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Satans Zeitalter

#1 von RAFA , 21.12.2011 17:51

Bis vor wenigen Jahrzehnten funktionierte die Gesellschaft in traditionellen Ankern, zu denen zu allererst einmal Hierarchien zählten. Diverse Herren - angefangen beim Vater als Herr der Familie über den König/Führer als Herr des Staates bis hin zu Gott als Herr der ganzen Welt - bestimmten, was man zu tun und zu lassen hatte. Schon von klein auf wurde man dazu erzogen zu folgen, zu gehorchen, sich zu ducken und sich in sein Schicksal demütig zu fügen.

Durch Intelligenz, Technik und Wohlstand lockerte sich dieses System gewaltig. Bürger der reichen Länder konnten es sich leisten, sich um Musen und Kunst zu kümmern und das Ziel, die eigene Persönlichkeit zu entwickeln und zu entfalten kam bald auch in den einfachsten Schichten an.

(Gut-bürgerliche, adlige und besonders moralische) Werte, auf die man Hierarchien aufbauen konnte, verfielen zusehend.

Auf dieser Übergangsstufe der Gesellschaft vom Gehorsam zum Selberdenken gehen natürlich einige Charaktere (der alten Sorte) unter. Sie vermissen die "Orientierung" und verlaufen sich in Alkohol/Drogen, seelischen Schwächen (Diseases), Sinnkrisen oder Gewaltakten und Kriminalität. Dass die Alten aussterben ist aber ganz natürlich.

Die schöne neue Welt, die hier seit der Industrialisierung entsteht, ist recht tyisch von Satan-Ahrimans Geist beseelt . Obskurerweise ist das auch so prophezeit, denn es gibt da so Regierungsepochen in der Weltzeit, die in 3000-Jahres-Abschnitte unterteilt sind und wie sollte es auch anders zu erwarten sein: momentan haben wir da natürlich das Ende der Epoche Ahura Mazdas and the rise of Ahriman. Im Christentum sind diese Epochen ja recht gut aus dem Persischen übernommen; drum jaulen auch alle möglichen Christen vom Weltuntergang, der durch die derzeit aufblühende Entfaltung des Satans eingeleitet wird.

Eigentlich dürft's aber gar nix zu meckern geben, denn entweder, du bist ein "neuer" Charakter, dann freust du dich über die Möglichkeit zum persönlichen Aufblühen, oder du bist ein "alter" Charakter, dann solltest du dich fügen in das satanische Schicksal, das dir dein Herr-Gott bestimmt hat.



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RE: Satans Zeitalter

#2 von Salih , 21.12.2011 18:21

Eindeutig Nummer 1

Zitat
Bis vor wenigen Jahrzehnten funktionierte die Gesellschaft in traditionellen Ankern, zu denen zu allererst einmal Hierarchien zählten.

Genau, ohne Hierarchien und Autorität gehts einfach nicht.

Zitat
Diverse Herren - angefangen beim Vater als Herr der Familie über den König/Führer als Herr des Staates bis hin zu Gott als Herr der ganzen Welt - bestimmten, was man zu tun und zu lassen hatte.

Und das ist auch gut so. Diktaturen und absolute Monarchien sind nicht gleich etwas schlechtes, nur weil es keine Demokratien sind.

Zitat
Durch Intelligenz, Technik und Wohlstand lockerte sich dieses System gewaltig. Bürger der reichen Länder konnten es sich leisten, sich um Musen und Kunst zu kümmern und das Ziel, die eigene Persönlichkeit zu entwickeln und zu entfalten kam bald auch in den einfachsten Schichten an.

Naja, das alles kann man auch mit festen Regeln und Moral.

Zitat
(Gut-bürgerliche, adlige und besonders moralische) Werte, auf die man Hierarchien aufbauen konnte, verfielen zusehend.

Das aufstrebende Bürgertum war die Ursache für den Sturz fast aller europäischer Monarchien - absolute Monarchien haben wir heute (Ausnahme Vatikan) leider nicht mehr.

Zitat
Auf dieser Übergangsstufe der Gesellschaft vom Gehorsam zum Selberdenken gehen natürlich einige Charaktere (der alten Sorte) unter. Sie vermissen die "Orientierung" und verlaufen sich in Alkohol/Drogen, seelischen Schwächen (Diseases), Sinnkrisen oder Gewaltakten und Kriminalität. Dass die Alten aussterben ist aber ganz natürlich.

Das heißt also, das alle Moralisten und Monarchisten Alkoholiker und Junkys geworden sind? oO

Zitat
Die schöne neue Welt, die hier seit der Industrialisierung entsteht, ist recht tyisch von Satan-Ahrimans Geist beseelt .

