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RE: göttliche Strafen

#31 von Bierbaron , 09.06.2011 01:35

"Orientierungslos" ist ein gutes Stichwort. Ich denke auch, dass Atheisten sich als orientierungslos ansehen, wenn sie anstatt sich was einzureden für das es keinerlei Belege gibt, die Realität akzeptieren würden.


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RE: göttliche Strafen

#32 von Instant Karma , 09.06.2011 01:38

Ich muss mir nicht einreden, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Ist Ablehnung für dich immer nur mit Einreden und Zwang verbunden? Dann schließt du von dir auf andere, aber das hat nichts mit dem Atheismus zu tun. Ein Nichtraucher ist ja auch nicht drogensüchtig, aber jemand, der alles wahllos in sich hineinpfeffert weil es eh keinen Unterschied für ihn macht... nun ja.


 
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RE: göttliche Strafen

#33 von Bierbaron , 09.06.2011 01:40

Wie auch immer. Trotzdem versichichere ich dir, es hat nichts mit Orientierungslosigkeit zu tun, die Realität zu akzeptieren. Agnostiker akzeptieren die Realität, Theisten und Atheisten basteln sich eine.


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RE: göttliche Strafen

#34 von Instant Karma , 09.06.2011 01:43

Und ich versichere dir wiederum: Es hat was mit Realität zu tun, dass du orientierungslos bist, wenn du die Nichtexistenz des Weihnachtsmanns als logisch äquivalent zu seiner Existenz betrachtest.


 
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RE: göttliche Strafen

#35 von Bierbaron , 09.06.2011 01:53

Hast du nicht eben noch gesagt, du wärest selbst der Weihnachtsmann?

Du bestätigst gerade Stupidedia:

Zitat
Der Agnostiker definiert sich eher dadurch, keiner Glaubensrichtung anzugehören, aber auch nicht eindeutig gegen irgendeine Glaubensrichtung zu sein, was seine Existenz so verwirrend macht, dass er von kaum jemandem verstanden wird. Denn auch die Lehre des Agnostikers, den Agnostizismus, kann nur verstehen, wer diesen langen, nüchternen Gedankengang nachgegangen ist. Und das geht meist schon über die Hirnkapazität der Menschen hinaus.



Was du in deinem letzten Beitrag schreibst hat nichts mit Agnostizismus zu tun, ich habe wirklich keine Lust bei egal welchemThema, in jedem zweiten Beitrag zu erklären, was Agnostizismus bedeutet.


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RE: göttliche Strafen

#36 von Maik , 09.06.2011 05:18

Zitat
Ist Ablehnung für dich immer nur mit Einreden und Zwang verbunden?



Kommt ja darauf an ob die aktiv oder passiv ist.
Will sagen es ist schon ein Unterschied ob man sich anderen Dingen als Gott zuwendet weil Gott nicht beweisbar ist oder ob man sich täglich über Gott lustig macht weil Gott nicht beweisbar ist und andere Menschen an ihn glauben.


Zitat
Das abstoßendste an den (abarahamistischen) Religionen ist der Glaube, dass selbst Gedanken Sünde sein können...
Und dafür kann man dann in aller Ewigkeit schmoren. Das was Jahwe/Allah/Josua hiermit tut, ist die totale Überwachung: Tag und Nacht, 7 Tage aus 7, ohne eine einzige Ruhepause.
Ja, die Stasi hätte von diesem Gott was dazu lernen können...



Gedanken beeinflussen einen. Das sollte man auch als Ungläubiger zugeben. Und dann hat man immer noch die Wahl sich hineinzusteigern oder eben nicht.
Will sagen die Ergebnisse zählen. Und wer schmort das wird ja am Ende entschieden. Und am Ende zählt dann nicht welchen Gedanken du am 3.4. 1997 um 7:04 Uhr hattest, sondern es wird eine Lebensbilanz gezogen. Und es wird gefragt wieso es so geworden ist. Und was du gewusst hast über deine Möglichkeiten und wieso du sie nicht genutzt hast.

Zitat
Oh, nein danke!
Wozu soll ich Buße tun, wenn ich danach gleich wieder sündige?




Weil jede Sünde Spuren hinterlässt. Und wenn man 10 mal, 100 mal oder 1000 mal nicht richtig aufräumt weils ja eh wieder dreckig würde, dann sieht es entsprechend aus.

