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RE: Wozu braucht man Gott?

#61 von RAFA , 22.02.2013 19:48

Ich denk, das ist ne natürlich Abgrenzung: als Jugendliche hasste ich die blöden Alten und jetzt hass ich die Jugendlichen. Es sind halt einfach nicht "Meinesgleichen" und damit "Feinde" und ich denke, solche Abgrenzungen braucht man auch zur Selbstdefinition.



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RE: Wozu braucht man Gott?

#62 von xarfai , 22.02.2013 20:08

Dann wirst Du aber immer irgendetwas oder jemand hassen. Dem kommt Krieg des Krieges willen gleich. Nicht das dies schlecht wäre.....
Aber wenn ich irgendwann mal aufwache und feststelle das ich so geworden bin wie ich nicht sein wollte dann frage ich micht ob nicht etwas falsch gelaufen ist!? Sicherlich sind wir das Produkt einer langen Entwicklung aber so muss man nicht werden! Naja das man die "Alten" vielleicht nicht mag liegt evtl daran das man nicht so werden möchte wie sie. Sie stehen für Werte die man selbst nicht mittragen möchte. Auch ist es vielleicht der offensichtliche Verfall der einen Abstand nehmen lässt. Ich denke es ist nicht die Jugend die du hasst sondern etwas anderes. Vielleicht weil du so "weise" bist und siehst wie gedankenlos im allgemeinen die Jugend ist. Was für Möglichkeiten sie hätten aber nicht nutzen aber gerne würdest? (Ich rate nur rum)

Selbstdefinition und "Meinesgleichen" in einem Satz, das klingt nach Inzucht ;-b


Ich habe einfach Nein gesagt. Nein, zu eurer Welt. Eure Welt werde ich nie akzeptieren. Zu ihr werde ich immer nur eines sagen: NEIN!

 
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RE: Wozu braucht man Gott?

#63 von Instant Karma , 22.02.2013 20:13

Zitat von RAFA
DAS glaube ich NICHT, denn darauf haben schon viele gehofft. Die Menschen hatten dazu auch schon viele Möglichkeiten - also sich für Frieden und Wohlstand zu entscheiden - entschieden sich aber stets für Konkurrenz und Kampf. Das liegt in unserer Natur



Ja, in der Natur des Menschen. Denn zu einem hatten wir bisher NICHT die Möglichkeit: Das Menschsein hinter uns zu lassen und zu einer anderen Lebensform zu werden.

Zitat von RAFA
und nochmal: das ist auch gut so.



Das IST gut, in der Savanne. Aber nicht im Informationszeitalter.

Zitat von RAFA

Wir hatten das Thema auch mit meiner Idee in einem anderen Thread, in der ich beschrieb, dass eine Frau stirbt, ihr Mann sie aber weiter denkt und ausgerechnet DU brachtest das stichhaltige Argument, dass es sich ja herausstellen kann, dass die Frau gar nicht gestorben IST - weißt du noch? Ich musste dir Recht geben.



Dabei bleibe ich auch: Man muss es irgendwie anders machen. Wie genau, das weiß ich nicht, weil wir einfach zu wenig über das Bewusstsein wissen. Das Gehirn muss erst reverse-engineered werden. Daran arbeitet grad der Schweizer Henry Markram mit dem Blue Brain Project. Das ist ein sehr seriöses Unterfangen und die EU pumpt da Milliarden rein.

Zitat von RAFA
Wenn das Ich also tatsächlich nur eine Illusion ist oder nur ein Punkt, eine Koordinate, wie ich ja immer so schön erkläre , dann ist es eine "Lüge des Teufels": es ist gar nicht, aber es ist doch! Es ist, weil "ich" es mache, weil ich es denke. Von derselben Art ist er auch, der Teufel: er ist, weil ich ihn denke. Vielleicht ist er sogar, weil ER sich denken läst



Ich kenne es von meinen Drogenpsychosen, dass dann neben dem scheinbar immer noch klar abgegrenzten Ich-Bewusstsein, Stimmen auftreten, als würden sie von außen kommen. Sie liefern dann auch inhaltliches Material, dass so niemals von MIR kommen würde. Ganz so, als würden autonome Persönlichkeiten in meinem Kopf entstehen. Ich denke aber nicht, dass diese Persönlichkeiten über ähnliche Ressourcen verfügen wie mein Ich-Bewusstsein, denn den größten Teil des Kuchens (z. B. die Kontrolle über den Körper) hatte dann immer noch ich. Es ist also nicht gleichwertig, aber ähnlich. Drum habe ich auch mit dem Begriff "Götter" in diesem Kontext so meine Probleme. Denn unter Göttern versteht man gemeinhin doch nicht sowas Machtloses, Vorübergehendes.

Zitat von RAFA
Einen wirklich ausgefochtenen und tatsächlich beendeten Krieg hat es noch nie gegeben.



