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den Verstand...

#1 von RAFA , 26.04.2012 20:30

...was meint ihr: Hat den der Gott gemacht oder der Teufel?

Denn schließlich ist es ja der Verstand, der Zweifel anmeldet und reinfunkt: "Hey, pst, überleg mal! So ein Schmonz soll stimmen?"

Glücklicherweise funkt der Verstand auf solche Weise hinein, wenn uns jemand über den Tisch ziehen will und bewahrt uns vor Schaden. Manchmal funkt er auch dazwischen, wenn uns jemand tatsächlich Gutes will, wir das nur nicht glauben.

Ich für meinen Teil hab zu 90% aller zweifelhaften Fälle erlebt, dass mich einer über den Tisch ziehen wollte. Drum bin ich sehr froh um meinen Verstand und halte ihn für einen Segen.

Einen sinnigen Spruch gibt es ja auch noch: Prüfe! ...denn wenn es sich als schlecht erweist, war es nicht schad drum; und etwas Gutes hält die Prüfung aus.

Ja, nun...?

Und für die Leute, die den Zweifel im "Herzen" ansiedeln, da frage ich halt: die Skepsis, die Klugheit und den Zweifel im Herzen... hat den der Gott gemacht oder der Teufel?



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RE: den Verstand...

#2 von aiem , 26.04.2012 22:28

Unterhalten sich zwei Yetis: "Stell Dir vor, gestern habe ich den Messner gesehen!" - "Was, den gibt's wirklich?"


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RE: den Verstand...

#3 von 667-NeighbourOfTheBeast , 27.04.2012 12:55

Natur und Geist - so spricht man nicht zu Christen
Deshalb verbrennt man Atheisten
Weil solche Reden höchst gefährlich sind
Natur ist Sünde, Geist ist Teufel
Sie hegen zwischen sich den Zweifel
Ihr missgestaltet Zwitterkind

(Johannes 2, 1)


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RE: den Verstand...

#4 von RAFA , 27.04.2012 13:54

Nein! Nicht Johannes 2,1!! ...Goethe!

Der Verstand - oder der Zweifel - schützt ja auch die Christen, irgendwelchen falschen Glauben anzunehmen und drum steht ja auch im NT, dass sie klug wie die Füchse sein sollen. Also wer hat jetzt den Verstand gemacht? Gott oder Teufel?



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RE: den Verstand...

#5 von 667-NeighbourOfTheBeast , 27.04.2012 14:35

Zitat von RAFA
Nein! Nicht Johannes 2,1!! ...Goethe!


Mein ich ja: Johann Wolle, 2. Faust, 1. Akt.


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RE: den Verstand...

#6 von fool , 27.04.2012 15:39

Zitat
Rafa: Also wer hat jetzt den Verstand gemacht? Gott oder Teufel?


Der Verstand hat sich einfach so entwickelt;
Der UN-Verstand hat sowohl Gott als auch den Teufel gemacht...


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RE: den Verstand...

#7 von grobian , 28.04.2012 11:30

Noch euere Definition habe ich wenig Verstand weil ich nur bei wenigen Beiträgen ein Einverständnis erreiche.

 
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RE: den Verstand...

#8 von aiem , 02.05.2012 12:17

Das Unverständnis fängt bereits bei "euere Definition" an.

Immer wenn man eine Schwarz-Weiß-Einteilung vornehmen will, sieht man, dass dies gar nicht so einfach ist. Klar, die Mücken und Fliegen kommen allesamt vom Teufel, weil sie lästig oder gar schädlich sind. Für alle Arten von Krankheiten, mit Ausnahme all jener, die leicht zu ertragen, ohne bleibende Schäden und unterm Strich angenehm sind, weil man nicht zur Knechte muss - hierzu sollte man wissen, dass der Krankenstand von Gott höchstpersönlich eingeführt wurde -, ist klarerweise der Teufel verantwortlich, insbesondere dieser verfluchte Ahriman. So verfluchen wir das Böse, und das Gute loben wir! Wirklich zu wissen aber, was gut und was böse ist, ist dabei gar nicht mehr so wichtig: Hauptsache, man kann fluchen und loben.

