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RE: Tempel und Gemeindehäuser der Kirche Jesu Christi

#16 von Erbse , 30.04.2012 21:52

Zitat von G Punkt

http://forum.mormonentum.de/18243.html

http://www.mormonismusschatten.de.tl/-Ue...000-pro-Tag.htm

http://www.mormonentum.de/kirchen/hlt/finanzen.html



Ich kenne Deine Quellen. Sie sind nicht seriös. In Deutschland sind die Gemeinden so arm, dass die Kirche noch draufzahlt, um den Unterhalt der Gebäude zu bezahlen. Es gibt noch viel ärmere Länder wie zum Beispiel Mexiko. Das bedeutet, das die Kirche ihre Einnahmen ständig umschichten muß. Von den reicheren Gemeinden in die ärmeren. Und wenn Du glaubst, die Kirche bereichert sich, dann irrst Du Dich. Sie besitzt zwar Farmen und Fabriken. Aber das, was da ehrenamtlich prodiziert wird, ist nicht für den Verkauf bestimmt, sondern wird an die Armen verschenkt.

Schau Dir mal dieses Video an:



Wo also werden Menschen ausgebeutet? Und wo bleibt das Geld der Kirche?

Würde die Kirche ihre Finanzen offenlegen, wäre sie schön dumm. Dann nämlich würden auch noch ihre Finanzen öffentlich zerpflückt werden.


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RE: Tempel und Gemeindehäuser der Kirche Jesu Christi

#17 von G Punkt , 30.04.2012 23:11

Das siehst du, wenn du siehst, wie deine Kirche die behandelt, die kerinen Zehnten zahlen können. Und bei denen, die unentgeldlich in den USAfür die Kirche schuften.

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RE: Tempel und Gemeindehäuser der Kirche Jesu Christi

#18 von grobian , 01.05.2012 08:10

Du sollst Gott den Herrn lieben und für die anderen Herrn arbeiten bis an den Händen schwielen.

 
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RE: Tempel und Gemeindehäuser der Kirche Jesu Christi

#19 von Erbse , 01.05.2012 09:04

Zitat von G Punkt
Das siehst du, wenn du siehst, wie deine Kirche die behandelt, die kerinen Zehnten zahlen können. Und bei denen, die unentgeldlich in den USAfür die Kirche schuften.


Ich sehe was, was Du nicht siehst. Ich finde es schon beinahe komisch, wie Du argumentierst. Einerseits haust Du mit Ex-Mormonen-Argumenten herum, andererseits weißt Du offensichtlich nichts über unsere Kirche und obendrein hast Du Dich ohnehin schon festgelegt, gegen Religionen zu sein.

Wer so argumentiert, mauert sich selbst mit seinen eigenen Argumenten ein. Da ist jede Diskussion überflüssig.

Aber nun beantworte mir doch mal diese eine Frage: Warum arbeiten Menschen unentgeltlich für die Kirche, wenn das Werk ihrer Hände an die Armen verschenkt wird? Oder warum opfern die Mormonen so viel Zeit, um anderen Menschen zu helfen?

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RE: Tempel und Gemeindehäuser der Kirche Jesu Christi

#20 von G Punkt , 01.05.2012 10:06

Weil sie hoffen, dafür nach der Auferstehung belohnt zu werden. Als Priester und Priesterin, als König und Königin, als Erschaffer neuer Welten, wie Mormonen glauben.
Und noch etwas: Ich weiß über deinen Glauben mehr als genug, und zwar aus MORMONENQUELLEN!


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RE: Tempel und Gemeindehäuser der Kirche Jesu Christi

#21 von Erbse , 01.05.2012 10:55

Vielleicht möchten sie auch etwas tun, weil sie ihre Mitmenschen lieben?

Klar, aus Mormonenquellen. Schließlich sind die öffentlich und nicht geheim. Sie sind sogar zuverlässig. Wichtig ist allerdings, dass sie auch richtig zitiert und verstanden werden. Sie sind mehr für Historiker gedacht, die eine ernsthafte und professionelle Recherche machen und diese Quellen historisch einordnen können.


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RE: Tempel und Gemeindehäuser der Kirche Jesu Christi

#22 von Salih , 01.05.2012 11:18

Zitat von G Punkt
Weil sie hoffen, dafür nach der Auferstehung belohnt zu werden. Als Priester und Priesterin, als König und Königin, als Erschaffer neuer Welten, wie Mormonen glauben.
Und noch etwas: Ich weiß über deinen Glauben mehr als genug, und zwar aus MORMONENQUELLEN!

