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RE: blau oder rot?

#61 von Instant Karma , 29.08.2011 15:06

Zitat von Maik
Rafa, es kann dir doch scheissegal sein ob man Gott für eine Person hält oder eben für ein Konzept.



Egal ist es nicht, denn wenn es sich bloß um ein Geistkonzept handelt, werden alle metaphysisch begründeten Ansprüche obsolet.
Also Begründungen wie "...weil du sonst in die Hölle kommst", ziehen dann nicht mehr.


 
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RE: blau oder rot?

#62 von Maik , 29.08.2011 15:07

Doch.
Wenn die auch ein Konzept ist


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RE: blau oder rot?

#63 von Instant Karma , 29.08.2011 15:11

Warum soll ich sie dann fürchten?


 
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RE: blau oder rot?

#64 von Maik , 29.08.2011 15:14

Ich hab schon desöfteren angedeutet das es nur um eins geht:
ums Glücklichsein.
Ihr habt daraus gedichtet das Gläubige sowas wie Drogenabhängige wären die sich zudröhnen wollen.
In Wahrheit geht es um den Weg der Erfüllung und den Weg der Bitterkeit.
Und letzteres zu fürchten ist sinnvoll.


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RE: blau oder rot?

#65 von Instant Karma , 29.08.2011 15:25

Zitat von Maik
ums Glücklichsein.



Da können Religionen sicherlich bei helfen, ja.

Zitat von Maik
Ihr habt daraus gedichtet das Gläubige sowas wie Drogenabhängige wären die sich zudröhnen wollen.



Mag sein, dass das einige tun, aber ich gehöre nicht dazu. Jedenfalls kann man so ein Pauschalurteil nicht fällen. In Maßen kann Religion sicherlich das
Leben unterstützen und stabilisieren. Wenn Religion allerdings zum Ersatz wird für natürliche Erfolgserlebnisse, dann werden die Parallelen zur Drogensucht schon gerechtfertigter.

Zitat von Maik
In Wahrheit geht es um den Weg der Erfüllung und den Weg der Bitterkeit.
Und letzteres zu fürchten ist sinnvoll.



Muss ich dir wieder zustimmen. Nur ist die Hölle für mich ein Ort wo man hinkommt, wenn man genau diese Erfüllung anstrebt. Denn vieles was das Christentum verbietet, ist mir hoch heilig und bereichert mein Leben in einem Maße, dass ich niemals drauf verzichten wollte. DAS wäre für mich nämlich die eigentliche Hölle!

Denn das Christentum verdreht die Sachlage ins Gegenteil. Dinge, die natürlich und gut sind, werden verteufelt, während schädliche, widernatürliche und selbstzerstörerische Handlungen verheiligt werden. DAS ist auf Dauer nicht gut, denn die Naturgesetze werden durch die Geistkonzepte nicht außer Kraft gesetzt.


 
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RE: blau oder rot?

#66 von Maik , 29.08.2011 15:28

Zitat

Denn das Christentum verdreht die Sachlage ins Gegenteil



Das ist der Streitpunkt, ja.
Denn ich behaupte das vom Antichristentum.
Gut das wir das mal klarstellen konnten.


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RE: blau oder rot?

#67 von RAFA , 29.08.2011 15:33

Zitat von Maik
Rafa, es kann dir doch scheissegal sein ob man Gott für eine Person hält oder eben für ein Konzept.


Das ist mir keinesfalls egal, nämlich aus folgendem Grund: Weil dein Gott nur ein Konzept ist, entziehe ich mich ihm ganz easy, indem ich dieses Konzept einfach nicht denke bzw. ignoriere.

Wenn dein Gott aber tatsächlich eine reale Person wäre, die die Macht hätte, die ihr ihm zuschreibt, dann würde er mir mit Gewalt entgegentreten und mich zu gewissen Dingen zwingen, z.B. zu einem Aufenthalt in der Hölle oder so - und dann hätte ich ganz vehement etwas gegen ihn. Dann wäre er sozusagen mein Todfeind.


Zitat von Maik
Tja bleibt die Frage wer Recht hat. ;-)
Ich bewundere jedenfalls Leute die Schwierigkeiten erleben und trotzdem nicht böse werden, ihre Freunde verraten o.ä.


Nein, Maik, das ist keine Frage, wer Recht hat, sondern eine Geschmackssache: Nach meinem Geschmack sind diese Schwierigkeiten-Erleider einfach Loser und Deppen. Mein Ideal eines Menschen, der mir gefällt und mich beeindruckt, sind solche Menschen, die gar nicht erst in Schwierigkeiten kommen, weil sie zu mächtig sind, dass man sie in solche bringt, oder die diese Schwierigkeiten mit Kraft meistern, dass sie die Sieger sind, statt die Leider und Dulder.