Mücken und Fliegen sind dazu da, uns Geduld und Demut zu lehren: obwohl sie so winzig sind, können sie uns in Rage versetzen, und oftmals sind wir nicht in der Lage, diese "Quälgeister" zu eliminieren. Und noch etwas: eine Mücke zerquetschen kann jeder Depp, eine zu schaffen hingegen schafft wohl kaum jemand.

Krankheiten haben oftmals reinigende Funktion, was ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Und auch der Tod ist nichts Böses. Für mich stellt er einen gerechten Ausgleich dar: diejenigen, die Besitztümer angehäuft haben oder denen alles in die Wiege gelegt wurde, und die sich ihres Schlosses, ihres Fuhrparks und anderer Annehmlichkeiten auch tatsächlich erfreuen (können), fürchten ihn; vor allem dann, wenn es sich bei den vom Glück Begünstigten um eingefleischte Atheisten handelt. Andererseits: "Wer nichts hat, hat nichts zu verlieren" (Lao Tse)
In der Folterkammer ist der Tod der große Erlöser.


Wenn A. Crowley überhaupt jemals in seinem Leben einen richtigen Satz gesagt hat, dann war es dieser (zumindest sinngemäß): "Jegliche Handlung, die nicht dazu dient, Gott näher zu kommen, ist sündhaft."

Man kann nun den Verstand dazu einsetzten Gott zu dienen, und man kann ihn dafür einsetzten, seinem Ego zu dienen. Dasselbe kann man mit seinen Gefühlen machen...

Prinzipiell ist es so, dass der Verstand (genauso wie das Ego) eine Voraussetzung dafür ist, Gott zu erkennen. Ab einem gewissen Punkt aber wird er zum Hindernis. Das Ego aber IST das Hindernis schlechthin. Andererseits, gäbe es keines, wäre die Schöpfung nicht das, was sie ist: das Spiel könnte nicht gespielt werden...

Im täglichen Leben würde ich mich aber ausschließlich auf meinen Verstand und auf Fakten verlassen. Da Letztere nicht immer vorliegen, kommt auch das Gefühl zu Wort.

Letzten Endes steht die Liebe über dem Intellekt: das zeigt sich schon darin, dass ich meinen Intellekt lieben kann, dieser aber ist nicht dazu fähig, auch nur ansatzweise zu verstehen, was Liebe ist.


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RE: den Verstand...

#9 von RAFA , 02.05.2012 22:07

Zitat von aiem
...wortlich, insbesondere dieser verfluchte Ahriman.


jojo, der ist der Schöpfer von 9.999 Krankheiten und von allen unreinen Tieren und auch den Winter hat er erschaffen, die Sau!


Zitat von aiem
ne Mücke zerquetschen kann jeder Depp, eine zu schaffen hingegen schafft wohl kaum jemand.


ja gut, aber wenn sie mich sticht, ist mir diese höhere Mathematik völlig wurscht *batsch!*



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RE: den Verstand...

#10 von Loki666 , 12.07.2012 23:30

Theologisch gesehen sicher Beide, Evoluzionär kein der Beiden, über alles weitere denke ich ersmal nach. Meine Meinug kann sich also noch ändern. Was meine Gessmtnatur an geht ist sie sicher ehr satanisch, den ich kotze schon beim Gedanken mich irgentwo unter zu ordnen, wenn ist das ehr Selbstweck um mein Ziel zu erreichen, was ich in dem Moment habe.


Loki der Gesetzesbrecher unter den gemanischen Göttern, denn er lebt nach den Motto "Tu was du willst"
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RE: den Verstand...