Linda?


,,Es war nicht das Schwert, das dem Islam seinen Platz in der Geschichte beschert hat. Es war die Einfachheit, die absolute Bescheidenheit des Propheten Muhammad. Es war seine peinlich genaue Beachtung von Versprechen, die intensive Hingabe zu Freunden und Anhängern, seine Furchtlosigkeit und sein fester Glaube an Gott und seine eigene Mission''
- Mahatma Gandhi

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RE: Tempel und Gemeindehäuser der Kirche Jesu Christi

#23 von G Punkt , 02.05.2012 07:03

Zitat von Salih

Zitat von G Punkt
Weil sie hoffen, dafür nach der Auferstehung belohnt zu werden. Als Priester und Priesterin, als König und Königin, als Erschaffer neuer Welten, wie Mormonen glauben.
Und noch etwas: Ich weiß über deinen Glauben mehr als genug, und zwar aus MORMONENQUELLEN!

Linda?




Es gibt im Netz viele, die sich mit den Mormonen berfassen, und die meisten benutzen dazu die Schriften der Mormonen, um sie zu widerlegen. Linda hatte, soweit ich mir alles hier angelesen hatte, als ehemalige Mormonin von ihren Erfahrungen berichtet, während ich das ganze Thema eher akademisch betrachte. Ich hatte das Glück, in keine Sekte hineingeboren worden zu sein, um so indoktriniert zu werden. Meine Eltern sind Kirchensteuerzahler ohne Kirchenbindung gewesen, und so wuchs ich auf.
Und noch etwas: Im Gegensatz zu Linda bin ich kein Fake!


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RE: Tempel und Gemeindehäuser der Kirche Jesu Christi

#24 von Erbse , 02.05.2012 09:25

Zitat von G Punkt

Es gibt im Netz viele, die sich mit den Mormonen berfassen, und die meisten benutzen dazu die Schriften der Mormonen, um sie zu widerlegen. Linda hatte, soweit ich mir alles hier angelesen hatte, als ehemalige Mormonin von ihren Erfahrungen berichtet, während ich das ganze Thema eher akademisch betrachte.



Akademisch !!!

Na dann schau Dir mal diese Website an. Das ist unsere Universität. Mit 30 000 Studenten die größte kircheneigene Universität der USA. Vielleicht kannst Du dich da immatrikulieren lassen und Religionswissenschaften studieren.

Oder wie wäre es dabei gleich mit einen Abstecher nach Jerusalem in das Jerusalem Center um dort Nahoststudien zu betreiben? Ein paar Vorlesungen von jüdischen oder islamischen Professoren wäre doch auch ganz nett?

Wenn also schon akademisch, dann bitte richtig. Und nicht diese Ansichten von Exmormonen oder Sektenaufklärern.

Wir bauen also nicht nur Tempel und Gemeindehäuser. Wir haben auch Bildungseinrichtungen gebaut.


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RE: Tempel und Gemeindehäuser der Kirche Jesu Christi

#25 von G Punkt , 02.05.2012 10:52

Die "Brigham Young University", von denen du redest, ist unlängst wegen eines Falles von Kindesmissbrauch in den Schlagzeilen gewesen. Und, da darf nur der studieren, der sich an die mormonischen Regeln hält (z.B. kein Sex vor der Ehe, keine homosexuellen Aktivitäten, und kein Schwangerschaftsabbruch).
Da wird nicht nur "akademisches" Wissen gelehrt, sondern auch oft in einem mormonischen Zusammenhang. Z.B. im Bereich Archäologie, wenn es um altamerikanische Studien geht. Da wird immer noch naiv geglaubt, dass das Buch Mormon von den Vorfahren der heutigen Indianern verfaßt wurde.
Hier ein Erlebnisbericht:

Zitat
Provo, Utah

Auf diese Woche bin ich besonders gespannt, und tatsächlich, Utah ist ein bisschen wie ein Besuch auf einem anderen Stern. Eintauchen in fantastische Landschaften und einmalige Einblicke in die Kirche der Mormonen.
Beim ersten Rundgang durch die Brigham Young University sieht eigentlich alles so aus wie an einer gewöhnlichen Uni. Die Studenten sehen aus, wie Studenten eben aussehen, auffällig höchstens, dass relativ viele Kinder an der Hand halten. Später erfahren wir dann, dass über die Hälfte der Studenten bereits verheiratet ist. Das durchschnittliche Heiratsalter liegt bei 22. Den Mormonen ist Sex vor der Ehe verboten, Scheidung übrigens auch. Natürlich kommt trotzdem beides in Utah vor. Doch am College kann es einen im Extremfall den Studienplatz kosten. Wer an der renommierten Uni studiert, muss die Regeln akzeptieren. Dazu gehört auch der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten. Außerdem muss jeder hier ein paar Kurse Religion belegen, egal was er sonst studiert. Dafür sind die Gebühren vergleichsweise gering und die Ausstattung exzellent. Im Kommunikationsinstitut haben sie ein professionelles, voll ausgestattetes Fernsehstudio, digitale Kameras und Schnittplätze. Davon kann man an deutschen Unis nur träumen. Jeden Tag produzieren sie hier eine Stunde Programm, das im Kabel ausgestrahlt wird. Selbst Werbung gibt’s, meistens für die Church of Jesus Christ of Latter-Day Saints, wie sich die Mormonenkirche selbst nennt.
Wir treffen niemanden, der die strengen Vorschriften innerhalb der Kirche oder auf dem Campus in Frage stellt. Ganz im Gegenteil. Die Studenten seien meist konservativer als ihre Lehrer, erzählt unser host Dale Cressmann. Das gilt auch politisch. Der demokratische Senator Reid (ebenfalls Mormone) hat deshalb keinen leichten Stand, als er die riesige Basketballhalle betritt. Vizepräsident Dick Cheney haben sie hier vor ein paar Monaten noch frenetisch bejubelt, Reid erntet allenfalls höflichen Applaus.
Ein Höhepunkt wird die Fahrt nach Salt Lake City, so etwas wie die „Zentrale“ der Mormonen. Es ist ein bisschen wie religiöses Disneyland. Ein riesiger Tempel, der irgendwie unwirklich aussieht. Das Family Center mit einem hollywoodreifen Film, zu dem die Musik extra von einem großen Orchester komponiert und eingespielt wurde. Und ein angestrahlter Jesus vor einen Sternenfirmament, der in verschiedenen Sprachen zu den Besuchern spricht. Schließlich der Termin, um den uns alle Stundenten beneidet haben, als träfen wir einen Popstar. Dieter F. Uchtdorf, früher Pilot bei der Lufthansa und heute einer der 12 Apostel, empfängt uns. Der Deutsche hat eines der höchsten Kirchenämter inne. Zu uns ist er alles andere als abgehoben. Er ist sehr offen, wir diskutieren kontrovers. Wieder eine dieser positiven Überraschungen auf unserer Reise.
Nach vier Tagen Uni und Mormonen fahren Sylvia, Anne-Katrin und ich noch für drei Tage in die grandiosen Nationalparks von Utah. Sonnenuntergang bei 25 Grad im Arches Nationalpark — Sonnenaufgang bei minus 5 im Bryce Canyon und dazwischen Canyonlands, Goblin Valley und Capital Reef Nationalpark. Ein Feuerwerk für die Augen, das unvergessen bleibt.
Quelle: http://www.riasberlin.de/rcom-exch/rcod-exch-usa-07F.html, Hervorhebungen von mir



Oder hier:

Zitat
Wurden lesbische Frauen an der BYU genauso Elektroschocks und Aversionstherapien unterzogen, wie es bei schwulen Männern war? Quelle: http://irrglaube.parlaris.com/sutra2557....4519e455f2984cb



Und hier:

Zitat
Besonders stark in die Kritik von außen geriet der Punkt des Verhaltenskodex, der eine sexuelle Beziehung nur zwischen miteinander verheirateten hetereosexuellen Partnern zulässt. Wer sich nicht daran hält, kann von der Universität verwiesen werden. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Brigham_Young_University



Fazit: Das ist KEINE Uni, wo ich gerne studiert hätte. Hier wird von den Studenten, Angestellten und Lehrern verlangt, sich einer fundamentalistischen Religion unterzuordnen, die, wie im Internet anhand mormonischer Quellen belegt, auf Sand gebaut ist.

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RE: Tempel und Gemeindehäuser der Kirche Jesu Christi

#26 von Erbse , 02.05.2012 11:11

Zitat
Provo, Utah
...
Den Mormonen ist Sex vor der Ehe verboten, Scheidung übrigens auch.


Scheidung ist nicht verboten. Da hat sich der Verfasser geirrt.

