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Bedingungsloses Grundeinkommen

#1 von Freigeist , 07.06.2016 08:01

Habe mir mal darüber Gedanken gemacht. Eigentlich halte ich so etwas für völlig daneben. Aber bei unserem gegenwärtigen Wirtschaftssystem eine interessante Alternative/Ergänzung. Zumindest dann, wenn wieder Einfuhrzölle erhoben werden: Die Gesellschaft besitzt Geld und will dieses ausgeben. Die Wirtschaft will Umsatz/Gewinne. Will diese nun "billig" verkaufen, wird sie durch die Zölle gezwungen, an Ort zu produzieren.
Ein Mensch, der "seinem Beruf" nachkommt, wird auch in einer solchen Situation weiterarbeiten. Auf diese Weise bekommen (echte) Berufe wieder zu Ansehen.
Tatsache ist heutzutage, daß Berufe mehr oder weniger abgeschafft sind. Es gibt nur noch Jobs - egal wie viel damit verdient wird: Es geht nur noch um Geld - wodurch die "Berufswahl" stattfindet. Es gibt viele Betätigungsfelder, mit denen nicht oder kaum Geld verdient wird, welche aber trotzdem eine Bereicherung für eine (sich entwickelnde) Gesellschaft darstellen. Man unterscheide dabei auch die Begriffe Bildung und Ausbildung. Nicht umsonst setzt man heute in erster Linie auf Ausbildung, womit aber in erster Linie so etwas wie "Domtieren" gemeint ist - Bildung passiert unabhängig und frei.
...

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RE: Bedingungsloses Grundeinkommen

#2 von Bierbaron , 31.08.2016 00:18

Zitat von Freigeist im Beitrag #1
Es gibt nur noch Jobs - egal wie viel damit verdient wird: Es geht nur noch um Geld - wodurch die "Berufswahl" stattfindet. Es gibt viele Betätigungsfelder, mit denen nicht oder kaum Geld verdient wird, welche aber trotzdem eine Bereicherung für eine (sich entwickelnde) Gesellschaft darstellen. Man unterscheide dabei auch die Begriffe Bildung und Ausbildung. Nicht umsonst setzt man heute in erster Linie auf Ausbildung, womit aber in erster Linie so etwas wie "Domtieren" gemeint ist - Bildung passiert unabhängig und frei.
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Ich unterscheide da auch gerne zwischen dem was man bekommt und dem was man verdient (erwirtschaftet). Bei Lohnarbeit o.ä. halte ich es ohnehin für unzutreffend von verdienen zu sprechen. Es ist ja nicht so, dass Arbeitnehmer vom Arbeitgeber soviel bekommen wie sie verdienen. Das was Arbeitnehmer verdienen (erwirtschaften) bekommen die Arbeitgeber (abzüglich Steuern usw.) und geben davon einen festgelegten Betrag, der unabhängig davon ist wieviel erwirtschaftet wurde, an die Arbeitnehmer ZURÜCK.

Deswegen muss man es auch nicht zwangsläufig so sehen, dass bei schlecht bezahlten Jobs weniger verdient wird. Die Arbeitgeber, geben bei schlecht bezahlten Jobs, einfach nur weniger von dem was die Arbeitnehmer verdienen zurück. Damit verwandt ist auch die Lüge vom Fachkräftemangel, bei der es überwiegend nur darum geht, den Anteil von Fachkräften unter den Arbeitslosen zu erhöhen um die Löhne zu drücken.


www.erwaehnenswertes.de

Wir sind Brot, Widerstand ist zwecklos!

http://www.youtube.com/watch?v=VJjVkCGy36I

 
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RE: Bedingungsloses Grundeinkommen

#3 von Freigeist , 06.03.2017 13:00

Schlecht bezahlte Jobs
Sicherlich mag es qualitativ unterschiedliche Arbeiten geben. Aber sollte jemand einen anderen wegen seiner Arbeit herabwürdigen, so sollte dieser dazu verurteilt werden, diesen Job mal selber machen zu müssen (Eitelkeit). Oder er wird mal ausgeschlossen vom "System" - soll er doch dann seinen "Dreck", ... selber wegmachen.

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