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RE: Wozu braucht man Gott?

#16 von RAFA , 18.02.2013 17:29

Zitat von IK
Mir sind imaginäre Freunde GRUNDSÄTZLICH ein Störfaktor.


Echt? Zu mir hat mal ein Kumpel gesagt: "Wichsen ist schöner als vögeln, weil so schön, wie man es sich beim Wichsen vorstellt, kann es beim Vögeln nie sein"

Ja, also dass sich das Ganze nur aufs Geistige bezieht, stört mich auch ganz gewaltig. Aber es IST nun mal so *seufz*1


Zitat von IK
...h Vader, Dr. Manhattan, Micky Maus oder was GANZ eigenes?


na, weil es den Gedanken wirklich braucht, dass der Typ vielleicht doch NICHT erfunden sein könnte.

Außerdem ist so ein total Eigenes echt überflüssig: man ist dann ja wieder nur ganz allein mit sich selbst. Genau DAS will ich ja vermeiden, denn der soll ja auch vor allem dann da sein, wenn ICH versage (also beim Sterben und besonders danach).

Drum klappt es auch nicht mit Micky Maus und Konsorten, weil niemand käme auf die Idee, dass einen so eine Figur nach dem Tod bewahrt oder dass einem die Micky Maus in irgendeiner Gefahrensituation hilft, nicht einmal durch das Eingeben rettender Ideen. Um so etwas von einer Gottheit zu erhoffen, muss man wenigstens in dem Augenblick bedingt an ihre Existenz glauben, weil sonst bringts das ja nicht.



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RE: Wozu braucht man Gott?

#17 von Instant Karma , 18.02.2013 19:41

Gut, aber streng genommen weißt du von den ganzen Mythen- und Sagengestalten doch AUCH, dass diese nur ausgedacht sind?

Zitat von RAFA
Echt?



Ich meinte jetzt eher die Art von Wesen, die ungefragt mit mir sprechen. Es gibt außerhalb des Kopfes ja schon genug Nervensägen.


 
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RE: Wozu braucht man Gott?

#18 von Loki666 , 18.02.2013 20:08

Ich denke so ein Gott oder Satan muss einem was geben, auf welche Art auch immer, man muss sich damit identifizieren können und natürlich braucht niemand ne Nervensäge im Kopf. Wie immer man es nennt , ich denke es muss der Natur des Menschen entsprechen. Was bedeutet man könnte Menschen foltern "wie die Sau", wenn die was nicht glauben, glauben die es halt nicht. Die Person wird höchstens lügen, dmit der Schmerz aufhört. Vieleicht passen Sagengestalten gut in die Natur vieler Meschen, den sie verkörpern ja gezielt Sachen oder Vorstellungen.


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RE: Wozu braucht man Gott?

#19 von Instant Karma , 18.02.2013 20:31

Ich glaube ja, dahinter steckt ein ganz anderes, noch nicht angesprochenes Phänomen: Romantik.

 
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RE: Wozu braucht man Gott?

#20 von RAFA , 18.02.2013 21:29

Zitat von IK
Gut, aber streng genommen weißt du von den ganzen Mythen- und Sagengestalten doch AUCH, dass diese nur ausgedacht sind?


Das ist wie bei einer tödlichen Krankheit: man mag zwar wissen, dass man sie hat, aber der Überlebenswille ist so mächtig, dass man auf irgendwelche kuriosen Heilungen oder sonst was hofft, so lange es eben geht, auch wenn man eigentlich weiß, dass das alles Firlefanz ist und einem einfach nix mehr hilft, weil man eine 100%ig tödliche Krankheit hat. Die tödliche Krankheit ist ganz einfach das Altern und Sterben und ich finde es so derartig entsetzlich, dass ich eher noch an die Micky Maus glauben wollte, bevor ich akzeptiere, dass ich echt einfach futsch und weg bin (das Leben nach dem Tod war auch schon immer mein Hauptmotiv bezüglich Religion).



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RE: Wozu braucht man Gott?

#21 von Instant Karma , 18.02.2013 21:54

Aus dem Grunde bin ich Transhumanist. Unser Ziel ist es, das Faktum des Sterbens nicht mit Glauben und Hoffnung zu überwinden, sondern mit Wissenschaft und Technik.
Daraus entstand das Brückenmodell: Du musst es irgendwie managen bis zu einer Brücke am Leben zu bleiben, die dein Leben bis zur nächsten Brücke verlängert usw..
Also vom Zeitalter der Gentechnik ins Zeitalter der Nanotechnik etc..

Naja, und wenn du da halt irgendwas vermasselst, kannst dich immer noch einfrieren lassen. Beim derzeitigen Stand der Kryonik ist das Risiko zwar groß, dass man nie wieder aufwacht, aber es ist immer noch kleiner, als gar nichts zu machen. Glaube an übernatürlichen Kram kann dazu beitragen, sein Sterben zu ignorieren, so dass es einen halt nicht mehr stört. ICH finde aber sinnvoll, dass es mich stört. Denn dadurch bekomme ich den Antrieb, es zu verhindern, bzw., es zu versuchen.


