Aus systemtechnischen Gründen ist die Registration als neuer User nur über die direkte Einwahl ins Forum möglich: RAFA.xobor.de

RE: Wie ich zu meiner Religion fand

#196 von funnyman , 07.12.2011 22:47

Oh, mein Jüngster schreit, er ist immer noch am Zahnen.
Meine Frau ist auf Arbeit, ja selbst ist der Mann.

Bis Morgen also, gute Nacht.


>> Ich weiß wie ich aussehe, ich weiß aber auch was mir gefällt <<

 
funnyman
Beiträge: 1.828
Registriert am: 05.03.2011


RE: Wie ich zu meiner Religion fand

#197 von Pommesprediger , 08.12.2011 10:12

Was sagen andere Menschen über die Bibel?

Sir Walter Scott (1771-1832), schottischer Schriftsteller:
Als er auf dem Sterbebett lag, sagte er zu seinem ältesten Sohn: "Gib mir das Buch!" "Welches Buch?" fragte der Sohn. Darauf Scott: "Es gibt nur ein Buch, das man DAS Buch nennen kann, und das ist die Bibel."

Peter Bamm (1897-1975), Arzt und Schriftsteller:
"Diese Zuverlässigkeit in der Weitergabe des Textes der Heiligen Schrift ist eine scharfe Waffe im Streit der Geister um den Sinn des Weltgeschehens. Zwischen Moses und uns spannt sich eine auf vielen Pfeilern ruhende Brücke der Überlieferung, die, wie ein Aquädukt, das Quellwasser der Offenbarung bis in unsere Tage hinein den Menschen bringt."

James Anthony Froude (1818-1894), englische Historiker und erklärter Nichtchrist, Verfasser der zwölfbändigen Werkes "the History of England":
"Die gründlich studierte Bibel ist eine Literatur für sich - die seltsamste und die reichste auf allen Gebieten des Denkens" (entnommen aus "So entstand die Bibel)

Jean Jacques Rousseau (1712-1778), französischer Philosoph:
"Wie armselig, wie verachtenswert sind doch die Worte unserer Philosophen mit all ihren Widersprüchen im Vergleich zur Bibel. Ist es möglich, dass ein Buch, das so einfach und gleichzeitig so vollendet ist, einfach nur Menschenworte sein sollen?"

Dave Balsiger, Charles E. Sellier, amerikanische Archäologen:
"Die Bibel ist sowohl ein einzigartiges geschichtliches Dokument als auch ein verlässliches historisches Quellenwerk. Sie hat zu Tausenden von archäologischen Funden geführt und eine umfangreiche Literatur über alte Kulturen entstehen lassen. Diese Bibel hat sich, wo immer sie NACHGEPRÜFT werden konnte,als wahr erwiesen, in der Beschreibung kleiner Details ebenso wie in der Schilderung großer Ereignisse." (aus "die Arche Noah")

Napoleon Bonaparte, (1769-1821), französicher Kaiser und Kriegsherr:
"Die Menschen glauben alles, es darf nur nicht in der Bibel stehen!"

Hermann Schneider (geb. 1935- ), Elementarteilchen-Physiker:
"Mir ist die Bibel ewige Wahrheit und höchte Autorität. Ich befleißige mich, mein Denken und Handeln nach ihr auszurichten und IHR unterzuordnen. Ich zittere vor der Schärfe und Heiligkeit des Bibelwortes und spüre, dass es mich persönlich meint und mich durchleuchtet." (persönliche Mitteilung vom 21.01.1985)

Theodor Mommsen (1817-1903), Historiker und Jurist, für seine hervorrragende Darstellung des "Römischen Geschichte erhielt er 1902 den Nobelpreis für Literatur":
"DIE AUFERSTEHUNG JESU IST DIE BESTBEZEUGTE TATSACHE DER WELTGESCHICHTE."

Es können natürlich noch viele viele andere angeführt werden..........doch es ändert nichts an denen, die weder eine Beziehung zu Gott noch die Wahrheit über uns Menschen und diese Welt in der wir leben wissen wollen.

"Sie waren in der Finsternis und WOLLTEN nicht ins Licht!"