Ist echt Geschmackssache!


Zitat von IK
Geistkonzept handelt, werden alle metaphysisch begründeten Ansprüche obsolet.


Richtig! Geistkonzepte erschaffen nämlich weder Erden, noch Himmel noch Körper, sie heilen oder senden auch keine Krankheiten (es sei denn psychosomatische) und sie lassen schon gar keine Toten aufstehen. Das heißt: Wenn der Christengott ein Geistkonzept ist, dann ist das ganze Christentum falsch - und das ist es, was ich ernsthaft glaube.


Zitat von Maik
Wenn die auch ein Konzept ist


Die Hölle ist sicherlich auch ein geistiges Konzept, aber geistige Konzepte nähren sich davon, dass man selbst sie macht, d.h. ich brauche das einfach nur nicht glauben und schon gilt es auch nicht für mich.
Ja, auch DAS glaube ich ernsthaft.


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RE: blau oder rot?

#68 von Maik , 29.08.2011 15:37

Das ist eben ein Trugschluss Rafa.
Die Menschen sind Jahrhunderte auf der Suche nach dem Glück und sie machen dabei Fehler.
Aus den Fehlern alleine kann man schon schliessen das das eben nicht jeder selbst entscheidet wie das zu erreichen ist.
Es steht fest. Unabhängig von deinem Glauben.


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RE: blau oder rot?

#69 von Instant Karma , 29.08.2011 15:46

Zitat von Maik
Denn ich behaupte das vom Antichristentum.
Gut das wir das mal klarstellen konnten.



Das 100%ige Negativ kann nie gut sein, das trifft sogar auf die Nationalsozialisten zu: Die Nazis haben die Juden getötet, und "Urdeutsche" am Leben gelassen.
Der Antinazi wäre also jemand, der die Juden am Leben lässt, aber alle "Urdeutschen" töten will.

Nein, so geht das nicht: Christen, wie 100%ige Antichristen sind beide gleich behämmert. In der Bibel steht ja auch sinnvolles, gegen das ich nichts gesagt haben will. So Dinge, die schon an Hammurabis Säule prangten, wie das mit dem nicht töten oder stehlen, geschenkt!

Bei solchen Selbstverständlichkeiten gibt es zwischen Christen und den Kirtikern des Christentums keinen Unterschied. Die Gemeinsamkeiten hören da auf, wo naturwissenschaftliche Erkenntnisse mit Füßen getreten werden. Zum Beispiel, dass Homosexualität etwas ganz natürliches ist, was bei jeder Säugetierart vor kommt, und dass es krank und verbittert macht, diese Neigung aus moralischen Gründen zu unterdrücken.

Das Christentum sagt nun: Wenn man dieser Neigung nicht nachkommt, kommt man in den Himmel.
Bleiben wir beim Geistkonzept: Dies ist für mich definitiv NICHT der Himmel. Liebe und Sex ist etwas wahnsinnig tolles, DAS ist der Himmel und die Bekämpfung dessen ist die absolute Hölle! Es ist ja nicht so, dass die Bedürfnisse irgendwann versiegen und man dann seine Ruhe vor ihnen hätte. Je länger man sie ignoriert, desto stärker brechen sie durch, bis irgendwann ein psychischer Ausnahmezustand eintritt und die Kontrolle völlig abhanden kommt. Das ist ein ständiger Kampf gegen seine eigene Natur, das pure Leiden und Verbittern.


 
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RE: blau oder rot?

#70 von Maik , 29.08.2011 15:50

Die Behauptung das das Unchristliche natürlich und unabänderlich wäre, würgt die Unterhaltung ab.
Ich sag das ist es nicht.
Und dabei rede ich nicht von Vorlieben, sondern von dem Glauben der unbedingt und unter Umständen nachgehen zu müssen.
Davon kann man therapiert werden.

Schwierig wirds wenn die Wissenschaft politisch korrekt sein will.

Der Punkt ist das du deine Vorstellungen hast und die für erwiesen und fest hälst.
Ich sage von denen das sie unnatürlich und damit kontraproduktiv sind.


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RE: blau oder rot?

#71 von Instant Karma , 29.08.2011 15:58

Zitat von Maik
Ich sage von denen das sie unnatürlich



Naja, aber Homosexualität kommt doch überall in der Natur vor, wie kann sie da unnatürlich sein? Kannst du mir das mal erklären?

Zitat von Maik
und damit kontraproduktiv sind.



Nach gutem Sex bin ich immer am Produktivsten und das über Tage hinweg. Mein Körper hat bekommen wonach seine Natur verlangt und ich bekomme dafür einen Glücks-Boost. Das ist doch ein tolles Geschäft, was soll daran kontraproduktiv sein? Was leistest DU denn Produktives, du sitzt doch den ganzen Tag nur rum.