Es gab zwar immer wieder neue Kriege, aber die Amerikaner müssen wohl nicht mehr fürchten, dass der Japaner da sein Kamikaze macht. Ganz sicher wird es auch noch weiterhin Kriege geben; das aber auf andere Art, die ich persönlich nicht so grausam finde, weil es mich und meines gleichen nicht mehr betrifft. Wenn die Transhumans sich irgendwann eingependelt und begriffen haben, dass es nur zusammen weiter geht - das wäre ja das Rationalste und mit den Upgrades denkt jeder rational - dann geht es daran, mehr Ressourcen zu ergattern. Die holt man sich dann von toter Materie. Der Mond, der Mars, das ganze Sonnensystem wird in rechnende Masse umgewandelt; das Universum - ohne Rücksicht auf Verluste - aufgeweckt. Das wird wohl der Kampf der Zukunft sein. Wenn wir dann auf Leben stoßen, wird es gnadenlos vernichtet, weil wir es nicht brauchen. Wenn dieses Wachstum irgendwann mal aufhört, DANN mag es wieder gefährlich werden, denn dann ist Wachstum nur noch zu gewährleisten, dass man anderen was weg nimmt.

Mir geht es ja in erster Linie nun aber darum, dass diese ganze Lebensmaschine noch ein Weilchen weiter geht. Es muss dann auch nicht perfekt sein. Das Leben ist es jetzt auch nicht und ich komme gut damit klar.

Zitat von RAFA
Es IST ja auch gar nicht negativ. Die Visualisierung wird es irgendwann geben, wie du sagst, hast du vllt Chancen, dass du die Kurve damit kriegst und mit irgendwelchen Verbrechern, die dich dann dafür schröpfen, dass sie dir den Speicherplatz stellen oder dergleichen, sind wir doch nun wirklich gewohnt zu leben.



Das stimmt. Ich habe dieses Fach auch gar nicht auf gemacht, sondern versucht, für DIE Leute zu argumentieren, die sich eben daran stören würden, damit auch SIE Hoffnung haben können. Aber gut: Da komm' ich bei dir wohl nicht weiter und noch wichtiger ist dir wohl auch die Frage, wie wahrscheinlich es überhaupt ist, dass du das noch erlebst. Die günstigsten Prognosen gehen von 2045 aus. Das halte ich aber erhrlich gesagt auch für ein bisschen früh. Aber vielleicht ist die Kryotechnik dann so weit, dass man dich gut einfrieren kann, für den Fall, dass die Technik dann 20 Jahre später so weit ist?

Zitat von RAFA

Dass ich das selbst und auch noch bewusst entscheide.



Gut, das ist natürlich legitim. Wenn einem Unvernunft hilft, soll man auch unvernünftig sein, finde ich. Wenn es aber eine vernünftige Lösung gibt, dann soll man diese bevorzugen.

Zitat von RAFA
Nur... dann stürzt ja auch irgendwie alles andere ein, was sich auf den Säbelzahntiger-Gedanken aufgebaut hat, und das ist ganz und gar nicht gut, weil so wie sich der Mensch, die Umwelt und die Situation weiter entwickelt hat, so hat sich ja auch das Programm Säbelzahntiger weiter entwickelt und es ist auch tatsächlich heute noch ganz dringend notwendig!



Man soll ja auch nicht abschalten was notwendig ist. Die Frage ist halt nur, wie findet man das überhaupt raus? Das ist sicherlich noch ein Problem, ja. Denn auch der schärfste Maschinenverstand kann nicht alle Abwägbarkeiten und Eventualitäten voraus denken. Vielleicht muss dann ein dynamisches System daher, das sich gegebenenfalls anpasst? Ach, ich weiß es nicht... aber irgendeine halbwegs zufriedenstellende Lösung wird man schon finden, an die ICH nicht denken kann, weil ich grad noch zu doof bin. Es ist ja auch die Hybrid-Schiene denkbar: Also, dass man seinen Feierabend in der ungefährlichen VR verbringt, als Mensch, mit all seinen Bedürfnissen.

Zitat von RAFA
Das gibt eine Lücke und ist nicht gesund, nein. Es gibt ja nichts, was wirklich überflüssig ist und alles hat irgendwie so seinen Sinn und Zweck, sonst wär es der Evolution schon längst zum Opfer gefallen.



Es gibt eine Reihe von Rudimenten, die klar keinen Zweck mehr haben. Es ist für mich als Mitteleuropäer auch total nervig, dass meine Fettzellen denken, die nächste Jagdsaison im Supermarkt könnte nicht gut laufen. Da würde ich mir ein bisschen mehr Gelassenheit wünschen bei den Fettzellen, weil das Risiko an Verfettung des Herzkreislaufes zu erkranken, ist WESENTLICH größer. Die Evolution hatte keine Zeit mehr sich anzupassen. Es wäre sehr gefährlich, wenn die Umwelt sich nun extrem krass beschleunigt verändert und sie nicht Schritt hält. Irgendwann verändert sich alles in Sekundenschnelle und dann sind wir weg vom Fenster. Drum kommen wir gar nicht umhin, die Evolution in die eigene Hand zu nehmen.