Wenn der hier Lesende in sich nicht wirklich zur Erkenntnis der Wahrheit kommen will (persönlich und erfahrbar; wie hier von mir und anderen mehrfach bezeugt) dann bleibt dieser Mensch in der Haltung wie
z. B. Esther Vilar (geb. 1935 - ), Soziologin und agressive Atheistin:
"Jedes Glaubenssystem gründet sich auf Dressur, denn es besteht aus einer gewissen Anzahl von Regeln oder Geboten und einem Katalog von Strafen, die der Übertretung dieser Regeln (der sogenannten Sünde) folgen. Natürlich erfolgen diese Strafen niemals wirklich, denn der Glaube an eine Art Überbewusststein ist ja ein System ohne reale Basis, und es gibt daher niemand, der von heimliche Sünde wissen oder sie bestrafen könnte." (aus: "der dressierte Mann")

All diese Auszüge sind nachzulesen in einem Buch von Prof. Dr. Werner Gitt: " So steht's geschrieben" zu erhalten im CLV-Verlag, ISBN-Nr. 978-3-89397-982-0

Wer hat den Mut sich dieser Herausforderung zu stellen?


Sie haben Augen zu sehen, aber sie sehen nicht. Sie haben Ohren zu hören, aber sie hören nichts. Sie wollen nicht umkehren und sich von mir retten lassen.... spricht der HERR der Heerscharren

 
Pommesprediger
Beiträge: 60
Registriert am: 22.11.2011

zuletzt bearbeitet 08.12.2011 | Top

RE: Wie ich zu meiner Religion fand

#198 von Annaxim , 08.12.2011 14:52

Zitat von Pommesprediger
All diese Auszüge sind nachzulesen in einem Buch von Prof. Dr. Werner Gitt: " So steht's geschrieben" zu erhalten im CLV-Verlag, ISBN-Nr. 978-3-89397-982-0

Wer hat den Mut sich dieser Herausforderung zu stellen?


Werner Gitt: "So steht's geschrieben" —
Dieses alberne Buch gibt es hier zum Download (wie übrigens alle von Gitts Bücher)


Werner Gitt? Kreationist. Pseudowissenschafter und Scharlatan.
Wer so Stuß schreiben kann wie die 95. Thesens gegen die Evolution, muss ein Dummkopf erster Klasse sein.

Das sind nebenbei geagt alles ausgesuchte einzelne Zitate, die Meisten davon über 100 Jahr alt.
Sie repräsentieren nichts als die dumme Voreingenommenheit.

Lies leiber was G'scheites wie "Der Gotteswahn" von Richard Dawkins, damit du von deinem religiösen missionieren geheitl wirst.

Oder lies mal ein paar Zitate von großen Meiste (rAlbert Einstein):
Religion ist an incarnation of the most childish superstitions.
(dt: "Religion ist die Verkörperung allerkindischsten Aberglaubens.")


Mein Glaube ist immer nur Vermutung

 
Annaxim
Beiträge: 2.485
Registriert am: 05.03.2011

zuletzt bearbeitet 08.12.2011 | Top

RE: Wie ich zu meiner Religion fand

#199 von RAFA , 08.12.2011 18:52

Zitat von pp
Was sagen andere Menschen über die Bibel?


Was andere Menschen dazu sagen, ist mir grundsätzlich egal. Meine Meinung bilde ich mir unabhängig von dem, was andere Menschen sagen, sondern allein nach dem, was ICH für plausibel halte. Die Bibel zählt NICHT dazu.

Weißt du, Pommes, ich versteh das nicht: Bei Christen und auch offensichtlich beim Muslimen und vor allem bei Mormonen zählt immer nur das, was sie fühlen, was eine Autorität von sich gelassen hat oder was "geschrieben steht". Wann zählt denn eigentlich mal die Realität bei euch?


Zitat von pp
die Wahrheit über uns Menschen und diese Welt in der wir leben wissen wollen.


Doch: die WAHRHEIT (Realität) will ich sehr wohl wissen, deswegen fechte ich ja die Glaubensdogmen an. An die Wahrheit braucht man nämlich nicht glauben, sondern sie lässt sich erkennen, beweisen und prüfen.