#11 von Gastschreibär ( Gast ) , 13.07.2012 09:51

Drei Dinge werden also vorrausgesetzt. Gott, Teufel und Verstand. Dabei tut sich schon ein Ding schwer mit zweien. Soll der Verstand Gott und Teufel verstehen muss er definieren was Gut und Böse ist.
Wäre jedoch der Verstand von einem der Beiden erschaffen worden so hätte jener doch sicher nicht vergessen seine Definition dem Verstand mitzugeben.
Wobei mir zudem auffällt das der Verstand keinen Plural besitzt. Gibt es somit nur einen Verstand? Einen für alle?

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RE: den Verstand...

#12 von Instant Karma , 13.07.2012 09:56

Zitat von Gastschreibär
Gibt es somit nur einen Verstand? Einen für alle?



Wenn der Verstand die Fähigkeit zur folgerichtigen Schlussfolgerung ist, dann gibt es in der Qualität nur einen, ja. Dass Menschen zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, liegt daran, dass niemand in der Lage ist, zu 100% seinen Verstand einzusetzen. Es schwingt immer die eigene Prägung mit und es ist die große Kunst, sich davon selbst zu distanzieren. Das kann der eine mehr, der andere weniger. Aber niemand kann es perfekt. Und manche können es gar überhaupt nicht.


 
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RE: den Verstand...

#13 von RAFA , 14.07.2012 11:55

Natürlich werden diese 3 Dinge vorausgesetzt, sonst kann man ja nicht drüber diskutieren. Aber extra für die ganz korinthenkackerischen Haarindersuppefinder:

Wenn es einen Verstand gäbe, wer hätte ihn wohl erschaffen, vorausgesetzt, das judeochristliche Weltbild träfe zu und es gäbe Gott und Teufel als die einzigen Schöpferinstanzen?

Wie auch immer man die Frage beantwortet, die Fortführung wäre so simpel: Wenn Gott den Verstand erschaffen hätte, warum sollte man ihn dann nicht nutzen (und wie kommt das, dass man mittels des Verstandes nur Argumente GEGEN Gottes Existenz findet?) - und wenn der Teufel den Verstand erschaffen hätte, was sollte man an des Verstandes Stelle DANN nutzen, um die Welt zu erkennen ... oder SOLLEN wir die Welt gar nicht erkennen?

Bei DER Recherche kommt man zwangsläufig zu dem logischen Schluss, dass "Glaube" nur Unsinn sein KANN, aber jetzt habt ihr mein schönes Logik-Spiel kaputt gemacht!

Aber wurscht: sind ja eh keine Christen (mehr) da, die sich drüber ärgern *ärger*



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RE: den Verstand...

#14 von Instant Karma , 14.07.2012 12:41

Zitat von RAFA
Aber wurscht: sind ja eh keine Christen (mehr) da, die sich drüber ärgern *ärger*



Oh... nicht? Nun, zumindest war es diesmal nicht meine Schuld! -Ich war im Foren-Urlaub.

 
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RE: den Verstand...

#15 von Gastschreibär , 15.07.2012 09:51

Zitat
Wenn es einen Verstand gäbe, wer hätte ihn wohl erschaffen, vorausgesetzt, das judeochristliche Weltbild träfe zu und es gäbe Gott und Teufel als die einzigen Schöpferinstanzen?



Einspruch :-) - ok du bereust schon meine Registrierung :-)

Worauf ich hinaus wollte Rafa. Hätte der Teufel den Verstand erschaffen dann hätte er ihn doch auch ausgeformt. Denn wenn Gott und Teufel als Gegensätze betrachtet werden dann wären doch beide so schlau wenn sie Schöpfer des Verstandes wären diesen zu ihren Gunsten zu formen. Der "Gottes-Verstand" wäre somit automatisch gegen den Teufel und umgekehrt.
Somit kann m.E. nur ein unabhängiger Verstand erkennen das es sich bei Gott und Teufel um Gegensätze handelt und frei wählen welchem er folgt. Oder überhaupt einem von beiden den Vorzug gibt.

Christen ärgern - das große Hobby unserer Foren Mutti :-)

 
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