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RE: göttliche Strafen

#91 von Bierbaron , 13.06.2011 14:13

Vielleicht bist du ja wirklich nicht fähig zu kapieren, dass man sich auch mal kurzfasst, weil es auch ohne seitenlange Erklärungen eigentlich klar sein müsste, was gemeint ist. Wenn von dir nicht mehr kommt, als mir genau das zu erklären was ich eh meine, nur weil ich es nicht detailiert ausdefinert habe und man sich dumm stellen und es absichtlich falsch auslegen kann...


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RE: göttliche Strafen

#92 von Instant Karma , 13.06.2011 14:26

Nein, sorry, aber da ist gar nichts klar. Du versuchst krampfhaft einen Zusammenhang zwischen Atheisten und Theisten herzustellen, was so sinnvoll ist wie wenn ein Gelegenheitskiffer einen Nichtraucher mit einem Heroinjunkie vergleicht. Wer das tut, muss sich schon erklären und wenn du das nicht kannst, dann sind diese gezwungenen Vergleiche eben hinfällig.


 
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RE: göttliche Strafen

#93 von Bierbaron , 13.06.2011 14:34

Es geht hier nur darum, das man "eigenständiges Entstehen" mißverstehen konnte, worauf ich dann erklärte, dass ich damit "ohne Schöpfer" meinte. Falls mein erste Aussage mißverständlich war, wäre das ja damit geklärt gewesen. Aber du erfindest anschließend trotzdem irgendwas wie ich das gemeint haben könnte, da frag ich mich halt wieso.


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RE: göttliche Strafen

#94 von RAFA , 13.06.2011 14:35

Zitat von hexler
Religionen der Indianer z.B. gibt es eine Bestrafung.


Als ich ein kleines Kind war, gab es auch ab und zu Bestrafungen oder zumindest Androhungen von Bestrafungen. Trotzdem probierten wir es aus, wie weit wir gehen konnten und den Bogen spannen konnten. Das ergab einen gewissen Spielraum, aber dann krachte es wieder, wenn wir es zu toll trieben. Nur so macht Bestrafung überhaupt einen Sinn: sie muss konsequent sein und einen Erziehungseffekt beinhalten.

Bei den Göttern ist der Spielraum völlig willkürlich: Man soll zwar nicht sündigen, aber wenn man guckt, wie weit man gehen kann, dann geht das und geht und geht und geht... nichts passiert! Und - obskurerweise - ein anderer folgt viel besser als man selber - und DEN erwischt's! Wir sehen: Göttliche "Bestrafungen" bzw. Unglücke geschehen völlig willkürlich! Man kann darin wirklich keine Bestrafung mehr erkennen, denn Ursache und (angebliche) Wirkung passen überhaupt nicht zusammen. Drum erkenne ich keinen Zusammenhang zwischen dem Schicksal und dem Halten göttlicher Gebote und halte die deswegen einfach nicht - und mir geht es gut (zumindest nicht schlechter als anderen)!

Und das Gebläge vom Jüngsten Gericht?! Ist doch Quatsch! Man sieht doch, dass das Gebläge vom hiesigen Bestrafungen nicht stimmt, dann stimmt das von jenseitigen Bestrafungen sicherlich genauso wenig.


Zitat von hexler
All diese Sachen, was Gott verboten hat, wird sich ein vernünftiger Mensch selbst verbieten.


Hör mal, allein die 10 Gebote! Kein vernünftiger Mensch wird den Feiertag heiligen und den ganzen Tag nichts tun und kein vernünftiger Erwachsener kuscht noch vor seinen Eltern und jeder vernünftige Mensch nimmt sich die Freiheit zu begehren, was er eben begehrt und sich das nicht zu verzwicken und jeder vernünftige Mensch wird neidisch, wenn der Nachbar eine tolle Frau hat oder sonst was und jeder vernünftige Mensch lügt das Blaue vom Himmel runter, wenn es hart auf hart kommt (alles andere ist doch bloß närrisch!) und jeder vernünftige Mensch klaut auch mal, wenn sich die Gelegenheit bietet und wenn es nur bissel Schummeln bei der Steuer ist. Wo bitte sind die göttlichen Anweisungen "vernünftig"? Hier und heute auf jeden Fall nicht mehr. Der ganze Sums klappt nur, wenn ALLE danach leben und da das nie der Fall ist, wäre es gerade höchst UN-vernünftig, sich danach zu richten.