Zitat

Oder hier:

Zitat
Wurden lesbische Frauen an der BYU genauso Elektroschocks und Aversionstherapien unterzogen, wie es bei schwulen Männern war? Quelle: http://irrglaube.parlaris.com/sutra2557....4519e455f2984cb




Belege das bitte. Die angegebene Quelle ist nur eine Sekundärquelle. Woher haben die das?

Zitat


Und hier:

Zitat
Besonders stark in die Kritik von außen geriet der Punkt des Verhaltenskodex, der eine sexuelle Beziehung nur zwischen miteinander verheirateten hetereosexuellen Partnern zulässt. Wer sich nicht daran hält, kann von der Universität verwiesen werden. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Brigham_Young_University



Fazit: Das ist KEINE Uni, wo ich gerne studiert hätte. Hier wird von den Studenten, Angestellten und Lehrern verlangt, sich einer fundamentalistischen Religion unterzuordnen, die, wie im Internet anhand mormonischer Quellen belegt, auf Sand gebaut ist.





Du musst ja nicht. Es gibt ja auch Uni's wo von den Studenten ein anderes Verhalten erwartet wird.


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RE: Tempel und Gemeindehäuser der Kirche Jesu Christi

#27 von G Punkt , 02.05.2012 12:34

Aber gerne:





Falls Dir das nicht reicht, hier etwas Schriftliches Quelle: http://www.connellodonovan.com/lgbtmormons.html:

Zitat
On September 5, 1935, New York University professor Dr. Louis W. Max informed a meeting of the American Psychological Association (APA) that he has successfully treated a "partially fetishistic" homosexual neurosis with electric shock therapy delivered at "intensities considerably higher than those usually employed on human subjects," the first documented instance of aversion therapy used to "cure" homosexuality. (Note that the APA's 2007 Task Force on Appropriate Therapeutic Responses to Sexual Orientation has concluded that "efforts to change sexual orienation are unlikely to be successful and involve some risk of harm.") As far as I can tell, the earliest experiments with aversive therapies at BYU to "cure" homosexuality date to the mid-1960s and were spearheaded by D. Eugene Thorne, head of BYU's Psychology Dept. By 1968, he had gained enough information to report his findings from BYU in a paper given in San Francisco that year for the annual convention of the American Psychological Association. Then in 1969, school administration became more careful in its use of controversial therapies for treating "sexual deviancy" as they put it. The administration publicly claimed that use of such therapies had been curtailed but unofficially they continued unabated. BYU's Academic Vice President, Robert Thomas, advised college deans to alert those who were using aversive therapies to be "particularly cautious in utilizing them" not because they might prove harmful per se, but out of fear for law suits.



Dieses führte an der BYU zu Hexenjagden, wenn jemand homosexuell war:

Zitat
The "Witch Hunts of 1968"
Finally in 1967 Wilkinson received approval to ask Mormon bishops at BYU to provide the BYU Standard Office with lists of students who were "inactive in the church" or who had confessed to "not living the standards of the church". Unwittingly, this would lead to a massive "witch hunt" for Gay Mormons both at BYU and within the church at large. With Wilson now obtaining lists of inactive and "unworthy" students, the numbers of students visiting the Standards Office subsequently rose dramatically. The first year of the new policy, Standards counselled seventy- two students who were "suspected of homosexual activity". The report of this high number "flabbergasted" BYU and church leaders, spurring them to action. [141] The administration began to keep security files on suspected Gay students, facutly and staff, school officials collaborated with local police to entrap campus Gays, student spying was encouraged and expanded [142], and expulsions from the school increased significantly. Even prospective teachers at the Language Training Mission on BYU campus had to be interviewed by a General Authority, because a "homosexual ring" had seemingly infiltrated the campus. Church leaders wanted to be assured that no Lesbians or Gay men were teaching the missionaries at the language school for missionaries.[143] On campus entrapment by local and campus police reached a peak in the late 70s (see the Chipman case below) and continued well into the 1990s: in 1992, a Gay PhD candidate named Don R******** was almost entrapped at the Harold B. Lee Library bathrooms by undercover Orem City police officers. [144] Gay (but deeply closeted at the time) missionary Buckley Jeppson was interviewed on September 10, 1968 by Elder Loren C. Dunn. Dunn was visiting the missions in Columbia to hold conferences and meet with missionaries privately. Jeppson's journal for that date reports that a fellow missionary was stationed outside Dunn's door to time each missionary interview, knocking at 2.5 minutes as a warning that time was almost up. Jeppson initially thought Dunn was asking the missionaries about missionary work, his family, or how his mission was going. To his utter shock, instead Dunn was simply asking each missionary, "Are you homosexual and do you have a problem with masturbation?"
As part of the student spy program initiated by BYU administration in 1967, Gay student E. Donald Attridge was recruited to be an informant after he was outed by another student he had been intimate with named Brent. Don Attridge had befriended a "flamboyant costumer" in the Drama Department named George. After kissing each other, George told Don that he had "passed the test" and began introducing Don around to the social network of Gay students. This group would usually meet at the step-down lounge in the Wilkinson Center and then go out to socialize, sometimes even driving the sixty miles north to visit the Radio City Lounge gay bar in Salt Lake. Around January of 1968, Don met Gay anthropology student Brent while studying in the library. Brent was apparently a 17 year-old freshman, although Attridge did not realize his age. Eventually they shared "affection and a form of sexual intimacy" with each other, but then Brent disappeared. Around early March, Don was called in to see Kenneth A. Lauritzen, head of the Standards Office. Brent's girlfriend had found out he had been intimate with Attridge, and in turn she told her bishop who then informed Kenneth Lauritzen. Don Attridge denied all charges and left Lauritzen's office, hoping for the best. Unfortunately his nightmare was only beginning. Lauritzen interrogated Attridge a second time, now threatening to press charges for statutory rape of a minor...that is, unless Attridge would provide a list of names of other homosexual students. Then Attridge was immediately expelled from the University, lost all his college loans, and was fired from his campus job as a janitor at the Harris Fine Arts Center, leaving him "broke financially and emotionally".
After being suspended from BYU, Attridge was manipulated into spying after a heavy-handed meeting with (and several follow-up phone calls) from Apostle Spencer Kimball, who promised Attridge that the reason he wanted a list of Gay students from Attridge was "to help them". Don later recalled, "I imagined a discussion group with all the gay group attending with Apostle Kimball helping us all". He trusted the church leaders and felt that they would help him to understand that, "If I were so repulsive to God maybe now the leaders could show me how to change? Maybe there would arise a plan to help all of us work out the situation of being homosexual and being members of the Church." Indeed there was a plan involved, but through it the lives of many people were destroyed, not assisted. Attridge almost single-handedly instigated the devastating "Witch Hunts of 1968", as they came to be called. Sometime towards early spring of 1968, Attridge attended a large party of Gay students at a private home in the Provo area. Although he knew almost no one there, he tried to introduce himself to everyone there, carefully noting their names. Attridge also snooped into a Gay friends "little black book" and noted many of the names therein, adding them to his list for Kimball. Although he was to turn this list into Kimball at his Provo apartment, Kimball called and told him instead to meet him at the basement lobby of the Wilkinson Center. Knowing that Attridge was financially destitute now because of the church and school's reaction, Kimbally gave Attridge a loan of $30 and Attridge gave Kimball the list of names, believing that the end would be the loving assistance promised by Kimball. Instead a storm of scandal and controversy broke out with far-reaching consequences for all involved.
Kimball contacted those people on the list, told them that they had been caught, informed them that Don Attridge had turned them in (which could have seriously endangered Attridge's life and physical well-being, but graciously all those on "the list" remained very sympathetic toward Don despite what happened as a result of his spying for Kimball), and demanded to know more names of campus homosexuals, or face school expulsion, church excommunication, etc. The relative of a General Authority of the LDS church, who was caught in this witch hunt, recalled ten years later, "It was always the same. The initial approach was the expression of a desire to help. Conditions for remaining at B.Y.U. were their supplying of additional names and the approval of [Elder] Kimball." If the student cooperated and supplied more names, there was little castigation. If the student did not cooperate, however, "interrogation procedures were put into effect, threats of immediate expulsion or worse, being confined in a room alone (solitary) to think about it, a barrage of insistent questions,....Some reported that even after being detained for hours they had still refused to supply additional names, only to later seem to disappear from campus, apparently forced to leave so suddenly that friends did not know when they had left or where they had gone." Some gave fictitious names or only the names of others who had already been reported. Many of those on Attridge's list were expelled from school. One man had his transcripts "permanently altered" resulting in a "serious curtailment" of his career choices. Another man, up for an ROTC officer promotion lost his commission and his entire scholarship, and another Gay man had his teaching credetials denied. A man on the list named Jason, who was the relative of another General Authority, escaped from being expelled by denying all the accusations. Yet another man caught via Attridge's list , Brad G. Lauritzen (apparently no relation to Kenneth Lauritzen) was hospitalized by his family in a mental institution but later escaped and ran away to San Francisco, where he tragically committed suicide just before Christmas, on December 18, 1971. [145]
These claims of spying, "security" lists, expulsions, an a ubitquitous surveillance network during the "witch hunts" are verified in a BYU inter-office memo sent by Kenneth Lauritzen to Ernest Wilkinson on June 18, 1969. This memo indicates that one year earlier, on June 1, 1968, a man on "the list" named Frank ***** was expelled from BYU because of this "security report indicating he was a homosexual". Five days after his suspension, Frank was sent a letter from Lauritzen detailing that he was restricted from "BYU campus at all times unless he received permission from the Dean of Students" or Lauritzen himself. During the intervening year, Frank had been to see Spencer Kimball but had "not received clearance from him to return to BYU" and had denied to Kimball that he was "homosexually inclined". Frank had also informed Kimball that "he could supply the names of a hundred students and faculty at BYU who were involved in homosexual activities", however Kimball had informed Laurtizen that ultimately Frank had provided no such list. On April 30, 1969, Frank "was observed on campus without permission" so a complaint for trespassing had been filed against him by BYU, and he was to appear in Provo City court on June 20, exactly one week before the infamous "Stonewall Riots" in New York City would initiate the Gay Liberation movement nationally. Frank also had called Lauritzen to tell him that he would be taking this matter to LDS president David O. McKay, since Frank was a hair stylist and had cut the hair of McKay's daughter-in-law many times. Frank had arranged through one of his female clients to get an appointment with McKay for June 18, 1969. This revealing memo always leaves me amazed at the ability of BYU Security and the campus administrative machinery to recognize and respond so quickly to the presence of a banned student a full year after his expulsion. [146]



