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RE: Atheistische Abgründe

#31 von 667-NeighbourOfTheBeast , 28.09.2011 13:13

Zitat
Das als wahr angenommene kann erwiesener Maßen falsch sein.


Was erwiesen ist, erfahre ich ganz sicher nicht von Dir.


Sapere aude, Du Penner! (Das Niveau)

 
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RE: Atheistische Abgründe

#32 von Aslan , 28.09.2011 13:14

Erstmal herzlich willkommen, Gastschreibbär!
Gut ist auch, dass du mit demselben Nick wieder hier bist - und nicht als Fake unterwegs.
Ich war zwischendurch mal 9 Monate weg aus diesem Forum.
Als ich mich wieder einloggte, liefen immer noch gleichen Diskussionen. Ich konnte problemlos wieder einsteigen, ohne etwas verpasst zu haben.
Hahahahaaaa....


Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht. Hebr. 11, 1

 
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RE: Atheistische Abgründe

#33 von Maik , 28.09.2011 13:55

Zitat
Schönes Beispiel: Maik



Das ist das einzig Falsche an deinem Beitrag Gastschreibbär.
Keine Ahnung was das sollte, denn eigentlich kann man dir ja nur zustimmen.
Du sprichst davon auf Argumente einzugehen und das geht einfach nicht wenn der Andere dann das Themengebiet wechselt. Ich hab schon immer gesagt das man mit Naturwissenschaften der Religion nicht beikommen kann, weil sich letztere eigentlich nur mit den Befindlichkeiten der Menschen befasst. Und wenn man nicht so naiv ist zu glauben man bräuchte nur für alles eine Pille, dann muss man also einsehen das weder Mathematik, noch Chemie, noch Biologie, noch Physik oder gar Astronomie ausreichend Erklärungen bieten für das Lebensglück des Menschen.
Und ich erwarte zurecht das diese meine Ausgangslage respektiert und auf Ausweichmanöver verzichtet wird.
Nachteil ist dann natürlich das die Diskussion noch schneller zu Ende ist.
Aber das stört nur den der redet damit er was zu reden hat.


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RE: Atheistische Abgründe

#34 von Gastschreibär ( Gast ) , 28.09.2011 14:43

Jo mein Nick gefällt mir und zu dem steh ich.
Und nicht nur dazu, Maik du hast recht. So ausgedrückt muss ich dir sogar uneingeschränkt recht geben.
Die Wissenschaft wo Wissen schafft hat wahrlich keine Antworten auf jedwede Frage. Dem Wohlbefinden, nein es muss wohl besser heißen, das Wohlbefinden des Menschen mit Fakten zu erklären dürfte unmöglich sein.
Drum war und bin ich schon immer der Meinung gewesen das wenn jemand sich mit seinem Glauben wohlfühlt und er mir damit nicht schadet er diesen gerne behalten darf.
Ich vertrete auch weiterhin den Standpunkt das es nicht gelingen wird die Existenz eines Gottes zu beweisen oder dessen nicht Existenz. Drum nenne ich mich einen Agnostiker - ich kann es nicht wissen.
Und hier, an diesem Punkt, gelangen wir wieder zum Anfang jeglicher Diskussion. Wer an einen Gott glaubt der findet subjektiv (für sich) selbstverständlich auch Beweise.
Diskutieren liese sich also lediglich über überprüfbare Fakten. Als Beispiel sei genannt das die Sterne am Himmel eben kein Licht aus dem Götterhimmel sind sondern Sterne wie unsere Sonne. Das ist simpel und faktisch nachgewiesen. Widerlegt wäre damit allerdings als Beispiel nur der Glaube der Gallier die glaubten ihnen können der Himmel auf den Kopf fallen.
Drum kann ich auch lediglich persönliche Gründe nennen die mich veranlassen an keinerlei Inhalt der Religionen zu glauben. Dieser Grund ist eigentlich ganz simpel. Denn würde ich z.B. an den Inhalt des Islam glauben müsste ich diesen (Inhalt) mir auch (faktisch) erklären. Denn einfach glauben kann ich nicht. Das liegt im wahrsten Sinne des Wortes in meiner Natur und wäre, wenn ich den dran glauben könnte, Gott gegeben :-)

Und grüssli aus Bayern an alle mir bekannten Foren Mitglieder.