Zitat von pp
Wer hat den Mut sich dieser Herausforderung zu stellen?


Welcher Herausforderung? Dem Gitt sein Buch zu lesen? Das habe ich in den 80ern schon getan.



www.RAFA.at
guckstu auch in meinen Blog: www.RAFAmania.de

 
RAFA
Beiträge: 3.575
Registriert am: 05.03.2011


RE: Wie ich zu meiner Religion fand

#200 von Instant Karma , 08.12.2011 19:54

Zitat von RAFA
Was andere Menschen dazu sagen, ist mir grundsätzlich egal. Meine Meinung bilde ich mir unabhängig von dem, was andere Menschen sagen, sondern allein nach dem, was ICH für plausibel halte. Die Bibel zählt NICHT dazu.



Sehe ich auch so! Und selbst WENN man das als Argument zulassen würde: Es gibt noch viiieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeel mehr Menschen, die so etwas über ANDERE Glaubensbücher gehalten haben. Also wenn es DANACH ginge, kann das Christentum sich gleich ganz hinten anstellen!

 
Instant Karma
Beiträge: 3.764
Registriert am: 06.03.2011


RE: Wie ich zu meiner Religion fand

#201 von 667-NeighbourOfTheBeast , 08.12.2011 20:30

Zitat
Wer so Stuß schreiben kann wie die 95. Thesens gegen die Evolution, muss ein Dummkopf erster Klasse sein.


Ich glaub eher: Er muß Dummköpfe erster Klasse, die ihm ihr Geld nachschmeißen, um sich scharen. Wen interessiert schon ob der Haufen stinkt, wenn er gekauft wird?


Sapere aude, Du Penner! (Das Niveau)

 
667-NeighbourOfTheBeast
Beiträge: 1.007
Registriert am: 05.03.2011


RE: Wie ich zu meiner Religion fand

#202 von aiem , 08.12.2011 21:21

Bei der "Sündenbockgeschichte" handelt es sich um zutiefst jüdisches Gedankengut, das Paulus nie aus seinem Kopf heraus bekommen hat. Mir hingegen geht es nicht in den Kopf, wie man allen Ernstes glauben kann, dass die Bibel bzw. der Koran das unverfälschte Wort Gottes wäre...

Wie ich schon sagte, versuchen die zahlreichen hl. Schriften aller Kulturkreise, Gott bzw. den Weg zu ihm zu beschreiben, was bereits von vorne herein zum Scheitern verurteilt ist, da zum einen, Gott nicht in Worte gezwängt werden kann, und zum anderen, es auch nicht einen, sondern viele Wege gibt - auch Abwege! Oftmals muss man erst den einen oder anderen Weg gegangen sein, um zu erkennen, dass er blind endet: erst dann ist man von der Vorstellung befreit, dass der linke oder der rechte Weg womöglich weiter führen hätte können als der mittlere, den man gegangen ist.

Von diesen Schwierigkeiten, die in der Natur der Sache liegen, abgesehen, gesellen sich weitere Probleme hinzu: Subjektive Verherrlichungen, Unverständnis, Übersetzungsfehler, (bewusste) Verfälschungen...

Die Wahrscheinlichkeit, dass es Gott überhaupt gibt, ist mit Sicherheit nicht so gering, wie es die Atheisten gerne hätten. Die Wahrschlk. hingegen, dass eine ganz bestimmte Religion die einzig richtige ist, ist in der Tat sehr gering. Man muss sich einmal vor Augen halten, wie viele Religionen und Sekten es gibt, von denen jede die alle anderen Glaubensinhalte ausschließende Wahrheit für sich beansprucht. Und ist die Größe einer Glaubensgemeinschaft etwa ein Garant für die Richtigkeit des Glaubensinhalts?


HUNDE, WOLLT IHR EWIG LEBEN? [Der alte (?) Fritz]

 
aiem
Beiträge: 646
Registriert am: 07.03.2011


RE: Wie ich zu meiner Religion fand

#203 von Instant Karma , 08.12.2011 21:32

Zitat von aiem
Die Wahrscheinlichkeit, dass es Gott überhaupt gibt, ist mit Sicherheit nicht so gering, wie es die Atheisten gerne hätten.