Zitat
Der Atheist ist sich sicher darin, eine fantastische Sache abzulehnen, für die es keinerlei Belege gibt. Das ist der Unterschied. Aber wenn du alles ernsthaft in Erwägung ziehst, dessen Nichtexistenz man nicht belegen kann - zumal sich Nichtexistenzen grundsätzlich nicht belegen lassen - mein Beileid, wirklich! Das ist ja ein noch größerer Fluch, als ihn die Christen zu erleiden haben, bricht ja nun der gesamte Fabelplanet über dich hinein.



Agnostiker ziehen ja nicht ernsthaft in Erwägung. Aber Atheisten ziehen ernsthaft in Erwägung das es nicht so ist.
Obwohl du selbst zugibst das man die Nichtexistenz nicht belegen kann.


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RE: göttliche Strafen

#37 von Annaxim , 09.06.2011 07:11

Zitat von Maik
Gedanken beeinflussen einen. Das sollte man auch als Ungläubiger zugeben. Und dann hat man immer noch die Wahl sich hineinzusteigern oder eben nicht.
Will sagen die Ergebnisse zählen. Und wer schmort das wird ja am Ende entschieden. Und am Ende zählt dann nicht welchen Gedanken du am 3.4. 1997 um 7:04 Uhr hattest, sondern es wird eine Lebensbilanz gezogen. Und es wird gefragt wieso es so geworden ist. Und was du gewusst hast über deine Möglichkeiten und wieso du sie nicht genutzt hast.

Logo, werden wir alle von unseren Gedanken beeinflusst.

Aber allein der Vorstellung, dass da Jemand sein könnte der meine innersten Gedanken liest ist mir zuwider und abstoßend. Wie ich schon sagte, ist das schlimmer als es in der DDR jemals war. Das einzig vergleichbare auf der Welt ist Nordkorea, ein theokratisches Land auf dem Weg in die Dreifaltigkeit, dessen Bürger gezwungen werden, einen vor mehr als 10 Jahren verstorbenen Präsidenten zu ehren, und heute von seinem Sohn regiert wird...
(die Parallelen zum Christentum sind offensichtlich).



Zitat von Maik
Obwohl du selbst zugibst das man die Nichtexistenz nicht belegen kann.

Richtig.
Wir Atheisten können Dir nicht belegen, dass es das rosarote Einhorn, das Fliegendes Spagetti Monster oder Gott nicht gibt. Aber das ist auch nicht UNSERE Aufgabe sondern die Deinige; die Beweislast immer liegt immer bei demjenigen der behauptet es gäbe etwas Unsichtbares oder Metaphysisches.


Ich bin nicht skeptisch weil ich nicht glauben will, sondern weill ich wissen will.

 
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RE: göttliche Strafen

#38 von Maik , 09.06.2011 07:17

Um Gott nachzufolgen braucht es erst einmal Interesse.
Das sieht man schon daran was du als abstoßend wertest, während Christen davon schwärmen das da jemand ist der sie wirklich kennt und liebt.
Wenn das Interesse nicht da ist , ist es müßig über Beweislast zu sprechen.
Wenn das Interesse da ist, zeigst du selber Initiative und wartest nicht bis dir jemand was bietest, das du dann ja doch wieder ablehnst.

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RE: göttliche Strafen

#39 von funnyman , 09.06.2011 07:51

Um hier mal einen Gedankeneinwurf zu machen:
Ich finde die Statements von Maik haben etwas Sympathisches an sich.


>> Ich weiß wie ich aussehe, ich weiß aber auch was mir gefällt <<

 
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RE: göttliche Strafen

#40 von Maik , 09.06.2011 07:54

Ändert sich sicher noch.

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RE: göttliche Strafen

#41 von Annaxim , 09.06.2011 08:03

Zitat von funnyman
Um hier mal einen Gedankeneinwurf zu machen:
Ich finde die Statements von Maik haben etwas Sympathisches an sich.

Du hast Recht.
Er ist in der Tat eine Bereicherung fürs Forum und ein willkommener "Sparringpartner"!



Zitat von Maik
Ändert sich sicher noch.


Vielleicht...
man soll den Tag nicht vor dem Abend loben; oder wie die Amis sagen:
"The show ain't over, till the fat lady sings".


Ich bin nicht skeptisch weil ich nicht glauben will, sondern weill ich wissen will.

 
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RE: göttliche Strafen

#42 von Annaxim , 09.06.2011 08:10

Aber zurück zum Thema...