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RE: göttliche Strafen

#95 von Annaxim , 13.06.2011 14:45

Zitat von Bierbaron
Es geht hier nur darum, das man "eigenständiges Entstehen" mißverstehen konnte, worauf ich dann erklärte, dass ich damit "ohne Schöpfer" meinte. Falls mein erste Aussage mißverständlich war, wäre das ja damit geklärt gewesen.


Höflich könnte man jetzt sagen: "Mach endlich Butter bei die Fische..."
Was ist nun, Baron...?
Glaubst du dass es einen Schöpfer gibt oder eher nicht?


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RE: göttliche Strafen

#96 von Bierbaron , 13.06.2011 14:46

Die 10 Gebote spiegeln maximal den Zeitgeist der Ära wieder in der sie entstanden sind, das hat ganz bestimmt nichts endgültiges oder göttliches. Einige (aber auf keinen Fall alle) sind brauchbar, aber da kommt wie schon gesagt ein vernünftiger Mensch auch von selbst drauf. Aber wenn man damit gottesfürchtige Menschen einschüchtern kann, die sonst vielleicht sonst ne Menge Blödsinn anstellen würden, sind sie nicht ganz unnütz.


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RE: göttliche Strafen

#97 von Bierbaron , 13.06.2011 15:01

@Annaxim

Ich glaube nicht an Allah, den Bibelgott oder sonstwas eindeutig widerlegtes. Alle anderen Spekulationen was mögliche Einflußnahmen angeht oder nicht, lehne ich ab, da sie nunmal unfundiert sind. Daraus, dass etwas nicht belegbar ist, will ich mir, solange nicht belegt ist warum es nicht belegbar ist, nichts zusammenreimen.


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RE: göttliche Strafen

#98 von Instant Karma , 13.06.2011 15:18

Das will der Atheist auch nicht, Bierbaron. Wenn DAS da wirklich deine Sicht der Dinge ist, könntest du sogar als einer durchgehen, weil, du lehnst alle bisherigen Formen der Interpretation ja ebenfalls ab. Nichts anderes tut der Atheist. Übrigens: Der Atheist an sich, ist für gewöhnlich nicht dogmatisch, das heißt, kommt endlich mal eine vernünftige Definition Gottes auf den Tisch, dann ist er eben kein Atheist mehr. Du unterstellst uns immer so eine Endgültigkeit. Die liegt aber nicht am Wesen des Atheismus, sondern an der Tatsache, dass da echt einfach nix Vernünftiges kommt, aus dem religiösen Eck.


 
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RE: göttliche Strafen

#99 von Annaxim , 13.06.2011 16:21

Das Problem scheit mir zu sein, wenn man den Glauben im "grellen Licht" eines Forums wie diesem durchleuchtet, bleibt einfach nix Handfestes übrig.


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RE: göttliche Strafen

#100 von hexler , 13.06.2011 16:58

Schade, daß so viel polemisiert wird. Wir sollten nicht versuchen, wie Rechtsanwälte zu argumentieren - bei denen geht es nur ums gewinnen, nicht um die Wahrheit. Was soll das mit den 10 Geboten? Gesetze sind schon seit ewigen Zeiten nicht nur zur Ordnung gedacht, sie schützten auch den Schwachen vor dem Starken. Der rücksichtslose Starke wollte nie Gesetze haben, die haben ihn nur behindert. Darunter fällt lügen, stehlen, morden, Ehebruch, Sabbat, etc. Für uns schaut das nicht nach Schutz aus, aber gerade heutzutage, da die Zeiten sich geändert haben, haben sich auch die Gesetze geändert. Nun sehen wir, was das für ein Schutz wäre, wenn Lügner und Diebe bestraft würden (Wirtschaftsverbrechen). Ehebruch für ein Verbrechen zu machen, bei dem arm und reich gleich behandelt werden, war doch ein Fortschritt. Oder? Und wenn der Tag des Herrn nicht geheiligt worden wäre, hätte der Sklave keinen freien Tag gehabt. Siehst du was ich meine? Am Beginn einer Religion war das nicht nur ein theologisches Gebäude, es war auch ein Instrument Frieden in die Gesellschaft zu bringen. Daß dieses Gebäude nach ein paar Jahrhunderten zusammenstürzte muß man den dekadenten und konservativen Kräften ankreiden.

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RE: göttliche Strafen

#101 von Annaxim , 13.06.2011 17:29

Zitat von hexler
Was soll das mit den 10 Geboten? Gesetze sind schon seit ewigen Zeiten nicht nur zur Ordnung gedacht, sie schützten auch den Schwachen vor dem Starken.