Ich hätte sie gerne bei exakt 100%. Nur leider liegt sie ziemlich genau bei 0, bei den mir bisher angebotenen Definitionen. Dann gibt es in der Tat noch sehr überzeugende Definitionen; zum Beispiel Gott sei Liebe oder Gott sei ein Tisch. Da kann ich dann klar bestätigten, dass es das gibt. Aber weil es schon bessere und praktischere Definitionen für diese Phänomene gibt, lehne ich diese Götter ebenfalls ab.


 
Instant Karma
Beiträge: 3.764
Registriert am: 06.03.2011

zuletzt bearbeitet 08.12.2011 | Top

RE: Wie ich zu meiner Religion fand

#204 von aiem , 08.12.2011 22:57

Kannst Du wirklich bestätigen, dass es Liebe gibt? Wenn ja, was verstehst du darunter, und was, meinst Du, sind die Ursachen ihres Entstehens? Vom Ficken brauchen wir nicht zu sprechen.

Nehmen wir einmal die gängigste Definition: Gott ist der Schöpfer des Himmels (also aller subtilen bzw. FEINSTOFFLICHEN Dinge) und der Erde (aller mit den Sinnen erfahrbaren Dinge). Und das war's dann auch schon. Religiöse Menschen sprechen von Gott und Schöpfung, Atheisten von Natur und Evolution. Letzten Endes geht es also nur um die Frage, ob die Natur intelligent handelt und in ihrer komplexen Gesamtheit ein Bewusstsein besitzt (Gott) oder ob sie quasi unbeseelt ist. Sowohl das eine, als auch das andere ist möglich. Ich behaupte, dass nur das Subtilere wie auch Komplexere das weniger Subtile und vergleichsweise Einfache hervorbringen kann: Menschen können Computer bauen, aber nicht umgekehrt. Also setzte ich ein unserem Bewusstsein übergeordnetes Bewusstsein voraus. Mit der Annahme, dass Bewusstsein irgendwann aufgrund der Komplexizität der neuronalen Schaltkreise entstanden ist, kann ich nichts anfangen. Wo liegt der Punkt, ab dem sich auch nur ein Hauch von Bewusstsein bildet. Entweder man ist sich seines Daseins bewusst - dies ist auch im Traum der Fall -, oder man ist es nicht - in diesem Fall ist man bewusstlos. Auch ein Dämmerzustand, Halbschlaf oder Halluzinationen sind nur möglich, wenn Bewusstsein vorliegt, und es spielt wirklich keine Rolle, in welchem Ausmaß es vorliegt. Es ist wie mit dem Strom in logischen Schaltkreisen: entweder er fließt, oder er fließt nicht: 1 oder 0. Man kann sich seiner Existenz nicht halb bewusst sein. Es gibt bestenfalls schnelle Wechsel zwischen bewusst und unbewusst. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Hund seiner Existenz bewusst ist? Eigentlich eine blöde Frage. Entweder er ist es, oder er ist es nicht. Und genauso ist es mit Gott: entweder es gibt ihn, oder es gibt ihn nicht.

Darüber zu debattieren, ob Gott genau so, und nicht anders ist, wie er z.B. in der Bibel beschrieben wird, halte ich für reine Zeitverschwendung. Solange für mich Grundlegendes nicht geklärt ist, stelle ich erst gar keine Spekulationen an. Mein Glaube an Gott entspringt meinen (inneren und äußeren) Erlebnissen, wobei ich mir der Möglichkeit des Auftretens von seltenen Zufällen oder auch der Möglichkeit von sehr komplexen Sinnestäuschungen bewusst bin. Solange ich Gott nicht wirklich voll und ganz erfahren habe, bleibt er für mich eine Arbeitshypothese. Wenn ich ihn von vorne herein ausschließen würde, würde ich mich eines wesentlichen, wenn nicht gar des zentralen Punkts in meinem Leben berauben. Und selbst wenn meine Erlebnisse auf reine Illusion beruhten, war die Illusion so schön, dass ich sie um nichts auf der Welt missen hätte wollen. Niemals hatte ich so etwas wie Zwang, Unfreiheit oder Untertänigkeit empfunden. Die Gefühle, die ich mit Gott verbinde, sind von durchdringender Intensität: zur selben Zeit bin ich von Schmerz und Reue sowie von Freude und Erhebung durchdrungen. Es ist die pure Schönheit, und das alles ohne Jesus! HALLELUJA!