Gastschreibär

RE: Atheistische Abgründe

#35 von Maik , 28.09.2011 15:00

Deshalb befass ich mich auch nicht mit Leuten die noch nicht soweit sind, sondern mit Leuten die militant dagegen sind. Die so tun als würde es schon schaden wenn ein Gläubiger nur den Mund aufmacht.
Ich vertrete die Meinung das Glauben nicht erzwungen werden kann, weder von einem selbst noch von anderen Leuten. Aber wenn man dauernd dagegen motzt, dann sorgt man aktiv dafür das man noch sehr lange oder gar nicht mehr bereit dafür ist.

Natürlich ist einfach glauben die Vorraussetzung es sich erklären zu können.
Es ist religiöses Wissen das die Offenbarungen erst nach dem Bekentniss kommen.


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RE: Atheistische Abgründe

#36 von Gastschreibär ( Gast ) , 28.09.2011 15:33

Zitat
Natürlich ist einfach glauben die Vorraussetzung es sich erklären zu können.
Es ist religiöses Wissen das die Offenbarungen erst nach dem Bekentniss kommen.



Einfach glauben. Da liegt mein Problem Maik. Ich kann nicht einfach glauben und es mir erst dannerklären. Wobei ich zumindest eines glaube, das ich verstehe was du meinst. Und das ist nun nicht ironisch gemeint.
Auch mit deiner zweiten Aussage habe ich (persönlich) meine Probleme. Religiöses Wissen. Das mag bei mir eben aus vorher erklärtem Grunde nicht gehen.
Vereinfacht ausgedrückt, in meiner (persönlichen) Welt muss etwas reproduzierbar, sprich für mich wiederholbar sein um zu sehen das etwas funktioniert und ich es im wahrsten Sinne des Wortes begreife. Erst dann zähle ich dies zu meinem Wissen.
Mit nachfolgendem begebe ich mich auf das Glatteis der Polemik und Ironie. Das beabsichtige ich jedoch wirklich nicht. Ich brauche lediglich ein Beispiel zur Veranschaulichung. Nehmen wir an ich glaube an eine Fee. Denn immer wenn ich mir etwas wünsche, sagen wir ein Stück Kuchen, macht es "schwupps" und ich halte ein Stück Kuchen in der Hand. Das passiert freilich nur wenn ich allein bin und ich kann es nie vor Zeugen wiederholen. Da ich dieses Phänomen reproduzieren, also ständig wiederholen, kann glaube ich somit freilich an ein übersinnliches Wesen da ich mir dies absolut nicht anders erklären kann. In diesem, meinem Falle an eine gute Fee.
Glaube ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Sache des glaubens. Und wie gesagt, solange der Glaube nicht extremistisch wird und jemand anders schadet, lasse ich jedem seinen Glauben, egal welcher Art.

Worauf ich so manchen Gläubigen jedoch hinweise ist die Ausschmückung seine Glaubens. Als Beispiel sei das Paradies genannt. Das Problem an diesen Religionsausschmückungen ist ja das dann der Islam, die Christen und Hindus und was es noch alles gibt paralell Paradiese hätten. Will sagen es gäbe verflixt viele Götter und jede Menge Himmel. Alle unterschiedlich ausgeformt :-) Und freilich noch unterschiedliche Höllen für die nicht Gläubigen :-)

Gastschreibär

RE: Atheistische Abgründe

#37 von Maik , 28.09.2011 16:09

Zitat
ja das dann der Islam, die Christen und Hindus und was es noch alles gibt paralell Paradiese hätten.



Oder das Irrtümer vorliegen.
Aber es gibt überhaupt keinen Anlass die agressiv korrigieren zu wollen.
Das soll nicht heissen das es keine interreligiösen Gespräche ;-) geben könnte, aber es gibt überhaupt keinen Grund nun mit dem Schwert auf den jeweils anderen draufzuhauen. Man kann sehr wohl darauf bestehen das der Andere falsch liegt, ohne deshalb einen Krieg mit ihm zu beginnen. Privat als auch politisch.
Man kann sehr wohl den persönlichen Gott als das Ziel ansehen und dennoch akzeptieren das das nicht jeder so sieht.
Man kann natürlich darüber reden warum denn nun dieser und nicht jener Gott. Aber das geht eben nur in einem Klima des Vertrauens und der Friedfertigkeit.
Und wenn da nicht mal gewisse Vorraussetzungen akzeptiert werden, wie zbsp. das überhaupt einer der Richtige sein könnte, dann wird das nix.