Zitat von RAFA

Am Anfang habe ich versucht, diese Gedanken zu unterdrücken, weil ich bin erschrocken. Aber es hat keinen Sinn. Ich sollte mich nicht gegen meine Entwicklung wehren. Es ist nur natürlich, dass man in meinem Alter so zu denken anfängt und sicherlich hat das auch einen Sinn und Zweck und vor allem: das bin ja auch ich! Also leb ich es aus.



Ach je, das ist ja schrecklich! Weil, es gibt ja auch Leute, die werden NICHT so. Aber gut, vielleicht kann man sich das auch gar nicht so aussuchen? Ich versuche mich schon immer ein bisschen zu lenken, wenn ich merke, dass ich in eine doofe Richtung abdrifte. Vielleicht ist das eine Fähigkeit, die mit dem Alter schwächer wird, so wie alles andere auch?

Zitat von RAFA

Vor dem Altern der Persönlichkeit hilft wohl auch die Visualisierung nicht. Es wär auch gar nicht gut, weil gerade DAS sind ja die Erfahrungen und die Weisheit und die Reife, die ich da vollziehe. Das ist ja auch nur eine Entwicklung, die mich vollkommener macht.



Ich glaube, du glorifizierst das alles ein bisschen. Ich sehe nichts Positives daran, sich über Jugendliche in der Bahn aufzuregen. Man war doch selbst auch nicht anders.


 
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RE: Wozu braucht man Gott?

#64 von Instant Karma , 22.02.2013 20:28

Zitat von xarfai
Ich habe nur gesagt, dass wenn etwas selbst geschafft wird, das dieses dann von einem selbst mehr geachtet wird als etwas geschenktes.



Du hast auch gesagt, dass etwas erst dann geschätzt wird, wenn es erarbeitet wurde. Klar schätzt man es dann MEHR, aber man schätzt es auch so und sollte anderen auch die erarbeiteten Vorzüge gönnen, wenn einem selbst nichts weg genommen wird.
Das wird sonst nämlich ganz schnell zur Doppelmoral, weil wir ständig Dienstleistungen und Dinge nutzen, die wir schätzen. Schau:

Zitat von xarfai
Wohlstand beziehe ich auf materielle Dinge. Und die sind mir wirklich egal. Sie haben NULL Nähwert für das Ich.



Du nutzt den PC und das Internet. Ist dir das wirklich egal, bedeutet es dir so rein gar nichts? Ich glaube das nicht, denn sonst würdest du es nicht so nutzen. Gehst du regelmäßig zum Arzt und nutzt materielle Medikamente, damit du weiterhin dein Ich nähren kannst?
Warum soll man anderen dann Vorzüge versagen?


 
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RE: Wozu braucht man Gott?

#65 von RAFA , 22.02.2013 21:18

Zitat von xarfai
Dann wirst Du aber immer irgendetwas oder jemand hassen.


ein Ich geht nicht, ohne andere zu hassen.

Es gibt immer ein Ich ... und Freunde, die MIR ähnlich sind ... und irgendwelche Deppen, die so ganz anders sind als ICH ... und ganz blöde Feinde, die ich hasse, weil sie nicht mal so sein sollen wie ich.


Zitat von xarfai
h so geworden bin wie ich nicht sein wollte dann frage ich micht ob nicht etwas falsch gelaufen ist!?


du, das IST aber halt einfach so. Es fängt an, dass ich eines Tages merkte, dass ich manchmal lach wie meine blöde Mutter, und Bekannte haben mir bestätigt, dass ich schau wie mein Vater... ich muss das einfach zugeben, so Scheiße ich meine Eltern auch fand/finde. Verdammt, ja mei, das IST halt so.


Zitat von xarfai
icht die Jugend die du hasst sondern etwas anderes. Vielleicht weil du so "weise" bist und siehst wie gedankenlos im allgemeinen die Jugend ist.


Neinein! Zu allererst ist der blanke Neid auf deren Doofheit, Naivität, Glückseligkeit in Unerfahrenheit und natürlich auf die tolle Lebensphase mit Discos, Dancing, Sport und all den Dingen, die mir mittlerweile mehr Mühe bereiten als Fun bringen. Aber das IST halt einfach auch so. Ich BIN jetzt nun mal alt und es ist auch ganz logisch, dann gewisse Dinge genau SO zu denken, weil man halt eine andere Perspektive zu diesen Dingen hat.



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RE: Wozu braucht man Gott?

#66 von RAFA , 22.02.2013 21:44

Zitat von IK
Das IST gut, in der Savanne. Aber nicht im Informationszeitalter.