HUNDE, WOLLT IHR EWIG LEBEN? [Der alte (?) Fritz]

 
aiem
Beiträge: 646
Registriert am: 07.03.2011

zuletzt bearbeitet 08.12.2011 | Top

RE: Wie ich zu meiner Religion fand

#205 von Instant Karma , 08.12.2011 23:56

Zitat von aiem
Kannst Du wirklich bestätigen, dass es Liebe gibt?



Natürlich.

Zitat von aiem
Wenn ja, was verstehst du darunter, und was, meinst Du, sind die Ursachen ihres Entstehens? Vom Ficken brauchen wir nicht zu sprechen.



Dabei kann Liebe durch das Ficken durchaus entstehen. Ist mir selbst schon passiert!
Ja, also unter Liebe versteht man gemeinhin eine Emotion starker Zuneigung zu irgendwas. Da gibt es dann verschiedene Arten, die es noch zu differenzieren gilt. Es gibt da auch wissenschaftliche Abhandlungen drüber, aber schon alleine aus meiner Alltagserfahrung her, weiß ich ja, dass es das gibt. Also, zumindest ICH bin in der Lage, Liebe zu empfinden. Also ist die generelle Existenz dieser Emotion für mich bewiesen. Ich beobachte mein typisches Verliebt-Verhalten auch bei anderen Menschen, die verliebt sind. Daher liegt der Schluss für mich nahe, dass auch diese Menschen der Liebe fähig sind.

Nun kann man entgegnen: "Ja schau, und es gibt ganz viele Leute, die fühlen ihren Gott und wissen daher, dass es ihn gibt."

Ich greife hier nur vor, weil ich vermute, dass du darauf hinaus willst. Aber der Vergleich würde sehr hinken. Denn eine Emotion sagt nichts darüber aus, ob die in sie hineininterpretierten Annahmen der Wahrheit entsprechen.
Eine Liebe kann also noch so stark sein, sie sagt NICHTS darüber aus, ob die geliebte Person mich AUCH liebt. Sie sagt noch nicht mal was darüber aus, ob es diese Person überhaupt gibt, denn meist liebt man ja nur irgendwelche Vorstellungen, die man sich gemacht hat und knallt dann schön auf 's Fressbrett wenn die Gefühle irgendwann mal nachlassen und man die Katze aus dem Sack holt. Und daher glaube ich zwar an die Liebe zu einem Gott. Aber da endet es auch schon.

Zitat von aiem
Nehmen wir einmal die gängigste Definition: Gott ist der Schöpfer des Himmels (also aller subtilen bzw. FEINSTOFFLICHEN Dinge) und der Erde (aller mit den Sinnen erfahrbaren Dinge). Und das war's dann auch schon.



Die Definition führt sich schon selbst ad absurdum. Denn wenn Gott ALLES geschaffen haben soll was es gibt, dann hat er sich entweder selbst erschaffen (=Unsinn) oder es gibt ihn nicht (=logisch).
...und wieder eine mehr in meiner Sammlung. *Kerbe am Schreibtisch mach*

Zitat von aiem
Letzten Endes geht es also nur um die Frage, ob die Natur intelligent handelt und in ihrer komplexen Gesamtheit ein Bewusstsein besitzt (Gott) oder ob sie quasi unbeseelt ist. Sowohl das eine, als auch das andere ist möglich.