 
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RE: Wozu braucht man Gott?

#22 von Loki666 , 18.02.2013 22:01

Ich mache mir da keine "Platte" wenn ich weg bin , bin ich weg. Was bedeutet nichts mehr erleiden oder erdzulden zu müssen, so gesehen ist der Tod eine Erlösung, aber das ganze Religionsgewäsch macht den Menschen unnötig Angst. "Ich gehöre zum Verfall und der Verfall zu mir, wie das Tageslicht zu Sonne." Das ist der natürliche Kreislauf. Ohne den Tod findet das Leben gar nicht statt und wär sicher auch nicht so schätzenswert. "Hel" ist da ein gutes Symbol für. Der tod ist keine Krankheit sondern der Preis des Lebens, aber auch der Weiterentwickelung. Ich mache mir ehr um mein "Erbe" sogen, was ich so hinterlasse, auch wenns doof ist.


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RE: Wozu braucht man Gott?

#23 von Instant Karma , 18.02.2013 22:08

Zitat von Loki666
Das ist der natürliche Kreislauf.



Ich scheiß auf die Natur! Meine Existenz ist mir wichtiger.

Zitat von Loki666
Ohne den Tod findet das Leben gar nicht statt und wär sicher auch nicht so schätzenswert.



Also das finde ich überhaupt nicht! Ich schätze das Leben weil es so unheimlich viele Dinge darin gibt, die mir Spaß bringen und es auch immer wieder Neues zu entdecken gibt, was mir Spaß bringt. Der Tod ist das ENDE dieses vergnüglichen Kreislaufs und daran kann ich beim besten Willen nichts Positives finden. Vielleicht irgendwann mal nach x-Tausend Jahren. Aber so 70, 80 jahre sind mir echt zu wenig.

 
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RE: Wozu braucht man Gott?

#24 von Loki666 , 18.02.2013 22:14

Es bringt doch aber nix, zu "flennen" wenn man es nach jetzigem Stand der Wissenschaft eh nicht ändern kann und sicher finde ich das Leben auch schön, benau deswegen versue ich es mir nicht mit dem Gedanken an mein Ende, was eh kommt. Da hift mir auch kein eingebildeter Gott. Die meisten hätten eh kein 2. Leben verdient, weil sie ihr Ersten mit diversen Religionen verschwendet haben. Weil sie praktisch aufs Lebel generell geschissen haben und nicht nur aufs Eigene.


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RE: Wozu braucht man Gott?

#25 von Instant Karma , 18.02.2013 22:23

Zitat von Loki666
Es bringt doch aber nix, zu "flennen"



Der Transhumanist flennt nicht; er freut sich!

Zitat von Loki666
wenn man es nach jetzigem Stand der Wissenschaft eh nicht ändern kann



Das Wesen der Wissenschaft ist, dass der jeweilige Stand nicht bestehen bleibt. Biologie und Medizin ist just zur Informationstechnologie geworden und profitiert damit ebenso vom exponentiellen Wachstum. Es ist nicht eine Frage des OBs, sondern des WANNs. Drum versuche ich, halbwegs gesund zu leben, damit ich meine Chancen optimiere. Das ist auch bitter nötig, denn ich habe früher viel Raubbau an mir getrieben. Also, selbst wenn ich mein tolles Ziel nicht erreiche, hat mein Glaube immer noch Effekte, die sich positiv auf meine Lebenserwartung auswirken.

 
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RE: Wozu braucht man Gott?

#26 von Loki666 , 18.02.2013 22:37

Sagen wir mal es klappt alles und unsere Sterblichen Hüllen, sind nicht mehr sterblich und regenerieren sich ständig neu, dan werden wir auf lange sich "schmarotzende Legionen" sein die alles restlos zerstören, für Rohstoffe Essen wasser uns so weiter. Dann killen wir diese Welt noch schneller und erbarmungloser, als wir es eh schon tun. Wer enscheidet dann eigendlich wer sterben muss und wer nicht? Und d ist Leben noch was wert, wenn man praktisch nichts neues mehr erfahren kann weil man in seiner Lebensspanne wirklich alles kennen gelernt hat? Ich meine das könnten theoretisch Millionen von Jahre sein, die einer lebt.


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RE: Wozu braucht man Gott?

#27 von Instant Karma , 18.02.2013 23:35

Du stellst dir die Zukunft ein wenig so vor, wie die Neuzeitler sich die heutige Gegenwart: Wie soll das nur werden wenn bald jeder mobil ist? Dann werden wir ja alle am Pferdekot ersticken!