Seh ich anders.


Zitat von IK
e Persönlichkeiten über ähnliche Ressourcen verfügen wie mein Ich-Bewusstsein,


bestimmt nicht! Aber es ist halt einfach so, dass man sich als "ich" nur einen bestimmten Teil von all den Phänomenen da raussucht und dann einfach sagt: "so, das bin ich." ICh bin aber höchstens derjenige, der sich das raussucht!

Ich denke echt, dass das Ich etwas Maja-Mäßiges ist, also etwas, das es einfach so nicht gibt, sondern das man nur über andere Dinge als Attribut darstellen kann. Ich meine, es ist eben so etwas von der Art wie Kreativität. Was IST Kreativität? Man kann sie nur darstellen und zeigen durch Werke, WORIN sie ist, aber richtig festmachen kann man es nicht, dass man sagen könnte: "Das hier - ist die Kreativität, darf ich vorstellen." Und solcher Art ist auch das Ich. Es ist nur ein Attribut diverser Phänomene, durch die es sich zum Ausdruck bringen lässt. Aber es selbst IST nicht (in dieser Welt).


Zitat von IK
e Amerikaner müssen wohl nicht mehr fürchten, dass der Japaner da sein Kamikaze macht.


grad die Amerikaner sind doch weltweit ziemlich unbeliebt - genau wegen sowas.


Zitat von IK
Mir geht es ja in erster Linie nun aber darum, dass diese ganze Lebensmaschine noch ein Weilchen weiter geht. Es muss dann auch nicht perfekt sein. Das Leben ist es jetzt auch nicht und ich komme gut damit klar.


jo, darum gehts mir genauso auch.


Zitat von IK
Aber gut: Da komm' ich bei dir wohl nicht weiter


ja, weil mir gehts auch nicht NUR darum, sondern eben auch um ein "Nest". Ich möcht auch was Ideologisches haben und irgendwas, wo ich mich zugehörig fühlen kann, bissel geistig kuscheln und so - das brauch ich zum leben, den Rest mach ich dann schon allein.


Zitat von IK
Es ist für mich als Mitteleuropäer auch total nervig, dass meine Fettzellen denken, die nächste Jagdsaison im Supermarkt könnte nicht gut laufen.


LOOOOL!
Gutes Beispiel, denn so lang es nun nicht krampfhaft fett ist, stört das ja auch nicht. Ist doch auch heute noch ganz gut, sich ordentlich was anzufressen. Erst neulich hab ich gelesen, dass das besonders in meinem Alter recht gesund ist, das Immunsystem verbessert usw. (Also so lang man jetzt nicht gleich 2 Zentner hat oder so, natürlich.) Nur: WIR finden es halt unschön, weil das ist unsere Mode so. Also das natürliche Fett ist gar nicht schlimm, aber wir würden es löschen, weil es halt nicht in unsere aktuellen Ideale passt. Genau DAS aber ist nicht gut! Drum halte ich nichts davon, wenn der Mensch beurteilt, was er an sich löschen will und was nicht. Da bin ich mal lieber vorsichtig.


Zitat von IK
Weil, es gibt ja auch Leute, die werden NICHT so.


ja gut, aber die haben dann andere Denkphänomene, die sie halt früher nicht hatten und altern eben auch. Ich möcht sogar behaupten: wer sich beim Älterwerden NICHT auch geistig verändert, der hat ne Macke.


Zitat von IK
Ich versuche mich schon immer ein bisschen zu lenken, wenn ich merke, dass ich in eine doofe Richtung abdrifte.


versuch ich ja auch. Vor allem versuch ich zu vermeiden, dass ich irgendwann im Bus so nen Jugendlichen blöd anmach. Das wär mir total peinlich!

Andererseits hab ich ja meinen Kumpel, den Klaus, und der ist grad voll in der Midlife Crises, lebt das aber ganz ungeniert aus und baggert an 20jährigen Küken rum und so. Er findet das gar nicht schlimm und steht dazu und ich denk mir: der hat eigentlich echt Recht! Das gehört wahrscheinlich zur Entwicklung eines Mannes dazu, dass er halt da nochmal seine Frühlingsgefühle entdeckt und meint, er kann den Hecht markieren und irgendwann wird er das dann auch wieder lassen, weil er es halt endlich gefressen hat. Dann kann er in Ruhe in die nächste Altersphase eintrudeln. Das wird er aber nie, wenn er sich selber dabei ausbremst.



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RE: Wozu braucht man Gott?

#67 von Loki666 , 23.02.2013 07:13

Zitat
von IKEs ist für mich als Mitteleuropäer auch total nervig, dass meine Fettzellen denken, die nächste Jagdsaison im Supermarkt könnte nicht gut laufen.