Dann ist es auch möglich, dass mein Schreibtischstuhl ein Bewusstsein hat. Es liefert nur eben keine Erklärungen und ist daher vollkommen beliebig. Vollkommen beliebige Aussagen gehen formal logisch immer gegen 0. Das kann man leicht überprüfen: Es gibt nur endlich viele Dinge, die in einem bestimmten Bereich wahr sind, aber unendlich viele, die falsch sind. Auf deinem Schreibtisch befindet sich eine diskrete Menge an greifbaren Gegenständen, aber eine unendliche Menge an beliebigen, unendlich vielen, verschiedenen Gegenständen, die sich dort nicht befinden. Eine einfache Grenzwertbetrachtung liefert dann das Ergebnis, dass eine freie Wahl aus dem Pool der unendlichen Gegenstandsmenge so gut wie nie die Gegenstände liefert, die sich tatsächlich auf dem Schreibtisch befinden. Erst durch logisches Schlussfolgern kann man da einschränkend einwirken. Aber dass ein Schreibtisch Intelligenz hätte oder gleich die ganze Natur noch dazu, leuchtet mir nicht ein. Das ist vollkommen beliebig. Wie kommt man auf sowas? Na gut, EINE Erklärung gibt es schon. Wenn man es gerne so hätte. Aber das sind ja in den seltensten Fällen die richtigen Erklärungen.

Zitat von aiem
Mit der Annahme, dass Bewusstsein irgendwann aufgrund der Komplexizität der neuronalen Schaltkreise entstanden ist, kann ich nichts anfangen. Wo liegt der Punkt, ab dem sich auch nur ein Hauch von Bewusstsein bildet.



Den gibt es nicht. Wohl aber einen fließenden Übergang.

Zitat von aiem
Entweder man ist sich seines Daseins bewusst - dies ist auch im Traum der Fall -, oder man ist es nicht - in diesem Fall ist man bewusstlos.



Da gibt es noch sehr viele Zwischentöne. Besonders nach dem Aufwachen kann man es doch gut beobachten, wie man nicht ganz da ist und erst langsam das volle Bewusstseinspotenzial aufgespannt wird. ICH erlebe es jedenfalls NICHT wie einen Lichtschalter, der die ganze Zeit an und aus springt. Eher wie einen Dimmer, der langsam aufgedreht wird. Das gleiche Erlebnis habe ich auch wenn ich aus der Narkose oder dem Drogenrausch auferstehe. Das ist doch wirklich Alltag, ich kann gar nicht glauben, dass du das nicht kennst.

Zitat von aiem
Es ist wie mit dem Strom in logischen Schaltkreisen: entweder er fließt, oder er fließt nicht: 1 oder 0.



So funktionieren logische Schaltkreise aber nicht! Es fließt NIE kein Strom. Stattdessen wird ab einem gewissen Niveau definiert: Ab hier sagen wir jetzt, es ist 1 und bis hier ist es noch 0. Digitaltechnik ist nichts anderes als Analogtechnik mit diskret definierten Zuständen. Genauso machen wir es beim Bewusstsein auch: Wenn ein Mensch zu diesem oder jenem in der Lage ist, dann nennen wir es bewusst. Punkt. Alles eine Definitionssache. Aber die Wirklichkeit lässt sich davon nicht beeindrucken.

Zitat von aiem
Niemals hatte ich so etwas wie Zwang, Unfreiheit oder Untertänigkeit empfunden. Die Gefühle, die ich mit Gott verbinde, sind von durchdringender Intensität



Das glaube ich dir, aiem. Als Drogenerfahrener habe ich zu Emotionen aber ein etwas vorsichtigeres Verhältnis. Je intensiver sie sind, desto skeptischer trete ich ihnen gegenüber, denn das Täuschungsrisiko steigt mit den Gefühlen.


 
Instant Karma
Beiträge: 3.764
Registriert am: 06.03.2011

zuletzt bearbeitet 09.12.2011 | Top

RE: Wie ich zu meiner Religion fand

#206 von Pommesprediger , 09.12.2011 09:11

Skolper nedachze mirkel wasxche polkz jitreu zutipoe klopüler jamasch nilpor kle!

Klöler hilpre silkrutz menicz! loid plew quezch lopü älzi jurd herko, nif juirt hczq. Vlöp kläw jerz.
Heur truwq schlims........................molpi hülkü reix?

Hopü klij sczwet..................nowe nowe nowe!!!


