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  • 09.03.2011 00:11 - Schöpfungsenergetischer Glaube - Gott als Energiefeld, wir als Energieteilchen?

Woran glauben moderne Menschen?
SCHÖPFUNGSENERGETISCHE GLAUBENSGEMEINSCHAFT für das 21. Jh

Gleich eines vorweg: Die "Schöpfungsenergetische Glaubensgemeinschaft" gibt es (noch) nicht in der realen Welt. Es handelt sich lediglich um den Versuch, hier im Internet nachzufragen, ob man als moderner, aufgeklärter, naturwissenschaftlich interessierter Mensch einen Kompromiss zwischen seiner Religiosität und dem Rationalismus finden kann. Darf ein rational denkender Mensch überhaupt gläubig sein? Falls ja, muss man dann die Dogmen der "angeborenen" oder der angenommenen Religion kritiklos hinnehmen, oder gilt man sonst bereits als "ungläubig"? Haben denn nicht alle Religionsstifter im Kern die gleiche Botschaft vermittelt? Könnte man für das 21. Jahrhundert eine Synthese der Weltreligionen wenigstens versuchen?

Nachfolgend werden wichtige Punkte des Christentums, des Islams und des Buddhismus dargestellt um sie (versuchsweise!) miteinander zu verknüpfen:

1. Christentum: Gott schuf das Universum. Jesus als sein Sohn lehrte den Lebensweg der Gewaltlosigkeit und der Menschenliebe. Ziel ist die Erlangung des Paradieses.

2. Islam: Gott schuf das Universum. Nur ihm allein gebührt Verehrung, er hat kein Wesen neben sich. Durch die Einhaltung der Rituale und durch gute Taten gelangt man ins Paradies.

3. Buddhismus: Es gibt keinen (personifizierten) Gott. Das Individuum ist dem ständigen Kreislauf der Wiedergeburt unterworfen, bis es den höchsten geistigen Bewusstseinsgrad erreicht hat und ins Nichts/Nirwana eingeht. Wohltätiges Verhalten, Meditationen und die Entsagung weltlicher Genüsse führen ans Ziel.

Hypothetische Verknüpfung dieser religiösen Anschauungen (= "Schöpungsenergetischer Glaube"):

1. Das Universum wurde von ein und derselben Schöpfungsenergie geformt.

2. Jede unbelebte und jede belebte Materie (chemische Teilchen, Gase, Gesteine, Pflanzen, Tiere, Menschen) trägt ein Bruchstück dieser Schöpfungsenergie in sich.

3. Durch eine umweltschonende, sozial aufbauende Lebensweise kann der Mensch die positive Energie in sich mehren, durch destruktives Verhalten dagegen wird diese Energie gemindert.

4. Der verstorbene Mensch gibt einerseits mit dem verwesenden Körper seine Kohlenstoffatome zurück an den biologischen Kreislauf, andererseits vereinigt sich seine positive Energie ("Seele") mit der ursprünglichen Schöpfungsenergie ("Gott").

Liebe Blogger, was haltet Ihr von solchen Hypothesen? Wo liegen die Knackpunkte? Wie traditionell religiös bzw. unitaristisch, atheistisch, agnostisch... seid Ihr persönlich? Könnte es solch eine "Schöpfungsenergetische Glaubensgemeinschaft" einmal in der Realität geben? Welche Rituale hätte sie wohl? Und wie gingen die etablierten Religionen mit ihr um? Wer Lust hat, möge antworten!

Macht es gut und bleibt energetisch ; )


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Veröffentlichung: 09.03.2011 00:11
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