LOOOOL!
Gutes Beispiel, denn so lang es nun nicht krampfhaft fett ist, stört das ja auch nicht. Ist doch auch heute noch ganz gut, sich ordentlich was anzufressen. Erst neulich hab ich gelesen, dass das besonders in meinem Alter recht gesund ist, das Immunsystem verbessert usw. (Also so lang man jetzt nicht gleich 2 Zentner hat oder so, natürlich.) Nur: WIR finden es halt unschön, weil das ist unsere Mode so. Also das natürliche Fett ist gar nicht schlimm, aber wir würden es löschen, weil es halt nicht in unsere aktuellen Ideale passt. Genau DAS aber ist nicht gut! Drum halte ich nichts davon, wenn der Mensch beurteilt, was er an sich löschen will und was nicht. Da bin ich mal lieber vorsichtig.




Also wozu braucht man noch mal Gott? Ich habe Eindruck wir sind mitlerweile wieder bei Jäger und Sammeler angekommen. Ist mir recht. Mal ehrlich wenn ich manchmal dur den Wald hotte, der schon instinke wach und Einkaufen ist wie auf der Jagt sein, besonder in zur Grillzeit. Ich denke Grundsätzlich sind wir immer noch das selbe "Tier" das ändert auch die Moderne nicht. Und ich gebs mal zu der Geruch von Tierblut macht mich schon etwas "High" Habe ich in meiner Küche gemerkt, da ich auf dem Land groß wurde, esse ich auch dine die der feine Städter meidet. Manch Sachen gibt es halt noch blutig zu kaufen, beim Fleischer.

Zitat
rsuch ich ja auch. Vor allem versuch ich zu vermeiden, dass ich irgendwann im Bus so nen Jugendlichen blöd anmach. Das wär mir total peinlich!

Andererseits hab ich ja meinen Kumpel, den Klaus, und der ist grad voll in der Midlife Crises, lebt das aber ganz ungeniert aus und baggert an 20jährigen Küken rum und so. Er findet das gar nicht schlimm und steht dazu und ich denk mir: der hat eigentlich echt Recht! Das gehört wahrscheinlich zur Entwicklung eines Mannes dazu, dass er halt da nochmal seine Frühlingsgefühle entdeckt und meint, er kann den Hecht markieren und irgendwann wird er das dann auch wieder lassen, weil er es halt endlich gefressen hat. Dann kann er in Ruhe in die nächste Altersphase eintrudeln. Das wird er aber nie, wenn er sich selber dabei ausbremst.



Was die Andere "Jagt" angeht "Frischfleisch" oder meinet wegen "Kücken" interezieren mich nicht, weil laußer ihrer Jugend haben sich nichts anzubieten und die sind mir oft zu doof und haben meist nix in der Rübe. Von Anmachen wie "willste Ficken" fühle ich mich ehr beleidigt, weil mir sofort der Gedanke kommt, für wie primitiv ich gehalten werde. Meine geliebte Göttin der Dunkelheit, war da weit geschickter, inteligenter und das macht mich auch an. Ich bnrauch was, dass nicht nur meinen Körper zufrieden stellt
,sondern auch meinen Geist. Hoffendlich komme ich nie in sone Midlife Kriese. Es wär nämlich mehr als peinlich so hirnlose Püppys an zu baggern. In meine schlimsten Träumen sag ich dan so Mist, wie "Baby ich könnte dein Vater sein", Sagt Sie "stimmt" und geht. Das ist glücklicherweise lange her und ich träume nur noch von geliebten "Kirsche", denn nur Sie bringt mich zum schwärmen. Scheinbar merke ich gar nicht mehr wenn mich wer Anders anmacht, denn ich habe nur noch Sie im Kopf.


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RE: Wozu braucht man Gott?

#68 von Instant Karma , 23.02.2013 13:47

Zitat von RAFA

Ich denke echt, dass das Ich etwas Maja-Mäßiges ist, also etwas, das es einfach so nicht gibt, sondern das man nur über andere Dinge als Attribut darstellen kann.



Das denke ich auch. So eine Art Relativität des Geistes: Es macht keinen Sinn von einem ich zu sprechen, wenn es nicht gegen irgendwas abgegrenzt werden kann. Drum drehen die Knackis in Einzelhaft irgendwann total an der Orgel, weil sie sich total verlieren in der Einsamkeit.

Zitat von RAFA
grad die Amerikaner sind doch weltweit ziemlich unbeliebt - genau wegen sowas.



Ja, weil sie halt ständig neue Kriege starten und das ist natürlich schön doof. Trotzdem sind die Alten ja ausgefochten. Ich glaub', wenn es dann noch Kriege untereinander gibt, in der Zukunft, dann werden sie geistiger Natur sein. So wie in der Wissenschaft. Weil das Wertvollste dann das Wissen ist. Wissen ist anders als Geld und Rohstoffe: Es generiert sich nicht, indem ich es anderen weg nehme. Es generiert sich, indem ich teile.