Und das widerum führte dazu, dass sich einige umbrachten:

Zitat
A 1975 article that appeared in the national Gay newsmagazine, The Advocate, recounted that Gay Mormon Robert McQueen had met five young Gay BYU students a decade earlier. All in their 20s, three had recently completed missions for the LDS Church. Four of these men "had been trapped in the on-going homosexual witch hunts at BYU and subjected to the church's disciplinary program", McQueen wrote. The fifth young man had confessed voluntarily to church leaders that he was Gay. Each one was interviewed in 1965 "by the counselor to homosexual problems", Apostle Spencer Kimball. McQueen felt that "they wanted to be better people, but believed in their church more than they believed in themselves". Unfortunately, "when their church rejected them because they were gay, it destroyed them." McQueen knew, after his own soul-searching, that because they had been unable to "reconcile...the opposing forces of a rigidly homophobic religion and homosexuality", the five students killed themselves. Two of the students committed suicide by over-dosing on drugs, one hung himself, another blew his own head apart with a gun, and the last jumped seven storeys to his death. These horrific deaths profoundly influenced McQueen and started him on his own crusade to hold the Mormon Church and its leaders accountable for its actions.


Einer der Opfer war Carlyle D. Marsden, ein schwuler Professor an der BYU, der sich selbst erschoss, wie die Zeitschrift Ogden Standard Examiner, vom 10 März 1976 in einer Notiz berichtete.
Andere Studenten wurden aufgefordert, ihre Mitbewohner/andere Studenten auszuspionieren:

For example, Larry M****, a closeted homosexual and member of BYU's 71st Ward, was given the assignment by his bishop and his Elder's Quorum president to spy on a certain other man in the ward whom the bishop suspected was a homosexual. Larry and the Elder's Quorum president were to relate to the bishop anything suspicious and not tell anyone about this "special assignment". [156]

So handelt also eine kircheneigene Uni. In meinen Augen Stasimethoden.

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RE: Tempel und Gemeindehäuser der Kirche Jesu Christi

#28 von Erbse , 02.05.2012 13:15

Sorry. Ich kann mit englischen Artikeln nichts anfangen. Ich sehe aber, das es um Homosexualit geht. Neulich hat sich jemand dewegen umgebracht. Das ändert nicht an der Haltung der Kirche zur Homosexualität. Es ist sicherlich schlimm, wenn sich Menschen deswegen umbringen. Die Haltung der Kirche ändert sich deswegen nicht. Wir verfolgen keine Menschen mit homosexuellen Neigungen, sondern achten lefdiglich darauf, das sie in unseren Reihen nicht ausgelebt wird.