Sie haben Augen zu sehen, aber sie sehen nicht. Sie haben Ohren zu hören, aber sie hören nichts. Sie wollen nicht umkehren und sich von mir retten lassen.... spricht der HERR der Heerscharren

 
Pommesprediger
Beiträge: 60
Registriert am: 22.11.2011


RE: Wie ich zu meiner Religion fand

#207 von funnyman , 09.12.2011 10:20


>> Ich weiß wie ich aussehe, ich weiß aber auch was mir gefällt <<

 
funnyman
Beiträge: 1.828
Registriert am: 05.03.2011


RE: Wie ich zu meiner Religion fand

#208 von Annaxim , 09.12.2011 10:40

Zitat von aiem
Die Wahrscheinlichkeit, dass es Gott überhaupt gibt, ist mit Sicherheit nicht so gering, wie es die Atheisten gerne hätten.


Ich finde solche Behauptungen gehen immer knapp am Ziel vorbei.
Es geht nicht darum, ob es Gott gibt, sondern vielmehr wozu er uns nützlich sein kann. Bisher konnte ich noch nichts finden wo die Vorstellung "Gott" auf irgendeine Weise ein Bereicherung darstellen würde; vielleicht mit einer einzigen Ausnahme: die solipsistische Selbsttäuschung des Trosts, den manche Menschen glauben von ihm zu erhalten.


Mein Glaube ist immer nur Vermutung

 
Annaxim
Beiträge: 2.485
Registriert am: 05.03.2011


RE: Wie ich zu meiner Religion fand

#209 von Instant Karma , 09.12.2011 12:37

Ein paar Nachworte von mir:

Zitat von IK
Da gibt es noch sehr viele Zwischentöne. Besonders nach dem Aufwachen kann man es doch gut beobachten, wie man nicht ganz da ist und erst langsam das volle Bewusstseinspotenzial aufgespannt wird.



...oder nach dem Einschlafen. Das finde ich noch viel plakativer, weil man sich nicht mal an DEN Einschlafzeitpunkt erinnern kann. Stattdessen schlummert man halt allmählich so dahin. Beim Aufwachen ist die Geschwindigkeit oft höher. Ich bin heute auch mal wieder sehr sprunghaft aus dem Schlaf gerissen worden. Es kommt aber auch schon mal vor, dass der Wecker ein paar Minuten klingeln muss, bis ich überhaupt ralle, was da vor sich geht.

Zitat von aiem
Mit der Annahme, dass Bewusstsein irgendwann aufgrund der Komplexizität der neuronalen Schaltkreise entstanden ist,



Aber nicht aufgrund irgendeiner Komplexität, denn aufgrund irgendeiner Komplexität von Transistorchaltkreisen liegt auch noch nicht Windows 7 im Speicher. Es muss schon eine sehr spezifische Verschaltung vorliegen. Im Darm befindet sich ja bekanntlich ein sehr komplexes Nervengeflecht. Man spricht ja sogar vom "Bauchgehirn". Aber ein Bewusstsein schreibe ich ihm nicht zu. Hir sind eben andere Funktionen gefragt, als die Steuerung des Tagesablaufs des gesamten Organismus.

 
Instant Karma
Beiträge: 3.764
Registriert am: 06.03.2011


RE: Wie ich zu meiner Religion fand

#210 von Aslan , 09.12.2011 17:45

Zitat von aiem
dass die Bibel bzw. ... das unverfälschte Wort Gottes wäre...


Nimm es mir nicht übel, lieber aiem, aber das liegt an deiner mangelhaften Kenntnis über die Entstehung der Bibel.
Bislang habe ich in diesem Forum noch niemanden kennengelernt, der sich wirklich ernsthaft mit der Entstehungsgeschichte der Heiligen Schrift auseinandergesetzt hat. Bislang begegne ich nur Scheinbehauptungen.


Sola Scriptura

 
Aslan
Beiträge: 720
Registriert am: 12.03.2011


   

IKs Führerschein

Toplisten, Counter, Banner (bitte drauf klicken!):
Christliche Topliste von Gnadenmeer.de Life-is-More Christian Toplist
Xobor Einfach ein eigenes Xobor Forum erstellen