Zitat von RAFA
Ich möcht auch was Ideologisches haben und irgendwas, wo ich mich zugehörig fühlen kann, bissel geistig kuscheln und so



Weil es dich aus irgendeinem Grunde befriedigt, ja. Wenn man die ganzen WIEs mal abstrahiert, dann geht es ja nur genau darum. Und wenn mir dann ein anderes WIE pässlicher ist, in meiner neuen Form, dann halte ich an dem alten Schmonz automatisch nicht mehr fest. Drum sag' ich nicht: "Ich will was zu fressen haben, ich will Sex haben, ich will was Ideologisches haben", sondern "ich will befriedigt sein"! WIE, das seh' ich dann ja. Auf jeden fall nicht so wie JETZT, weil ich und die Umwelt sind dann ja ganz anderer Natur.

Zitat von RAFA
denn so lang es nun nicht krampfhaft fett ist, stört das ja auch nicht.



Da geht es aber meist hin, wenn man zu viel frisst. Denn früher musste man sich das Fressen erst mühsam erkämpfen und ersammeln und hatte darum einen höheren Kalorienumsatz. Heutzutage muss das künstlich durch Sport kompensiert werden. -Völlig unnötig, wenn die Evolution einfach beschließt, dass man auch ohne Sport gesund sein kann. Das wird sie auch irgendwann begreifen, nur braucht es dafür halt ein paar Tausend Jahre. Die technische Evolution geschieht aber im Jahres- und Monatsrhythmus und irgendwann im Sekundentakt. Da sind die Bio-Mechanismen einfach hoffnungslos veraltet.

Zitat von RAFA
Nur: WIR finden es halt unschön, weil das ist unsere Mode so.



Das körperliche Schönheitsideal hat sich - von Details abgesehen - in 100.000 Jahren nicht verändert. Es gibt da ganz interessante Studien, wo etlichen Männern und Frauen aus verschiedenen Kulturen Fotos gezeigt wurden. Es DENKT zwar jeder, er hätte einen individuellen Geschmack, aber am Ende fanden (fast) alle die gleichen Leute attraktiv. Das haben wir auch der Evolution zu verdanken.

Zitat von RAFA
Ich möcht sogar behaupten: wer sich beim Älterwerden NICHT auch geistig verändert, der hat ne Macke.



Die einen werden gelassener und weiser, die anderen meckeriger und spießiger. Macke ist subjektiv, aber wenn ich Einfluss darauf hätte, würde ich Ersteres bevorzugen.

Zitat von RAFA
Das gehört wahrscheinlich zur Entwicklung eines Mannes dazu, dass er halt da nochmal seine Frühlingsgefühle entdeckt und meint, er kann den Hecht markieren



Ich bin nicht der Mensch, der sagt "Ich BIN so, basta" und dann irgendwas macht, bis er vor lauter Realität nicht mehr anders kann. Ich bemühe mich, mein Handeln einzuschätzen und mich zu steuern. Begünstigungen zu schaffen für Charakterentwicklungen an mir, die ich für besser halte. Ich weiß aus meinem Bekanntenkreis aber, dass ich damit wohl ein eher seltenes Exemplar bin. Die meisten Menschen sind Basta-Typen, die nicht nachdenken. Für DIE gibt es dann eh keinen anderen Weg, aber ich, der ich mir das aussuchen kann, vermeide ihn, wo ich KANN.

 
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RE: Wozu braucht man Gott?

#69 von RAFA , 24.02.2013 14:10

Zitat von Loki
Also wozu braucht man noch mal Gott?


äh ... stimmt: wir sind vom Thema abgekommen


Zitat von IK
Trotzdem sind die Alten ja ausgefochten.


Leider habe ich keine Kontakte zu Japanern, aber ich könnte mir vorstellen, dass sie Amis nicht besonders mögen. Guck: In Bayern mögen sie keine Preußen, wissen schon gar nicht mehr, warum, (na, weils halt Preußen sind!) dabei ist der Grund ein Krieg vor fast 200 Jahren - die Franzosen mögen keine Engländer, was auf einen Krieg zu Napoleons Zeiten zurück geht... und so brennt sich ein Krieg als Antipathie ins Kollektivdenken ein, um jederzeit wieder auszubrechen.


Zitat von IK
Und wenn mir dann ein anderes WIE pässlicher ist


IST es aber nicht, weil gerade gegen so eine ausgedachte Gestalt wie ein GOTT, dem man alle Herzensehnsüchte andichten kann, ohne dass er sich physisch wehrt, kommt mal so schnell keine Technik an!