Und er wird sowieso der verlierer sein. Uns steht eine gewaltige Prüfung bevor und alle unmoralischen und ungläubigen Menschen werden zu recht drakonische Strafen zu erwarten haben.

Zitat
momentan haben wir da natürlich das Ende der Epoche Ahura Mazdas and the rise of Ahriman.

Welche Bilderbuch-Phantasiereligion sagt das?

Zitat
Eigentlich dürft's aber gar nix zu meckern geben, denn entweder, du bist ein "neuer" Charakter, dann freust du dich über die Möglichkeit zum persönlichen Aufblühen, oder du bist ein "alter" Charakter, dann solltest du dich fügen in das satanische Schicksal, das dir dein Herr-Gott bestimmt hat.

Nö, wir müssen kämpfen um unseren Glauben und unsere Moral zu wahren und wir müssen kämpfen, da dies unsere Gläubigkeit beweist!


Naja, aber so lange in Saudi Arabien und im iran noch Menschen wegen Ehebruch, Unzucht und Drogenhandel hingerichtet werden, fühle ich mich noch halbwegs wohl auf diesen Planeten.

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RE: Satans Zeitalter

#3 von Aslan , 21.12.2011 21:29

Wer hat denn Punkt 4 und 5 gewählt? Hahahahahaaa
Genau DAS ist doch die Frucht des Baumes der Erkenntnis.
Besser kann man das Bibelwort nicht bestätigen.
Hahahahaaa

--------------------------------------------------------

Zitat von RAFA
Im Christentum sind diese Epochen ja recht gut aus dem Persischen übernommen; drum jaulen auch alle möglichen Christen vom Weltuntergang, der durch die derzeit aufblühende Entfaltung des Satans eingeleitet wird.


Und die Esoteriker sprechen vom Zeitalter des Wassermanns.
Blödsinn ist das alles.
Christen sprechen von der Wiederkunft Jesu auf Erden; von der Entrückung seiner Gemeinde.
Der Weltuntergang selbst ist noch etwas über 1000 Jahre hin.

Auch bei dir musste ich die Beiträge zusammenfassen. Doppel Posts sind hier unerwünscht! Lernt die Editier-Funktion zu nutzen, Leute. Bitte...


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RE: Satans Zeitalter

#4 von Instant Karma , 21.12.2011 21:49

Zitat von Aslan
Genau DAS ist doch die Frucht des Baumes der Erkenntnis.



Was hast du gegen Erkenntnis, Aslan?


 
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RE: Satans Zeitalter

#5 von Aslan , 21.12.2011 21:59

Das ist nicht die Frage.
Interessant ist das Ergebnis dieser Frucht: Sein zu wollen wie Gott.
Und außerdem ein Beleg für Aktualität der Bibel.


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RE: Satans Zeitalter

#6 von Instant Karma , 21.12.2011 22:10

Rafa hat wohl kaum den Christengott gemeint. Also, ich habe auch für 5 gestimmt, aber DA würde ich eher wie Adolf HItler sein wollen.

Unter Selbstvergöttlichung verstehe ich, das Größtmögliche an Macht und Eigenverantwortung über sich selbst herauszuholen. Verstehst du? Es geht nicht darum, der Gott für andere zu sein.

Ich hätte meine Frage aber trotzdem gerne beantwortet: Was ist so schlimm an Erkenntnis? Wieso soll ein Baum, der Wissen verspricht, schlimm sein? Ich halte das für eine extrem fortschrittsfeindliche Moral; ein Verbot, "Gott" auf die Finger schauen und kritik üben zu dürfen. Wie ein Diktator, der Akten unter Verschluss oder das Internet zensiert hält, damit das Dummvolk nicht den Duft der Freiheit schnüffelt.


 
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RE: Satans Zeitalter

#7 von aiem , 21.12.2011 23:36

An Erkenntnis ist nichts Schlimmes, und schon gar nicht an Gotteserkenntnis. Es ist die Erkenntnis von gut und böse, welche die Einheit zertrümmert und die Dualität schafft. Andererseits, wäre es nie dazu gekommen, ließe sich die Welt nicht in ihrer Buntheit erfahren. So gesehen war der "Sündenfall" eine Notwendigkeit für die Welt, wie wir sie kennen. Wir sollten aber nicht (nur) weiter analysieren und trennen, wie es die Wissenschaft tut, sondern den Weg zurück in die Einheit beschreiten. Gott und Teufel beschreiben lediglich zwei entgegengesetzte Richtungen ein und desselben Weges.