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RE: Tempel und Gemeindehäuser der Kirche Jesu Christi

#29 von G Punkt , 02.05.2012 16:04

Zitat von Erbse
Sorry. Ich kann mit englischen Artikeln nichts anfangen. Ich sehe aber, das es um Homosexualit geht. Neulich hat sich jemand dewegen umgebracht. Das ändert nicht an der Haltung der Kirche zur Homosexualität. Es ist sicherlich schlimm, wenn sich Menschen deswegen umbringen. Die Haltung der Kirche ändert sich deswegen nicht. Wir verfolgen keine Menschen mit homosexuellen Neigungen, sondern achten lefdiglich darauf, das sie in unseren Reihen nicht ausgelebt wird.



Das aber ist grundfalsch, was du da sagst.
Menschen bringern sich um, weil sie als homosexuelle Menschen nicht akzeptiert werden. Sie bringen sich um, weil sie in Kirchen lernen, sich selbst zu hassen. Weil diese Kirchen mit Homosexualität ein Problem haben.
Andererseits wird jemand, der homosexuell ist und das auch auslebt, sofern er es nicht öffentlich macht, in Kirchen sehr wohl akzeptiert, wie der Fall Berger bei den Katholiken, und der Fall Quinn bei den Mormonen zeigt.
Dr. Michael Quinn war ein mormonischer Historiker, der viele Bücher über die Geschichte deiner Kirche schrieb. Seine Vorgesetzten wußten, dass er schwul war. Dann schrieb er kritische Bücher zur Kirchengeschichte, unter anderem auch ein Buch über die homosexuelle Kirchengeschichte. Darin beschrieb er unter anderem May Anderson und Louise Felt, beide Präsidentinnen der Kinderorganisation der Mormonen, und über 40 Jahre ein Paar. Und, dass in den Zeitschriften der Mormonen diese Liebe bekannt war und gefeiert wurde.
Und Quinn outete sich.
Daraufhin wurden er und andere ausgeschlossen.
Bezüglich der Haltung deiner Kirche zur Homosexualität, möchte ich dich auf diese Information hinweisen:

Zitat
In den USA wurde in drei Staaten die Homo-Ehe per Volksabstimmung verboten – darunter in Kalifornien mit der umstrittenen ‘Proposition 8′. Mit maßgeblicher Beteiligung der Mormonen. Inzwischen werden die Proteste von Schwulen und Lesben zahlreicher und lauter.(...)
Immer mehr wird inzwischen in den USA deutlich: die Kirche der Mormonen (Church of Jesus Christ of Latter-day Saints) in Salt Lake City gehört maßgeblich und mit hohen finanziellen Mitteln zu den großen Unterstützern der Gegner der Homo-Ehe. Der Kampf der Mormonen gegen die Homo-Ehe wurde generalstabsmäßig geplant – wie ein nun bekannt gewordenes Memo von 1997 zeigt. (...)
http://www.ondamaris.de/?p=5211



Mormonen bezogen dazu Stellung:

Zitat
Nachdem Proposition 8 (Antrag 8) im Juni dieses Jahres zur Abstimmung vorgelegt wurde, haben die Einwohner Kaliforniens das Für und Wider der gleichgeschlechtlichen Ehe erörtert.(...)Nach eingehender Debatte zwischen den Vertretern der verschiedenen Auffassungen haben die Stimmberechtigten beschlossen, die Verfassung des Bundesstaates Kalifornien dahingehend zu ändern, dass die Ehe eine Verbindung zwischen Mann und Frau sei.(...)Wir hoffen, dass sich jetzt und in Zukunft alle mit dieser Frage befassten Beteiligten gut informieren und Anderdenkenden stets respektvoll und höflich gegenübertreten. Niemand, auf welcher Seite er oder sie auch stehen mag, sollte verunglimpft, eingeschüchtert oder drangsaliert werden oder unter falschen Darstellungen zu leiden haben.(...)
Die gegen die Kirche erhobenen Vorwürfe, sie sei fanatisch oder schikaniere andere, waren und sind schlicht und einfach unhaltbar.(...)
Der Widerstand der Kirche gegen die gleichgeschlechtliche Ehe begründet keinerlei Feindseligkeiten gegen Schwule und Lesbierinnen und entschuldigt diese auch nicht.
http://www.ondamaris.de/?p=5211



Und jetzt kommt der absolute Klopfer:

Zitat
Die Kirche erhebt darüber hinaus keine Einwände gegen die Ansprüche gleichgeschlechtlicher Paare bei der Krankenhausversorgung oder der ärztlichen Versorgung schlechthin, bei der Wohnungsvergabe sowie im Arbeitsrecht und im Erbrecht, solange diese der Unversehrtheit der herkömmlichen Familie und den verfassungsmäßigen Rechten der Kirchen nicht schaden.(...)
Bevor die Kirche der Einladung folgte, sich einer breit angelegten Koalition zugunsten der Verfassungsänderungen anzuschließen, [...] Zitatquelle siehe oben)