Zitat

in meiner (persönlichen) Welt muss etwas reproduzierbar, sprich für mich wiederholbar sein um zu sehen das etwas funktioniert und ich es im wahrsten Sinne des Wortes begreife. Erst dann zähle ich dies zu meinem Wissen.



Da wird immer wieder beten und lesen empfohlen, wofür man von Rafa und Co schon jede Menge Gelächter geerntet hat.
Das man Wunder nicht beliebig produzieren kann lässt sich einfach erklären. Glaubensergebnisse gibt es erst wenn man mit dem Herzen bei der Sache ist.
Und das ist nun mal nicht der Fall wenn Gefahr besteht das "es" sich "abnutzt".
Rafa hat in einer ihrer ganz frühen Schriften gespottet das es den Christen nur um Schwärmerei ginge , aber solange es dir nicht so ernst ist wie jemandem dem zum Schwärmen zumute ist, solange hast du auch keine Kontrolle.
Jemand in der Bibel sagte zu Jesus: Hilf meinem Unglauben!- das kann ich nur weiterempfehlen.
Das Buch Mormon widmet dem ein ganzes Kapitel.
http://lds.org/scriptures/bofm/alma/32.28?lang=deu

Ich will damit sagen das du ewig warten kannst wenn du mit Glauben wartest bis du Wunder am Fliesband produzieren kannst.
Das können nur die Gläubigsten. Aber auch das steht in der Bibel. Beispiel als Petrus ins Wasser fiel.


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RE: Atheistische Abgründe

#38 von Default , 28.09.2011 20:06

Zitat
in meiner (persönlichen) Welt muss etwas reproduzierbar, sprich für mich wiederholbar sein um zu sehen das etwas funktioniert und ich es im wahrsten Sinne des Wortes begreife. Erst dann zähle ich dies zu meinem Wissen.



Versuchst du mal, einen Billiard-Schlag zu wiederholen.
Was schließen wir daraus? Billiard-Spiele funktionieren nicht?

Zitat
Ich will damit sagen das du ewig warten kannst wenn du mit Glauben wartest bis du Wunder am Fliesband produzieren kannst.
Das können nur die Gläubigsten. Aber auch das steht in der Bibel. Beispiel als Petrus ins Wasser fiel.



Aus meiner Sicht sind Wunder dazu da, um die durchgehende Gültigkeit der Naturgesetze außer Kraft zu setzen. Das dient dazu, daß der Gläubige keinen Halt in der Realität mehr hat und tut, was ihm angeschafft wird.
So ähnlich funktioniert übrigens auch Gehirnwäsche.

Was ist eigentlich das? So eine Art Gospelsong für Atheisten?



freundliche Grüße

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RE: Atheistische Abgründe

#39 von Maik , 28.09.2011 20:26

Zitat
Aus meiner Sicht sind Wunder dazu da, um die durchgehende Gültigkeit der Naturgesetze außer Kraft zu setzen.



Aus meiner die Macht Gottes zu zeigen.
Aber die ist halt nicht zur Befriedigung der Neugier gedacht.


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RE: Atheistische Abgründe

#40 von Instant Karma , 29.09.2011 00:58

Zitat von Default
Versuchst du mal, einen Billiard-Schlag zu wiederholen.
Was schließen wir daraus? Billiard-Spiele funktionieren nicht?



Billiardschläge sind perfekt reproduzierbar. Einfallswinkel = Ausfallswinkel und einen Batzen Erfahrung; mehr braucht es dafür nicht.
Natürlich gibt es da auch "Zufallsparameter", wie beim Eröffnungsschlag, die durch die menschlichen Unzulänglichkeiten in der Wahrnehmung und Motorik erklärt werden können, aber die eigentliche Physik ändert sich nicht. Das zeigt nämlich die Statistik: Ist ein System komplex, erhöht man einfach die Anzahl der Versuche, so lange bis sich das Mittel reproduzieren lässt. Auf die Art lassen sich sehr zuverlässige Gesetzmäßigkeiten feststellen, die deutlich von Mutmaßungen abweichen.