Zitat von IK
Da geht es aber meist hin, wenn man zu viel frisst.


und weißt du, warum? ...weil man die Instinkte und Triebe nicht mehr auslebt, denn dazu gehört auch, die Kalorien in einer ordentlichen Klopferei abzubauen oder bei Wanderungen und sportlichen Betätigungen. Die verbeißt man sich aber, weil sie sich nicht schicken, weil sie verboten sind, weil man sich in der Zeit zwingt, zu arbeiten um Geld zu verdienen und weil man dann vor lauter Frust am Abend auch keinen Bock mehr hat, vom Sofa hoch zu kommen.

Das optimale Mittel dagegen sehe ich NICHT in der Kontrolle der Supermarkt-Jagd, sondern im Abbau von Kontrollen in allen anderen Bereichen!


Zitat von IK
Die einen werden gelassener und weiser, die anderen meckeriger und spießiger.


ja, ok!! Man muss die Phase natürlich auch konstruktiv abschließen. Aber dazu muss man sie erst einmal LEBEN.


Zitat von IK
Ich bemühe mich, mein Handeln einzuschätzen und mich zu steuern.


Ich bemühe mich um das Gegenteil und halte genau DAS auch für satanisch: ich lass möglichst frei und ungesteuert meine Seele baumeln und befriedige meine Bedürfnisse (egal, welche), so oft ich kann.



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RE: Wozu braucht man Gott?

#70 von Loki666 , 24.02.2013 17:13

Zitat
Bayern mögen sie keine Preußen



Na ja als "Saupreuß" bin ich jetzt mich so feindlich gesonnen, für mich sind Bayern halt ein etwas anderer germanscher Stamm mit ner komischen alber nicht lustigen Mundart, wo ich geau hin hören muss und trotzden nicht alles verstehe. Wenigstens ist eurer Bier trinkbarer als das was die weiter im nordwesten brauen, diese friesische "Kreutersuppe" Insgesamt habe ich nicht das Gefühl das wir besonders kriegerisch mit einander umgehen, also Bayern und Preußen. Ohne Katholiken könnte Bayern ganz ok sein, der rest denke ich kann mit einem Wörterbuch "Deutsch- Bayrisch" behoben werden. FETTES GRINSEN Alte Feindschaften jucken mich nicht, die sind langweilig und kontraproduktiv. Was Seelebaumeln angeht und sich alles ungehämt zu gönnen , ist auch mein Ding, das Leben ist zu kurz um sich was zuverweigern und wenn was zu viel wird, und man vernüftig ist, wir man es schon merken. Die meisten Menschen sollten mal den "Maiskolben" aus dem Arsch ziehen und mal locker werden. Ich denke Gott wird nur von Meschen gebraucht die schwach und verklemmt sind, nicht fähig ihr Leben zu genießen und deswegen auf ein besseres hoffen nach dem Tod. Missionare such praktisch immer verzweifelte Opfer, entweder mir Einscheäkunen des Körpers oder auch die ganz Dummen. Vieleicht habe ich deswegen zu weilen den ein oder anderen Wanderprediger am Hals, weil die meinen ich laufe etwas kommischer, also bin ich sich er so fertig, das ich vermeindlichen Trost und Glauben bräuchte. Dan komen so Sachen wie "Jesus liebt dich und ich habe mal gefragt ob er Schwul sei. Jesus schmort bei Kzeuznet sicher auch in der "Homohölle"


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RE: Wozu braucht man Gott?

#71 von Astray , 27.02.2013 13:02

Zitat von RAFA im Beitrag #69

Zitat von Loki
Also wozu braucht man noch mal Gott?

äh ... stimmt: wir sind vom Thema abgekommen


Zitat von IK
Ich bemühe mich, mein Handeln einzuschätzen und mich zu steuern.


Ich bemühe mich um das Gegenteil und halte genau DAS auch für satanisch: ich lass möglichst frei und ungesteuert meine Seele baumeln und befriedige meine Bedürfnisse (egal, welche), so oft ich kann.




Na bitte! Und warum sollte ICH dann Deiner Meinung nach nicht entspannen?
Zumal wo dieser Gott für mich doch tot ist; so kann er mich nicht mehr nerven.

 
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RE: Wozu braucht man Gott?

#72 von grobian , 02.03.2013 20:07

Braucht Gott die Menschen ?
Gebraucht Gott die Menschen ?
Verbraucht sich Gott so ähnlich wie die Entropie ?

 
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RE: Wozu braucht man Gott?

#73 von RAFA , 03.03.2013 14:10

Zitat von Astray
Und warum sollte ICH dann Deiner Meinung nach nicht entspannen?


weil ICH (!!!) das nervig finde, wenn andere "entspannten" Käse quatschen.

Echt, ich weiß gar nicht, wie immer wieder Leute meinen, weil ICH etwas geil finde und weil ICH etwas gern tue, müsste ich auch akzeptieren, wenn SIE das tun. Unsinn!


Zitat von grobian
Braucht Gott die Menschen ?
Gebraucht Gott die Menschen ?
Verbraucht sich Gott so ähnlich wie die Entropie ?