 
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RE: blau oder rot?

#72 von Maik , 29.08.2011 16:02

Tiere sind keine Menschen.

Sex ist Fastfood.
Fastfood schmeckt gut. Wenn man was hat das gut schmeckt, was soll man dann noch mit Obst und Gemüse?

Aber um das zu kapieren, musst du wissen was Menschen und Tiere unterscheidet.


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RE: blau oder rot?

#73 von Instant Karma , 29.08.2011 16:07

Zitat von Maik
Tiere sind keine Menschen.



Tiere sind so definiert, dass sie aus tierischen Zellen bestehen. Das ist beim Menschen der Fall, oder kennst du einen mit Chloroplasten und grüner Haut? Biologisch gesehen zählen wir zu den Trockennasenaffen.

Zitat von Maik
Sex ist Fastfood.
Fastfood schmeckt gut. Wenn man was hat das gut schmeckt, was soll man dann noch mit Obst und Gemüse?



Mein Sex ist eher mit Obst und Gemüse vergleichbar, denn er ist sehr gesund. Bewegung kann nie schaden.

Zitat von Maik
Aber um das zu kapieren, musst du wissen was Menschen und Tiere unterscheidet.



Das wäre genauso sinnvoll, wie einen Hahn von Tieren zu unterscheiden. He, kennst du noch ein Tier, außer dem Hahn, das morgens früh immer kräht? Also ist der Hahn kein Tier, ist doch klar!


 
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RE: blau oder rot?

#74 von RAFA , 29.08.2011 23:32

Zitat von Maik
Das ist eben ein Trugschluss Rafa.
Die Menschen sind Jahrhunderte auf der Suche nach dem Glück ...
Es steht fest. Unabhängig von deinem Glauben.


Maik, das ließe ich mir sagen, wenn ich feststellen könnte, dass Christen, Mormonen oder auch nur du glücklicher sind als andere Leute. Diesen Eindruck macht es mir leider ganz und gar nicht!

Ich weiß auch, dass du (oder andere Christen) so sehr in christlichen Dogmen verwoben sind, dass sie meinen, Glück=Gott und Gott=Glück und ohne Gott kein Glück und alles Glück kommt nur durch Gott. Das stimmt aber nachweislich nicht, denn sonst könnte ja meinereiner, Andersgläubige oder Atheisten nie mehr glücklich sein! Aber auch Nichtchristen und Antichristen erleben sehr glückliche Momente, glückliche Phasen und schöne Zeiten. Ich für meinen Teil würde mich mittlerweile sogar zu den eher recht glücklichen Menschen zählen. Ich denke und empfinde, dass das Finden von Glück sehr stark mit dem Alter, der Erfahrung und der Lebensweisheit zu tun hat, aber keinesfalls mit Gott: Man kann das dort durchaus finden, zumindest zu einem wesentlichen Teil.

Ich sehe auch, dass verschiedene Menschen durch ganz verschiedene Dinge zu innerem Glück finden. Der eine braucht dazu eine große Familie um sich rum, der andere Tiere, der nächste die Natur und noch ein anderer die Kultur einer Großstadt oder sogar viel Geld! Das alles KANN (aber MUSS nicht) tatsächlich glücklich machen - und nicht nur "fastfood-glücklich", sondern wirklich tief innerlich glücklich. Das Glück ist also keinesfalls einheitlich und liegt sehr wohl im Wesen jedes einzelnen Menschen: jeder muss SEIN Glück finden und ein einheitliches Konservenglück aus der Dose gibt es nicht, auch nicht in einem Gott oder einer Religion.

Da ein Gott also keinesfalls zum Glück zwingend ist, wiederhole ich noch einmal meine Aussage, nämlich: Ich brauche einfach nur nicht an deinen Gott glauben und schon gilt er nicht für mich und hat keinerlei Macht mehr über mich oder auch überhaupt nur nennenswerten Einfluss! Man kann sich so einen Gott und alle anderen geistigen Konzepte einfach "wegdenken", einfach ignorieren und damit aus seinem Leben eliminieren!


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RE: blau oder rot?

#75 von Maik , 30.08.2011 08:20

Zitat
Das stimmt aber nachweislich nicht, denn sonst könnte ja meinereiner, Andersgläubige oder Atheisten nie mehr glücklich sein!



Das stimmt nicht.
Glückliche Momente widerlegen keine Lebensbilanz.
Und um die geht es. Oder meinst du jemand wird verdammt wegen 5min in seinem Leben?

Zitat

Das Glück ist also keinesfalls einheitlich und liegt sehr wohl im Wesen jedes einzelnen Menschen:



Genau! Drecksäcke werden niemals glücklich.

WZBW


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