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RE: Satans Zeitalter

#8 von grobian , 22.12.2011 10:10

Ich nenne mich selbst: "Antiker Gedankenklops".

Weiterhin möchte ich bemerken, daß ich keine körperlichen Mißbildungen wie mein Avatar habe.
Mein Avatar soll eher auf meine abartigeg Charaktereigenschaften hinweisen.


 
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RE: Satans Zeitalter

#9 von Aslan , 22.12.2011 13:03

Zitat von Instant Karma
Unter Selbstvergöttlichung verstehe ich, das Größtmögliche an Macht und Eigenverantwortung über sich selbst herauszuholen. Verstehst du? Es geht nicht darum, der Gott für andere zu sein.


Aber das ist doch damit auch nicht gemeint.
Das Problem ist die Anmaßung: Keinen Gott über sich zu dulden und stattdessen wie ein Gott über sich selbst Herr zu sein.


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RE: Satans Zeitalter

#10 von Instant Karma , 22.12.2011 14:11

Zitat von Aslan
Das Problem ist die Anmaßung: Keinen Gott über sich zu dulden und stattdessen wie ein Gott über sich selbst Herr zu sein.



Du findest es eine Anmaßung, wenn man das Recht für sich heraus nimmt, über sich selbst zu entscheiden?! Das ist doch eine Selbstverständlichkeit! Die Anmaßung fängt da an, wo ANDERE sich anmaßen, über MICH zu verfügen. Was seid ihr Christen bloß für Kriecher?


 
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RE: Satans Zeitalter

#11 von RAFA , 22.12.2011 20:08

Zitat von Salih
Eindeutig Nummer 1


Hättste nun wirklich nicht erst dazu schreiben müssen. Das checkt hier wohl schon jeder, dass die 1 Stimme für die "1" nur DU sein konntest.


Zitat von Salih
Das aufstrebende Bürgertum war die Ursache für den Sturz fast aller europäischer Monarchien - absolute Monarchien haben wir heute (Ausnahme Vatikan) leider nicht mehr.


Dann nenn mir doch einmal eine Diktatur oder ein Königreich, wo es den Bürgern besser geht oder zumindest gleich gut wie uns hier. Ok, die UAE - aber sonst?


Zitat von Salih
Das heißt also, das alle Moralisten und Monarchisten Alkoholiker und Junkys geworden sind? oO


Nein, sondern das heißt, dass Moralisten und Monarchisten keinen Halt in unserer Gesellschaft finden, sofern sie nicht Sub-Gesellschaften aufbauen. Haltlose Menschen sind unglücklich und oft landen sie dann bei Alkohol und Drogen oder auch in Gewalt und Kriminalität oder eben in Depressionen und psychischen Störungen, denn ihnen ist der Rahmen genommen und weil sie mit sich selber nix anfangen können, blubbern sie ohne Rahmen einfach sinnlos und freudlos in der Gegend herum. Ist das in deinem Fall anders?


Zitat von Salih
Und er wird sowieso der verlierer sein.


So steht's geschrieben.
Aber Papier ist geduldig.


Zitat von Salih
Welche Bilderbuch-Phantasiereligion sagt das?


Der Parsismus, Zoroastrismus, Zurwanismus, etc.
dessen Schriften: Veden / Vendidat, Bundahishn


Zitat von Salih
Nö, wir müssen kämpfen um unseren Glauben und unsere Moral zu wahren u


DU sagtest doch eben: "Er wird verlieren", weil das so prophezeit ist. Ebenso ist doch prophezeit, dass sein "düsteres" Zeitalter kommen wird, also gegen was willst du kämpfen? Gegen die Bestimmung von Al-ilah?


Zitat von Aslan
Wer hat denn Punkt 4 und 5 gewählt? Hahahahahaaa
Genau DAS ist doch die Frucht des Baumes der Erkenntnis.
Besser kann man das Bibelwort nicht bestätigen.


deutlicher konnte ich es auch nicht formulieren.

Im Übrigen: ICH selbst war natürlich einer von denen, die Punkt 5 gewählt haben.


Zitat von Aslan
Und die Esoteriker sprechen vom Zeitalter des Wassermanns.
Blödsinn ist das alles.
Christen sprechen von der Wiederkunft Jesu auf Erden; von der Entrückung seiner Gemeinde.
Der Weltuntergang selbst ist noch etwas über 1000 Jahre hin.


Wieso Bldösinn? Sie sagen doch alle dasselbe, nennen's nur anders...?


Zitat von IK
Rafa hat wohl kaum den Christengott gemeint.