Zitat von Maik
Um Gott nachzufolgen braucht es erst einmal Interesse.

Falsch, denn es braucht in erster Linie den Glauben (der mir abhanden gekommen ist).



Zitat von Maik
Wenn das Interesse nicht da ist , ist es müßig über Beweislast zu sprechen.

Ebenfalls falsch.

Dich interessieren vermutlich die Gesetze der Aeronautik nicht. Deswgen stegist Du aber wahrscheinlich trotzdem gelegenlich in ein Flugzeug, im festen Glauben dass die Gesetze richtig sind, die die Ingenierue bei der Konstruktion verwendet haben, und Du deshalb ziemlich sicher sein kannst, nicht abzustürzen.


Zitat von Maik
Wenn das Interesse da ist, zeigst du selber Initiative und wartest nicht bis dir jemand was bietest, das du dann ja doch wieder ablehnst.


Nö. Wenn mir Jemand Fakten und Beobachtungen präsentieren würde, würde ich schnell meine Meinung darüber ändern. Aber alles was ich bisher gesehen habe sind anekdotische Evidenzien und das ist eindeutig zu wenig.


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RE: göttliche Strafen

#43 von Maik , 09.06.2011 08:30

Zitat
Falsch, denn es braucht in erster Linie den Glauben



Falsch, denn dann gebe es keine Bekehrung.
Niemand wird gläubig geboren.


Zitat
Ebenfalls falsch.



Ich muss nicht über Gesetze Bescheid wissen um einzusteigen.
Ich muss nur wohin wollen, wohin ich mit dem Schiff zu lange brauchen würde oder mit dem Zug überhaupt nicht hinkomme. Ich muss über den Flugplan Bescheid wissen. Aber ich muss nicht bewiesen bekommen haben das es nicht abstürzt. Erstmal muss ich das Interesse haben zu fliegen. Danach kommt die Gewissheit es heil zu überstehen. Genauso wie du die Gewissheit hast nicht vom Auto überfahren zu werden wenn du das Haus verlässt.

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RE: göttliche Strafen

#44 von Instant Karma , 09.06.2011 12:48

Zitat von Bierbaron
Hast du nicht eben noch gesagt, du wärest selbst der Weihnachtsmann?



Ich war schon beim Zeitungen austragen ein Loser, wie soll ich da die MEnschenkinder binnen 24 Stunden mit Geschenken versorgen?

Zitat von Bierbaron
Was du in deinem letzten Beitrag schreibst hat nichts mit Agnostizismus zu tun, ich habe wirklich keine Lust bei egal welchemThema, in jedem zweiten Beitrag zu erklären, was Agnostizismus bedeutet.



Doch, Bierbaron. Genau DAS ist Agnostizismus: Die Wahrscheinlichkeit der Existenz einer aussagenlogisch nicht existenten "Wahrheit" so wahrscheinlich zu halten, wie ihre definierte Nichtexistenz.
Gott ist nicht definiert, also gibt es ihn auch nicht. Punkt.
Vielleicht gibt es ein Super-Alien, das irgendwelche Kräfte oder technische Ausstattung hat, dass der dumme Mensch ihn dann als "Gott" verehrt. Aber Gott selbst, nein, den kann es nicht geben. Denn der ist ja nicht mal definiert, also die leere Menge, also nicht vorhanden.

Man könnte dem Dilemma entfliehen, indem man anfängt, ihn zu definieren. Aber dann müsste man sich ja von diesem mystischen, blumigen Schwurbelzeugs trennen, der alles und nichts bedeutet und das wäre ja *schnarch*, nich wohl?
Ich mache bald mal einen Thread auf, wo ich mich dieser Fragestellung nähere, weil SO drehen wir uns ja eh nur im Kreis und das langweilt mich.


 
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RE: göttliche Strafen

#45 von Annaxim , 09.06.2011 13:31

Zitat von Maik
Niemand wird gläubig geboren.


Na!
Das ist wenigstens etwas, worüber wir uns einig sind!

Aber sag mal...
Warum besteht ihr Christen eigentlich darauf, alle Menschen immer zu Eurem Glauben bekehren zu wollen?


Zitat von Maik
Ich muss nicht über Gesetze Bescheid wissen um einzusteigen.

Gewiss nicht, aber Du musst der Technik erst mal vertrauen, sonst steigst Du gar nicht erst ein.


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