Was das soll? Die meisten sind doch nur Müll!
Die ersten drei handeln nur von Gott, wer er ist, dass man nur ihn anbeten darf, den Sonntag als seinen Tag heiligen.
Das was dort echt was Wert ist: Nr. 5, 7 und 8 sind so selbstverständlich, dass sie jedes Kind schon kennt. Das neunte und zehnte stellen schon einen Gedanken unter Strafe, und setzten die Frau auf eine Stufe mit dem Hab und Gut des Mannes.

Mir scheint, Du hast sie dir noch nie richtig angeschaut und über sie nachgedacht! Es gibt so Vieles was nicht drin steht!
Willst Du Beispiele? Hier:
Die elterliche Pflicht ihre Kinder zu erziehen, oder das Recht jedes Menschen auf körperliche Unversehrtheit.
Oder ein Verbot von Skalverei und das Recht auf Freiheit.


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RE: göttliche Strafen

#102 von hexler , 13.06.2011 17:49

Es war nicht der Sonntag, sondern der Sabbat. Ja, wenn du unbedingt recht behalten willst, dann polemisiere, das ist dann der Tunnelblick - links und rechts ist dann nicht wichtig. Ja, wir leben bis heute noch in einem Patriarchat - gerade deshalb weil es den Leuten wurscht ist, was verboten ist. Hast du schon mal bedacht, daß damals andere Zeiten waren? Ein Mächtiger konnte sich - wenn er nicht unter dem jüdischen Gesetz stand - jede Frau - ob verheiratet oder nicht - nehmen. Aber auch bei anderen Religionen - z. B. im Islam - gab es nur schrittweise Verbesserungen. Mohammed hat z.B. die Stellung der Frau etwas verbessert. Hätte Er von Seinen Anhängern mehr verlangt, wären sie Ihm nicht gefolgt. Also, wenn lange Zeit Sklaverei geduldet war, heißt das nicht, daß die Religion es gutgeheißen hat. Im Übrigen kann man sagen, daß es den Religionen nicht anders geht, wie den sozialen Reformbewegungen. D.h., jemand, der der Religion wirklich schaden will, bekämpft sie nicht, sondern wird ein Anhänger, erreicht eine einflußreiche Position und tut alles, was Gott verboten hat. So ist es ja auch bei politischen Reformern gewesen.

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RE: göttliche Strafen

#103 von Instant Karma , 13.06.2011 17:51

Zitat von hexler
Ehebruch für ein Verbrechen zu machen, bei dem arm und reich gleich behandelt werden, war doch ein Fortschritt. Oder?



Ähh... was?

Zitat von hexler
Und wenn der Tag des Herrn nicht geheiligt worden wäre, hätte der Sklave keinen freien Tag gehabt.



Naja, dieser Zusammenhang hat sich aber leicht retardiert durchgesetzt: Da musste erst der Sonnenkönig kommen. ;)
Ansonsten wäre es für die Sklaven sicherlich besser gewesen, wenn sie gar nicht erst Sklaven gewesen wären. Aber für die Sklaverei mangelt es in der Bibel nicht an Rechtfertigungen und Geboten, die natürlich auch alle vollkommen berechtigt und sinnvoll sind, hm?

Zitat von hexler
Daß dieses Gebäude nach ein paar Jahrhunderten zusammenstürzte muß man den dekadenten und konservativen Kräften ankreiden.



Ich würde dir ja zustimmen, hätte der Gründer dieser Religion nicht den Anspruch der Allwissenheit. So muss man ihm leider unterstellen, dass das Theater voll geplant und beabsichtigt gewesen ist. -Oder es ist sowieso alles Märchenkram und DER ist ohnehin gefährlich und lädt zum Missbrauch geradewegs ein.
Also so oder so: der Christenkram ist totaler Murks, der sich nicht bewährt hat.


 
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RE: göttliche Strafen

#104 von hexler , 13.06.2011 17:59

Ich bin kein Christ. Christentum ist nur eine Religion von vielen. Ja, wer recht behalten will, wird nichts Neues kennenlernen.

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RE: göttliche Strafen

#105 von Instant Karma , 13.06.2011 18:02

Warum recht behalten? Ich argumentiere und sage das was ich für richtig halte. Hast du Schwierigkeiten, damit umzugehen? Willst DU nicht vielleicht gar recht behalten, na?


 
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