In dem Fall DOCH: Ich habe hier ziemlich wörtlich die Schlange zitiert.


Zitat von IK
Was ist so schlimm an Erkenntnis? Wieso soll ein Baum, der Wissen verspricht, schlimm sein?


äh ... das solltest du nun nicht deutsch verstehen: Es ist mit Wissen oder Erkenntnis übersetzt, es heißt aber im Original "da'ath". da'ath bedeutet neben Wissen und Erkenntnis auch MEINUNG und URTEILsfähigkeit. Der Mensch "verbricht" also, sich unabhängig von Gott eine eigene Meinung zu bilden und die Dinge selbst zu beurteilen und das hätte sich Jhwh gern als göttliches Recht vorbehalten wollen.


Zitat von grobian
Ich nenne mich selbst: "Antiker Gedankenklops".


wieso "antik"?



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RE: Satans Zeitalter

#12 von Instant Karma , 22.12.2011 21:14

Zitat von RAFA
In dem Fall DOCH: Ich habe hier ziemlich wörtlich die Schlange zitiert.



Ah! Hast du auch 5 angekreuzt? Willst du wirklich so sein wie der Christengott?

Zitat von RAFA
Der Mensch "verbricht" also, sich unabhängig von Gott eine eigene Meinung zu bilden und die Dinge selbst zu beurteilen und das hätte sich Jhwh gern als göttliches Recht vorbehalten wollen.



Sorry, aber ich bin mit diesen ganzen Logiklücken etwas überfordert: Gott ist abhängig von einem BAUM?!

 
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RE: Satans Zeitalter

#13 von RAFA , 22.12.2011 21:47

Zitat von IK
Willst du wirklich so sein wie der Christengott?


In dem Sinn, dass ich selbst entscheide, was ich für gut und böse halte: Ja, sicher!

Ach du meinst den Quatsch mit Angebetetwerden, Welterschaffen und sich den ganzen Tag mit Problemen vollblubbern zu lassen? Ja mei, also DAS ist ne Erfindung der Christen, die hat mit diesem Gott recht wenig zu tun


Zitat von IK
> Der Mensch "verbricht" also, sich unabhängig von Gott eine eigene Meinung zu bilden und die Dinge selbst zu beurteilen und das hätte sich Jhwh gern als göttliches Recht vorbehalten wollen.

Sorry, aber ich bin mit diesen ganzen Logiklücken etwas überfordert: Gott ist abhängig von einem BAUM?!


äh ... ja.
So dachte man sich das zumindest damals, als diese Geschichten auf kamen. Man war gerade im Begriff Ackerbau und Viehzucht zu erfinden und hielt das für das Tollste von der Welt. Klar, dass das auch die Götter machen - weil das so göttlich ist. Die Götter unterhielten sich göttliche Gärten. Aber faul waren sie auch und da beschlossen sie, sich Sklaven zu machen. Dann geht es wieder los, hey : Also manche Leute fanden Bäume und Agrarwirtschaft so derartig toll, dass sie fabulierten, die Götter ließen ihre Sklaven (=die Menschen) wie Pflanzen aus dem Boden wachsen! Andere Leute, die schon die Keramik erfunden hatten, fanden wiederum das so derartig neu und toll und genial, dass sie meinten, die Götter hätten ihre Sklaven aus Ton geformt. Allenfalls setzten die Götter ihre Menschensklaven in die göttlichen Gärten, damit sie diese bebauten und sie erlaubten ihren Sklaven auch, bei der Bewirtschaftung des Gartens von den Früchten zu essen, nur eben nicht von den beiden Bäumen, die mitten im göttlichen Garten standen, denn das waren die allertollsten Bäume, nämlich die des Lebens und der göttlichen da'ath....

In der Zwischenzeit waren die Menschen natürlich auch wieder gescheiter geworden und konnten sich den Baumscheiß auch selber nicht mehr so wirklich vorstellen, drum kamen da schon die ersten Ideen auf, es handle sich um GEISTIGE Bäume, die sinnbildlich zu verstehen seien. Da kam dann der Lebensbaum ala Kabbala auf und so.
Andernorts hatte man dann auch schon wieder neue Sachen erfunden, nämlich die Schrift. Wie immer war man sich natürlich darüber klar, dass das Ding so derartig toll und genial sei, so dass natürlich die Götter zuallererst damit hantierten. Das war dann die Epoche, wo es auf einmal megabyteweise heilige Schriften aus den göttlichen Sphären regnete.

Weißte, die Götter sind immer so die Stars, die immer alles Neue und Tolle natürlich auch gleich haben, bzw. schon längst hatten, wenn mensch es grad erst erfunden hatte.