 
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RE: Atheistische Abgründe

#41 von Annaxim , 29.09.2011 06:27

Zitat von Maik

Zitat
Aus meiner Sicht sind Wunder dazu da, um die durchgehende Gültigkeit der Naturgesetze außer Kraft zu setzen.

Aus meiner die Macht Gottes zu zeigen.



An der Zahl und der Größe seiner Wunder gemessen ist aber dieser Gott eher eine Lachnummer.
Vergleich mal das Bildnis des Paradieses aus der Genesis mit der gigantischen Pracht der Fotos aus den Tiefen des Universums die uns das Hubbleteleskop liefert.




Durch die Wissenschaft erfährst Du, bevor Du stirbst, warum Du erst geboren wurdest.
[Richard Dawkins, 1991]

 
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zuletzt bearbeitet 29.09.2011 | Top

RE: Atheistische Abgründe

#42 von Annaxim , 29.09.2011 06:51

Zitat von Maik
Aber die ist halt nicht zur Befriedigung der Neugier gedacht.


Du verstehst Wissenschaft nicht, Maik.

Das worum es in der Wissenschaft geht, begann einst als Befriedigung menschlicher Neugier, aber diese Neugierde ist längst unserem Wissensdrang nach besserm Verständnis der Ursprungs der Welt gewichen.

Göttliche "Wunder" sind aber bloß Märchenfantasien aus der Bronzezeit, Zeugnisse von 2000 Jahren des Stillstands,
die keinen Erklärungswert besitzen. Sie können bestenfalls oberflächliche Scheinantworten liefern.


Durch die Wissenschaft erfährst Du, bevor Du stirbst, warum Du erst geboren wurdest.
[Richard Dawkins, 1991]

 
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RE: Atheistische Abgründe

#43 von Maik , 29.09.2011 07:07

Zitat
Du verstehst Wissenschaft nicht, Maik.



Du verstehst weder Wissenschaft noch Bibel noch mich.
Sieht man schon an den Fotos und deinem Kommentar.
Wo steht denn das Gott das Universum nicht erschaffen hat?
Wo steht denn das ich an Wissenschaft dachte als ich von Neugier sprach?
Welcher Wissenschaftler maßt sich an, Wunder als Fantasien zu bezeichnen?


Maik  
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RE: Atheistische Abgründe

#44 von Annaxim , 29.09.2011 08:22

Zitat von Maik
Du verstehst weder Wissenschaft noch Bibel noch mich.


Lieber Maik,

Von Wissenschaft habe ich mehr vergessen als du jemals gelernt hast.
Wenn ich an das leidige Beispiel mit der Abtreibung denke, dann sind Deine Bibelkenntnisse auch nicht über alle Zweifel erhaben.

Aber in einem gebe ich Dir Recht: Dich werde ich wohl niemals verstehen.

Zitat von Maik
Wo steht denn das Gott das Universum nicht erschaffen hat?


Nirgendwo.
Es ist nicht MEINE Aufgabe Dir zu beweisen dass Gott es nicht getan hat. < seufz > sondern es ist DEINE Aufgabe zu beweisen dass es einen Gott gibt der die Welt hätte erschaffen können.

Zitat von Maik
Welcher Wissenschaftler maßt sich an, Wunder als Fantasien zu bezeichnen?


Och, ich würde sagen, weltweit tun das wohl ein paar Millionen....


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RE: Atheistische Abgründe

#45 von Maik , 29.09.2011 09:10

Zitat
Von Wissenschaft habe ich mehr vergessen als du jemals gelernt hast.



Dazu müsste man Texte verstehen. Grade beim Thema Abtreibung zeigt sich das du das nicht kannst.

Zitat

sondern es ist DEINE Aufgabe zu beweisen dass es einen Gott gibt der die Welt hätte erschaffen können



Nö isses nicht.
Wenn ich was glaube und du sagst das ist Käse, dann musst du mir das beweisen.

Zitat

Och, ich würde sagen, weltweit tun das wohl ein paar Millionen....



Falsch, nicht ein Einziger.


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