Zunächst einmal: In den USA sind Mormonen auch dagegen, dass Homosexuelle eine eingetragene Partnerschaft oder etwas Ähnliches eingehen können. Ihre Beziehung soll rechtlich schutzlos sein.
Und was die "Koalition anbelangt, da sind mittlerweile einige höchst interessante Dokumente aufgetaucht, welche in dem Dokumentarfilm "8-The Mormon Proposition" auftauchten:

http://www.huffingtonpost.com/fred-karge...s_b_163016.html

Diese Dokumente bezogen sich darauf, wie in Hawaii die Mormonen die Homoehe verhindert hatten.

http://www.rightsequalrights.com/mormongate/document1.html

Und dann noch diese Info von einem katholischen Geistlichen:

That e-mail, sent by the executive director of the Conference of Catholic Bishops to bishops and a cardinal, also said that the Church of Jesus Christ of Latter-day Saints provided "financial, organizational and management contributions" to the campaign. (http://utah.backpage.com/LegalServices/d...-prop-8/2019040)

Übersetzung:

Diese E-Mail, zugesandt vom Direktor der Konferenz katholischer Bischöfe, an Bischöfen und einem Kardinal, sagte auch, dass die Kirche Jesus Christi der Heiligen der letzten Tage lieferte, " finanzielle, organisatorische und Leitungsbeiträge " zur Kampagne

Anders ausgedrückt: Deine Kirche war maßgeblich daran beteiligt, amerikanischen Bürgern einen Teil ihre Bürgerrechte zu verwehren, und ebenso daran maßgeblich beteiligt, das durch diese Proposition der Hass auf Schwule zunahm. Du brauchst dir nur dieses Video von NOM (National Organization for Marriage, von dem ich den Verdacht hege, dass es eine mormonische Tarnorganisation sein könnte, wie damals in Hawaii) anzusehen:



Kinder sollten nicht zu Lesben und Schwule gemacht werden, wie dieses Video sugeriert.



Hier wurde sugeriert, dass durch die Homoehe heterosexuelle Menschen Rechte einbüßen würde.
Und was machten die Lesben und Schwulen daraus? Eine Parodie:



Die Mormonen in Kalifornien hatten mit Ängsten gearbeitet. Es war eine durch Angst und Vorurteile getragene Mehrheitsentscheidung, obwohl ein amerikanisches Verfassungsgericht dieses (Verbot der Homoehe) als verfassungswidrig erklährte. Nun muß das Oberste Gericht der USA darüber entscheiden.

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RE: Tempel und Gemeindehäuser der Kirche Jesu Christi

#30 von Erbse , 02.05.2012 16:39

Zitat von G Punkt

Darin beschrieb er unter anderem May Anderson und Louise Felt, beide Präsidentinnen der Kinderorganisation der Mormonen, und über 40 Jahre ein Paar. Und, dass in den Zeitschriften der Mormonen diese Liebe bekannt war und gefeiert wurde.



Das ist Quatsch. Ich weiß nicht, wo Du das her hast. Einerseits besteht die Präsidentschaft der PV aus drei Frauen. Einer Präsidentin und zwei Ratgeberinnen, zweitens werden sie vom Präsidenten der Kirche berufen und drittens beruft er keine Lesbinnen, die dann auch noch von den Mitgliedern der Kirche gefeiert werden.

Zitat
Zunächst einmal: In den USA sind Mormonen auch dagegen, dass Homosexuelle eine eingetragene Partnerschaft oder etwas Ähnliches eingehen können. Ihre Beziehung soll rechtlich schutzlos sein.
Und was die "Koalition anbelangt, da sind mittlerweile einige höchst interessante Dokumente aufgetaucht, welche in dem Dokumentarfilm "8-The Mormon Proposition" auftauchten:



Ich habe diese Diskussion teilweise mitverfolgt und unterstütze das auch. Auch in Deutschland spricht sich meine Kirche gegen Homoehen aus. Die Mormonen in Kalifornien haben sich mit anderen Christen zusammengeschlossen und viel Geld gespendet, um ihre Aktion erfolgreich durchzuziehen.

Übrigens gibt es auch Mormonen, die haben nichts gegen Homoehen und fanden die Aktion in Kalifornien nicht so gut.


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zuletzt bearbeitet 02.05.2012 | Top

   

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