Ja, Gott braucht die Menschen. Aber ob er sich selbst auch VERbraucht, ist ein interessanter Gedanke!



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RE: Wozu braucht man Gott?

#74 von Instant Karma , 03.03.2013 20:33

Zitat von RAFA
Leider habe ich keine Kontakte zu Japanern, aber ich könnte mir vorstellen, dass sie Amis nicht besonders mögen. Guck: In Bayern mögen sie keine Preußen, wissen schon gar nicht mehr, warum, (na, weils halt Preußen sind!) dabei ist der Grund ein Krieg vor fast 200 Jahren - die Franzosen mögen keine Engländer, was auf einen Krieg zu Napoleons Zeiten zurück geht... und so brennt sich ein Krieg als Antipathie ins Kollektivdenken ein, um jederzeit wieder auszubrechen.



Aber ja nur bei so ewig gestrigen Geschichtsjunkies. Ich bin jedenfalls heilfroh, dass die Alliierten uns aus unserer Nazi-Dummheit heraus gebombt haben. Das war wirklich jedes Opfer wert.

Zitat von RAFA
und weißt du, warum? ...weil man die Instinkte und Triebe nicht mehr auslebt, denn dazu gehört auch, die Kalorien in einer ordentlichen Klopferei abzubauen oder bei Wanderungen und sportlichen Betätigungen.



Genau darauf wollte ich hinaus, ja! Nun muss man aber ja nicht mehr klopfen. Unsere Umwelt sieht so aus, dass wir es bewegungstechnisch grad noch so zum Auto schaffen müssen, um unser Nahrungsbedürfnis zu befriedigen.

Zitat von RAFA
Die verbeißt man sich aber, weil sie sich nicht schicken, weil sie verboten sind, weil man sich in der Zeit zwingt, zu arbeiten um Geld zu verdienen und weil man dann vor lauter Frust am Abend auch keinen Bock mehr hat, vom Sofa hoch zu kommen.



Ich sehe das anders: Man verbeißt es sich, weil man es nicht mehr MUSS und die Evolution keine Zeit hatte, sich hier anzupassen. Ein Lebewesen geht immer den Weg des scheinbar geringsten Widerstands. Natürlich ist das nur eine dusslige Illusion, weil langfristig immer mehr Probleme dazu kommen und deswegen...

Zitat von RAFA

Ich bemühe mich um das Gegenteil und halte genau DAS auch für satanisch: ich lass möglichst frei und ungesteuert meine Seele baumeln und befriedige meine Bedürfnisse (egal, welche), so oft ich kann.



...finde ich DAS auch sehr irrational, auch in Hinblick auf die persönlichen Bedürfnisse. MIR geht es natürlich auch darum, sie zu befriedigen und glücklich zu sein. Das will ich aber auch noch morgen und übermorgen tun können. Dafür bin ich dann auch heute gern bereit, ein paar verschmerzliche Opfer zu bringen, wenn sie sich dann doppelt und dreifach auszahlen und ich so meine Bedürfnisse NOCH besser befriedigen kann.


 
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RE: Wozu braucht man Gott?

#75 von RAFA , 04.03.2013 20:15

Zitat von IK
Nun muss man aber ja nicht mehr klopfen. Unsere Umwelt sieht so aus, dass wir es bewegungstechnisch grad no...


Nein! Man WOLLTE sich verdammt gerne klopfen, aber man DARF es nicht. Junge Männer dürfen sich weder in der Disco um Weiber klopfen, noch sonst irgendwie ihren Grant unter sich ausmachen, ja nicht einmal mehr auf dem Oktoberfest und im Bierzelt dürfen sie sich noch ordentlich fotzen. Es sind nicht Autos, Technik oder Medizin, die unseren Lifestyle künstlich immer unnatürlicher machen, es sind Moral und Gesetze, das Getue der Gutmenschen und das Mimimimi dieser ganzen Emo-Gesellschaft. Pf. Gscheit klopfen sollte man die mal...


Zitat von IK
Man verbeißt es sich, weil man es nicht mehr MUSS und die Evolution kei


Ja, beim Arbeiten hat mans natürlich zum Glück nicht mehr nötig, aber wie oft wollt ich gern auf dem Tisch tanzen oder einfach rumhüpfen und feiern, aber das schickt sich ja nicht, da wird man gleich wieder blöd angeschaut, wenn nicht gar rausgeschmissen und überhaupt.

Ja, ich leide darunter *mimimimi*
und: nein, ich mag nicht extra in einen Tanzclub gehen oder in ein Hüpf-Training, weil ich will nicht um 17:30 Uhr hüpfen, sondern gerade jetzt *so, etz habt ihrs: weg-hüpf *


Zitat von IK
finde ich DAS auch sehr irrational


per definitionem, aber gerade darum geht es ja: Schluss mit dieser ganzen kopfgesteuerten Ausbremse!



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