Nein Loki, das ist eine sehr eindimensionale Vorstellung, die du da von der Zukunft hast. Schau, Anfang des letzten Jahrhunderts musste ein Bauer arbeiten, um vier Personen zu ernähren. Heute ernährt ein Landwirt rund 150 Leute, dank zunehmender Mechanisierung.
Es ist aber nicht nur so, dass die Gewinnung und Ausbeute von Lebensmitteln immer effizienter und effektiver wird. Neue Technologien haben auch immer weniger Bedarf. Es wird soweit gehen, dass sogar unser Leben im Rohstoffbedarf sinken wird. Oder glaubst du wirklich, ich habe weiterhin vor, in so einer verletzlichen Fleischhülle vor mich hin zu wandeln? Es geht doch jetzt schon los, dass wir immer mehr zu Cyborgs werden. Die ersten Behinderten haben schon ihre Implantate und bald werden Augmentierungen auch dazu benutzt werden können, die Körper von Gesunden zu verbessern. Und ja... wer sagt eigentlich, dass wir unbedingt einen Körper haben müssen, in der Form wie er grad ist?

Zitat von Loki666
Dann killen wir diese Welt noch schneller und erbarmungloser, als wir es eh schon tun.



Und? Lieber die Welt als mich!

Zitat von Loki666
Wer enscheidet dann eigendlich wer sterben muss und wer nicht?



Am Humansten wäre es wohl, wenn das jeder für sich selbst entscheiden kann.

Zitat von Loki666
Und d ist Leben noch was wert, wenn man praktisch nichts neues mehr erfahren kann weil man in seiner Lebensspanne wirklich alles kennen gelernt hat? Ich meine das könnten theoretisch Millionen von Jahre sein, die einer lebt.



Ich denke, dass es immer Neues zum lernen und erfahren gibt, weil ja auch immer wieder Neues geschaffen wird. Wenn man keinen Bock mehr hat, kann man es ja jeder Zeit beenden. Ich möchte aber schon gerne die Wahl darüber haben, weil ich ganz gut selbst bestimmen kann was ich will und was nicht.


 
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RE: Wozu braucht man Gott?

#28 von Loki666 , 19.02.2013 00:15

Ok, das wor spontan etwas platt, die Kernaussage ist wohl ehr, das vieles zu bedenken sein wird und das mit den Inplantan, sagst du ja gnau dem Richtigen =). Ich hätte kein Problem damit, stellenweise noch "sythetischer" zu sein. es wäre aber Chick wenn das ohne Narben abginge, denn bei mir kann man Die teiweise sehen. Mir ist nämlich klar das "Fleisch" seine Grenzen hat.


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RE: Wozu braucht man Gott?

#29 von 667-NeighbourOfTheBeast , 19.02.2013 10:05

Zitat von funnyman im Beitrag RE: Der Papst tritt zurück!
Zitat von RAFA im Beitrag #16
[quote="IK"]Mir sind imaginäre Freunde GRUNDSÄTZLICH ein Störfaktor.
Echt? Zu mir hat mal ein Kumpel gesagt: "Wichsen ist schöner als vögeln, weil so schön, wie man es sich beim Wichsen vorstellt, kann es beim Vögeln nie sein"
Wie bitte? Was hat der denn bitte gepimpert, was so schlecht im Bett ist?


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RE: Wozu braucht man Gott?

#30 von Gastschreibär ( Gast ) , 19.02.2013 10:55

Wozu braucht man Gott? Na um alles zu erklären was bis jetzt unerklärlich ist. Das wäre die kürzeste und einfachste Antwort.
Die Frage ob der Mensch, oder die Menschheit, in diesem riesigen Universum wirklich so wichtig ist um das ein Gott dafür nötig wäre ist müßig. Die Frage könnte sich auch eines meiner weißen oder roten Blutkörperchen stellen. Nur wenn der "riesige" Körper in dem sie kreisen an Herzversagen stirbt, nun dann hat sich die Existenz der Blutkörperchen ebenfalls erübrigt. Will heißen, eines hängt vom Anderen ab. Ohne Vergleich hat die Menschheit keine Möglichkeit zu sagen wie groß oder klein das Universum ist. So können wir nicht mal ausschließen ein vergessenes Reagenzglas im Labor eines Aliens zu sein. Auf diese Denkweise finden wir wohl nie raus warum wir sind oder ob es einen Gott braucht.
Jeder kann also lediglich für sich persönlich sagen ob und wofür er einen Gott braucht. Ich brauche ihn weil ich einfach nicht glauben kann das aus "Nichts" ein "Etwas" wird. Denn das ist für mich genauso Blödsinn wie ein leibhaftiger Gott der die Welt erschaffen hat. Denn wo kommt dann er her? Ein Paradoxon in jedweder Hinsicht also. Drum glaube ich an "Etwas" das ich lediglich nicht verstehen kann weil mein Verstand nicht über sich selbst hinaus blicken kann. Das Einzige was ich mir versuche zu verkneifen ist Eigenschaften in dieses "Etwas" zu interpretieren.
Ergo, meine Antwort, ja ich brauche einen "Gott" (Etwas) damit ich beim nachdenken über die Unendlichkeit nicht ende wie Gödel :-)

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