. Niemand der Steuern und Abgaben festlegt, niemand der Gehälter der Staatsangestellten bezahlt, niemand der entscheidet was an Infrastruktur gebaut und wie es betrieben wird (Wasser, Abwasser, Licht, Gas, Müll, Soziales, med. Versorgung, Ordnungmacht, Straßen) usw. usw

Ein Staat mit einem Gott gleichen Diktator, der von nichts eine Ahnung hat, alles dem Zufall und der Korruption seiner Paladine überläßt, die nach Lust und Laune wechselt und nur darauf achtet, dass er und sein Clan möglichst viel abstaubt - das verstehe ich unter Anarchie.

Man könnte es auch Despotismus nennen, das einzig Beständige ist die Person der Führungsfigur


 
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Anarchie - Souveränität - Anomie

#28 von Eifelgeist , 31.03.2011 17:58

So ist es, wenn die Begriffe keinen gemeinsamen Sinn haben!
Anarchie bedeutet die Abwesenheit von Herrschaft.
Souveränität bedeutet die Fähigkeit der Selbstbestimmung.

Über souveränen Staaten gibt es keine übergeordnete Herrschaft.
Andere Staaten dürfen sich nicht in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates einmischen. Darum ist die Gemeinschaft souveräner Staaten eine Anarchie, ohne übergeordnete Herrschaft.

Das ist auch mein Idealzustand für denkende Individuen. Souverän und selbstbestimmt.

Anarchie wird aber häufig diffamiert als Anomie.
Anomie ist die Abwesenheit von sozialen Normen.

So wie sich souveräne Staaten verpflichten können, die Menschenrechte zu achten,
so können souveräne Personen sich verpflichten gemeinsame Gesetze einzuhalten.
Sie wären dann immer noch Anarchisten, aber keine Anomisten.


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RE: Was ist ein Christ?

#29 von Aslan , 31.03.2011 20:33

5 ist von den Thesen her noch am nächsten dran... insofern man sich des Heiligen Geistes bewusst ist.

 
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RE: Was ist ein Christ?

#30 von RAFA , 31.03.2011 23:47

Zitat von funnyman
Recht, es ist nicht erstrebenswert einer von denen zu werden oder zu sein, gegen die Ihr hier ins Feld zieht.


Dabei vergessen die beiden Kandidaten aber, dass keiner Christ wird, weil er Christ werden WILL, sondern weil er eine Ideologie lebt, die er für richtig hält. Dabei wird es im Allgemeinen recht nebensächlich, ob das gesund/erstrebenswert ist oder nicht. Gemeinhin sind Leute sogar bereit, für ihre Ideologien zu sterben und drum hat es ja schon gar keinen Sinn, als negative Punkte "mangelnde Erstrebenswertigkeit" aufzuführen.


Zitat von Eifelgeist
Ein denkender Mensch kann sich doch heute nicht mehr mit willkürlichen Eingriffen von irrealen Mächten seine Welt erklären


Das tut doch auch kaum einer! Ich versteh nicht, warum ihr auf der blöden Schöpfungskacke und der ganzen Zaubergülle so rumhackt: das imponiert doch eh kaum noch jemand!

Wie schon gesagt: Wenn es einen persönlich betrifft, beziehen mind. 99% der Betroffenen in den Vorfall irreale Mächte mit ein, angefangen von Göttern bis Ahnen oder Flüchen, dummes Karma, überirdische Prüfungen oder irgendeinen Käse, nur um mit einem Schicksalsschlag fertig zu werden.


Zitat von Eifelgeist
nnte die Rheinisch-Preußische Heterodoxie sein.


a suwas Saubreißisches dädi niemals mach'n!


Zitat von Eifelgeist
Speziell in Religionsfragen sollte man die Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen stärken.


Das seh ich nicht so! Es soll da ein jeder seine individuelle Religion kriegen und haben (und so nimmt sie sich ja auch ein jeder): Der Starke und Verantwortliche nimmt sich Götter höchstens als Partner, Beiwerk oder Werkzeug, der Mittelmäßige nimmt sie sich als Ausrede und der Schwache nimmt sich gern eine Sklavenreligion, in der ihm diktiert wird, was er zu tun und zu lassen hat und so wird jeder nach seiner Version glücklich.

Und so soll's doch auch sein, oder? ...oder wollt ihr etwa irgendwelche ich-schwachen Neurosen-Seelchen mit Selbstverantwortung überfordern?


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