Ja und nun muss man sich das so vorstellen, dass es also die ganze Zeit schon so im Volksglauben abging, die Legenden natürlich auch wuchsen inkl. stille-Post und dann kamen die ersten Ideen vom Monotheismus auf und diese ganzen tollen Götter und göttlichen Dinge von unsterblichen Schlangen, Bäumen an den Quellen der Flüsse (Euphrat und Tigris), göttlichen Gärten, heiligen Schriften, göttlichen Gesetzes-Stelen und königlich-heiligen Codices noch derartig umgemünzt und aneinander angepasst wurden, dass man sie nur EINEM Gott unterschieben konnte...

Ich find das eigentlich alles ganz einfach und logisch.



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RE: Satans Zeitalter

#14 von Instant Karma , 22.12.2011 22:00

Zitat von RAFA
Ich find das eigentlich alles ganz einfach und logisch.



Mir ist schon klar, wie sich der Murks historisch (in etwa) entwickelt hat. Nun dachte ich aber, wir reden IM Bibel-Kosmos und da macht es für mich keinen Sinn, dass ein allmächtiger Gott vor einem Baum den Hut zieht und seinen Willen nicht mehr durchbringt, weil - oh Schande - von eben diesem Baum gegessen wurde. Es macht weiters keinen Sinn, dass dieser allwissende Gott von diesem schrecklichen Apfelklau nichts gewusst oder geahnt hätt'. Also diese ganze Geschichte passt überhaupt nicht zu diesem Gott. Nur das Ende wo er Adam und Eva dann in einem Wutanfall aus dem Paradies wirft, da erkennt man den alten Choleriker dann wieder, so wie wir ihn lieben.

Zitat von RAFA

Ach du meinst den Quatsch mit Angebetetwerden, Welterschaffen und sich den ganzen Tag mit Problemen vollblubbern zu lassen? Ja mei, also DAS ist ne Erfindung der Christen, die hat mit diesem Gott recht wenig zu tun



Das ist aber genau das was ihn auszeichnet, laut Bibel. Welche Werke ziehst du denn zu Rate, um ihn zu bewerten?

 
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RE: Satans Zeitalter

#15 von RAFA , 22.12.2011 22:10

Zitat von IK
Nun dachte ich aber, wir reden IM Bibel-Kosmos und da macht es für mich keinen Sinn, dass ein allmächtiger Gott ...


Das mit der Allmacht ist doch die Erfindung der Christen: Sollen DIE doch schaun, wie sie das unter kriegen.

Mir fällt dazu eben nur ein, wie es wirklich war. Wenn man das ganze Zeug nämlich in dem Kontext nimmt, in dem es auch gemeint ist, ergibt das oft sogar auch noch einen recht vernünftigen SINN!


Zitat von IK
Es macht weiters keinen Sinn, dass dieser allwissende Gott von diesem schrecklichen Apfelklau nichts gewusst oder geahnt hätt'


Das mit der Allwissenheit ist doch auch bloß so ne Idee von... ja gut, auch im Zurvanismus gabs das schon und im Bundahishn wird erklärt, dass Ahura Mazda allwissend sei im Gegensatz zu Ahriman, der die Dinge immer nur dann weiß, wenn sie geschehen sind, das sog. "NACH-Wissen".


Zitat von IK
Also diese ganze Geschichte passt überhaupt nicht zu diesem Gott.


Nein. Das Ding, was die Christen heutzutage unter "Gott" verstehen passt überhaupt nicht zu diesem Gott aus der Bibel.


Zitat von IK
Das ist aber genau das was ihn auszeichnet, laut Bibel.


Ja, laut NEUEM Testament. Im alten Testament war das noch nicht so. Da zog der Gott noch eher kumpelhaft mit dem Volk mit, war präsent, man betete auch nicht zu ihm, sondern wenn man was von ihm wollte, dann REDETE man einfach mit ihm, der ließ auch ganz normal mit sich verhandeln, auch wenn er natürlich viel gescheiter war und alle Eventualitäten schon vorher mit einkalkuliert hatte, sodass er dann meistens auch Recht hatte.

Im Übrigen hielt man die Welt damals auch noch für sehr klein. Das Verhältnis zwischen dem Menschen zum Erschaffer der Welt war also bei weitem nicht GANZ so groß, ungefähr so wie zu einem etwas größerem König. Zum absoluten Überwesen wurde er dann erst in christlichen Zeiten, aber da hatte er auch gleichzeitig ausgeschissen und wurde durch einen Menschen namens Jesus ersetzt.



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